Los Angeles
Trip Start
Mar 23, 2009
1
35
37
Trip End
Aug 28, 2009
Puh, ich habe es geschafft. Diese ganze Fliegerei ist auf Dauer ziemlich stressig. Besonders in den USA. Warum muss ich mein Gepäck mehrmals abgeben und wieso in der Mitte der Flughafenhalle und nicht da wo das Fließband ist? Wieso sind Ankunft und Abflug hier nicht getrennt? Warum muss ich am Gepäckband vorbei wenn ich wegfliege? Wieso kann eigentlich jeder von der Strasse direkt in den Flughafen spazieren und sich mein Gepäck vom Band schnappen? Wo bleibt denn da die Sicherheit? Und warum muss ich mein teures Hawaii-Obst wegschmeissen, wenn ich nach L.A. fliege? Und überhaupt: Wieso quatscht der Typ zu meiner Rechten erst mich und dann meine linke Sitznachbarin voll? Wenn ich dazwischen sitze?
Santa Monica, was fuer ein toller Ort! Besonders wenn man die Nacht vorher in Venice Beach verbringen muss. Nach meiner Ankunft gegen 11 Uhr abends habe ich zum Glueck nach längerem Suchen dann doch noch einen shuttle bus gefunden, der mich direkt vor der Tuer des Hostels abgesetzt hat. Nachdem ich eingecheckt hatte, ist mir aufgefallen, dass ich mal wieder kurz vorm Verhungern bin, aber an der Rezeption wurde mir dann davon abgeraten, nachts in dieser Gegend alleine einen Fuss vor die Tuer zu setzen. Also hungrig ins Bett, naja, ist nicht zum ersten Mal...
Am naechsten Morgen sah die Umgebung auch nicht besser aus. Ich bin den beruehmten Radweg von Venice Beach nach Santa Monica entlang gejoggt, und je naeher ich Santa kam, desto seltener wurde ich gefragt, ob ich Drogen kaufen will. Auch sahen die Menschen freundlicher aus und vor allem weniger wie Klienten einer Entzugsanstalt oder Ex-Haeftlinge. Ich habe dann gleich in Santa im Hostel eingecheckt und bin zurueckgejoggt um mein Gepaeck aus Venice zu retten. Angeblich ist Venice in den letzten Jahren schon viel sicherer geworden. Die Polizei ist aber noch gut dabei aufzuraeumen. Am Strand leben viel Menschen in ihren Autos. Ein großer Parkplatz war komplett zugestellt mit Autos und Bussen, die nicht mehr fahrbereit aussahen, dafür aber rundherum An- und Aufbauten hatten..
Die naechsten 3 Tage in Santa Monica waren dann sehr schoen. Der Strand ist irre breit und lang, der geht bestimmt bis Malibu so durch. Am Strand sind tatsaechlich solche Muckibuden, wie man sie aus dem TV kennt. Und die Rettungsschwimmer-Haeuschen mit den roten Boyen ala Baywatch. Die Sonnenuntergaenge sind unglaublich schoen hier..Und auf dem Pier ist taeglich Karussell fahren angesagt.
Die Ampeln sprechen (sie sagen, welche Strasse man gerade ueberquert) und zaehlen von 20 rueckwaerts, damit man weiss wann man rennen muss.
Aber an den Ampeln muss man eh immer voll aufpassen, weil die Amis auch bei rot rechts abbiegen, und das ganz ohne gruenen Pfeil!!! Etwas verwirrend das Ganze.
Ich habe am Mittwoch eine Tour gemacht, da ging es nach Bel Air und Hollywood und Beverly Hills. Beruehmte Menschen habe ich nicht gesehen, aber dafuer viele Schauplaetze von Filmen, einige Bars und Clubs von Johnny Depp und co, und die Haeuser vom Terminator und dem der mit dem Wolf tanzt. Das waren so ziemlich die einzigen Haeuser die wir sehen konnten. Bei denen der anderen Stars hieß es meist: hinter dieser Mauer (dieser Hecke, diesem Tor) ist das Haus von ... .In Bel Air gibt es am Straßenrand Karten zu kaufen, auf denen die Häuser von noch mehr Stars eingezeichnet sind.
