Wwoofing auf Kangaroo Island

Trip Start Jan 13, 2007
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Trip End Dec 30, 2007


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Friday, March 23, 2007

Meine erste Wwoofing -Erfahrung. Wwoofing ist eigentlich, das man bei einer Familie auf einer Farm wohnt und fuer freie Unterkunft und Verpflegung etwa 4 Stunden am Tag arbeitet. Ich habe auf Kangaroo Island bei Bob (70 Jahre) gewohnt. Bob hat gut 800 Schafe, ein altes Pferd und einen Hund. Dazu noch viele Huntsmen, das sind handtellergrosse Spinnen. Bobs Frau Kay ist dement und macht den ganzen Tag den Abwasch, den wir schon gemacht haben oder danach nochmal machen muessen. Das war ein bisschen anstrengend manchmal. Ausserdem konnte man mit ihr nicht reden, so ist Bob immer froh wenn er Maedels im Haus hat, die ihn unterhalten. Die Stimmung im Haus war ziemlich bedrueckend, also bin ich puenktlich zu meinem Geburtstag wieder nach Adelaide gegangen. Kangaroo Island war dennoch schoen. Wir haben zwar den ganzen Tag gearbeitet, etwa von 8 bis 4, aber anschliessend ging es an den Strand zum boogieboarden, was der totale Spass war. An einem Tag hat Bob uns und die Wwoofer zwei benachbarter Farmen (insgesamt 6 junge Menschen) in seinem Riesenjeep zu einem Ausflug eingeladen und uns den suedlichen Teil der Insel gezeigt. Erst waren wir an der Sealbay, wo hunderte Seeloewen nach getaner Jagd auf Fische am Strand relaxen. Wir mussten eine Fuehrung mitmachen, aber hatten so die Gelegenheit, die Tierchen aus weniger als 10 m Entfernung zu betrachten. Das war echt schoen. Seeloewen in freier Wildbahn.
Dann ging es weiter in die Little Sahara, eine riesige Sandduene mitten in der Landschaft, bestimmet 30 m hoch, die wir hinaufgeklettert sind, um mal mit dem Sandboard und mal einfach rollend wieder hinunterzukommen. Das war ein Spass. Den Rest des Tages mit einem halben Sandkasten in der Hose zu verbringen war dagegen weniger spassig. War es aber wert.
Dann ging es weiter in eine Gegend, wo Koalas sich zu Hause fuehlen. Da manche Eukalyptusbaume noch sehr klein waren, konnte man die Koalas aus etwa 2 m Entfernung begucken. Ich haette ja gerne einen mitgenommen (die sind ja so suess), aber mein Rucksack ist leider schon voll.
Zum Abschluss unserer Tagestour sind wir noch an einen anderen Punkt gefahren, wo diesmal Neuseelaendische Seehunde leben, die dunkler sind als die Seeloewen, und tierisch stinken.
Am naechsten Tag mussten wir wieder im Hotel, das Bob mit ein paar anderen Leuten gekauft hat, Teppiche reinigen. Das Hotel stand 12 Jahre leer und bis zur Eroeffnung in 5Wochen muss noch sehr viel geputzt und renoviert werden. Zum Glueck bin ich jetzt weg. Mein letzter morgen auf Kangaroo Island hat mir noch eine tolle Geburtstagueberraschung beschert. Ich weiss gar nicht mehr warum ich mein Kopfkissen hochgehoben habe nachdem ich aufgestanden bin, aber ich werde wohl nie vergessen, das ein kleiner Skorpion darunter sass. Bob meinte, es ist gut, dass der mich nicht gepiekt hat, weil das wohl extrem wehtut. Die haben schon komische Tierchen hier in Australien...
Wie auch immer, jetzt bin ich wieder in Adelaide und werde heute abend mit einigen Leuten aus dem Hostel tuechtig feiern. PROST!
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