Auf dem Hollywood Boulevard habe ich einige Sterne gefunden. Der von Michael Jackson war auf Grund der Menschentraube auch nicht zu uebersehen. Ich fand es ziemlich irreal, dort zu sein, an Plätzen, die ich schon so manches Mal im TV gesehen habe. Dann lag dort allerdings meist überall so ein langer roter Teppich. Den habe ich nicht gesehen. Und was sie im TV auch nicht zeigen ist die Gegend etwas weiter ab vom Schuss, wo es allmählich immer schmuddeliger wird und ich mir alle paar Meter blöde Anmachen anhören muss. Also schnell wieder zurück, dorthin wo Johnny Depp noch immer als Pirat rumläuft und Spongebob für Fotos posiert. Vielleicht sind die Staßen dort auch sicherer, weil Spiderman, Superman und Batman im Team für Recht und Ordnung sorgen.
Da wir den ganzen Tag ganz Ami-typisch mehr im Tourvan gesessen haben als durch die Straßen zu laufen bin ich abends ein letztes Mal den Radweg entlanggejoggt, habe noch einmal die kühle Abendluft am Meer genossen. Wer weiss wann ich das nächste Mal dazu komme..
Ja, leider war das Hostel am Wochenende ausgebucht, sodass ich nicht mehr bleiben konnte und meine Fahrt nach Vegas frueher als gedacht starten durfte. Die Planung war mal wieder schwierig, weil es das Hostel in Vegas noch nicht oder nicht mehr gibt und keiner etwas genaueres weiß. Nicht einmal die Hostel-Hotline. Also buche ich mir auf den letzten Drücker ein Motel übers Wochenende, denn die Hotels verdreifachen für diese Tage ihre Preise.. Bevor es aber los ging habe ich mir noch die gratis Hypnose Show im Hostel angesehen. Das war echt lustig, weil der Hypnotiseur wohl noch für seinen großen Auftritt übt. Von den 25 Zuschauern haben sich 10 hypnotisieren lassen. Irgendwie wollte es bei keinem so richtig klappen... Einige haben anfangs noch recht gut mitgespielt und auf Kommando Luftgitarre gespielt oder beim Zählen und Rechnen die Zahl 6 nicht mehr gekannt, aber gegen Ende hatten sie wohl alle genug und haben angefangen zu lachen.
Die letzte Nacht im Hostel war mal wieder nicht so toll. Lauter frisch angereiste Mädels im Zimmer, die meinten, sie müssten mitten in der Nacht ihre Koffer auspacken und Wäsche sortieren. Was solls, denke ich mir, ab morgen schlafe ich im Hotel in Vegas!!!!!!!!!!!!!!
Auch das vollgekotzte Badezimmer ist alles andere als angenehm. Die arme Frau um die 50 muss sehr krank gewesen sein. ;-) Sie konnte gar nicht mehr geradeaus laufen, geschweige denn deutlich reden... Ich frage sie lieber nicht, ob sie vorhat, das Bad zu säubern und sage an der Rezeption Bescheid. Außer mir haben das noch mindestens 2 andere Leute getan. Es ändert aber nichts. "Heute abend wird das wohl nichts mehr mit der Reinigung" wird mir gesagt. Würg! Naja, halb so schlimm, dass die blöde Kuh neben das Klo gekotzt und alles schön im gesamten Waschraum unserer Etage verteilt hat. Fenster gibt es nicht und auch keinen anderen Waschraum. Morgen bin ich weg.
Santa Monica, was fuer ein toller Ort! Besonders wenn man die Nacht vorher in Venice Beach verbringen muss. Nach meiner Ankunft gegen 11 Uhr abends habe ich zum Glueck nach längerem Suchen dann doch noch einen shuttle bus gefunden, der mich direkt vor der Tuer des Hostels abgesetzt hat. Nachdem ich eingecheckt hatte, ist mir aufgefallen, dass ich mal wieder kurz vorm Verhungern bin, aber an der Rezeption wurde mir dann davon abgeraten, nachts in dieser Gegend alleine einen Fuss vor die Tuer zu setzen. Also hungrig ins Bett, naja, ist nicht zum ersten Mal...
Am naechsten Morgen sah die Umgebung auch nicht besser aus. Ich bin den beruehmten Radweg von Venice Beach nach Santa Monica entlang gejoggt, und je naeher ich Santa kam, desto seltener wurde ich gefragt, ob ich Drogen kaufen will. Auch sahen die Menschen freundlicher aus und vor allem weniger wie Klienten einer Entzugsanstalt oder Ex-Haeftlinge. Ich habe dann gleich in Santa im Hostel eingecheckt und bin zurueckgejoggt um mein Gepaeck aus Venice zu retten. Angeblich ist Venice in den letzten Jahren schon viel sicherer geworden. Die Polizei ist aber noch gut dabei aufzuraeumen. Am Strand leben viel Menschen in ihren Autos. Ein großer Parkplatz war komplett zugestellt mit Autos und Bussen, die nicht mehr fahrbereit aussahen, dafür aber rundherum An- und Aufbauten hatten..
Die naechsten 3 Tage in Santa Monica waren dann sehr schoen. Der Strand ist irre breit und lang, der geht bestimmt bis Malibu so durch. Am Strand sind tatsaechlich solche Muckibuden, wie man sie aus dem TV kennt. Und die Rettungsschwimmer-Haeuschen mit den roten Boyen ala Baywatch. Die Sonnenuntergaenge sind unglaublich schoen hier..Und auf dem Pier ist taeglich Karussell fahren angesagt.
Die Ampeln sprechen (sie sagen, welche Strasse man gerade ueberquert) und zaehlen von 20 rueckwaerts, damit man weiss wann man rennen muss.
Aber an den Ampeln muss man eh immer voll aufpassen, weil die Amis auch bei rot rechts abbiegen, und das ganz ohne gruenen Pfeil!!! Etwas verwirrend das Ganze.
Ich habe am Mittwoch eine Tour gemacht, da ging es nach Bel Air und Hollywood und Beverly Hills. Beruehmte Menschen habe ich nicht gesehen, aber dafuer viele Schauplaetze von Filmen, einige Bars und Clubs von Johnny Depp und co, und die Haeuser vom Terminator und dem der mit dem Wolf tanzt. Das waren so ziemlich die einzigen Haeuser die wir sehen konnten. Bei denen der anderen Stars hieß es meist: hinter dieser Mauer (dieser Hecke, diesem Tor) ist das Haus von ... .In Bel Air gibt es am Straßenrand Karten zu kaufen, auf denen die Häuser von noch mehr Stars eingezeichnet sind.
Auf dem Hollywood Boulevard habe ich einige Sterne gefunden. Der von Michael Jackson war auf Grund der Menschentraube auch nicht zu uebersehen. Ich fand es ziemlich irreal, dort zu sein, an Plätzen, die ich schon so manches Mal im TV gesehen habe. Dann lag dort allerdings meist überall so ein langer roter Teppich. Den habe ich nicht gesehen. Und was sie im TV auch nicht zeigen ist die Gegend etwas weiter ab vom Schuss, wo es allmählich immer schmuddeliger wird und ich mir alle paar Meter blöde Anmachen anhören muss. Also schnell wieder zurück, dorthin wo Johnny Depp noch immer als Pirat rumläuft und Spongebob für Fotos posiert. Vielleicht sind die Staßen dort auch sicherer, weil Spiderman, Superman und Batman im Team für Recht und Ordnung sorgen.
Da wir den ganzen Tag ganz Ami-typisch mehr im Tourvan gesessen haben als durch die Straßen zu laufen bin ich abends ein letztes Mal den Radweg entlanggejoggt, habe noch einmal die kühle Abendluft am Meer genossen. Wer weiss wann ich das nächste Mal dazu komme..
Ja, leider war das Hostel am Wochenende ausgebucht, sodass ich nicht mehr bleiben konnte und meine Fahrt nach Vegas frueher als gedacht starten durfte. Die Planung war mal wieder schwierig, weil es das Hostel in Vegas noch nicht oder nicht mehr gibt und keiner etwas genaueres weiß. Nicht einmal die Hostel-Hotline. Also buche ich mir auf den letzten Drücker ein Motel übers Wochenende, denn die Hotels verdreifachen für diese Tage ihre Preise.. Bevor es aber los ging habe ich mir noch die gratis Hypnose Show im Hostel angesehen. Das war echt lustig, weil der Hypnotiseur wohl noch für seinen großen Auftritt übt. Von den 25 Zuschauern haben sich 10 hypnotisieren lassen. Irgendwie wollte es bei keinem so richtig klappen... Einige haben anfangs noch recht gut mitgespielt und auf Kommando Luftgitarre gespielt oder beim Zählen und Rechnen die Zahl 6 nicht mehr gekannt, aber gegen Ende hatten sie wohl alle genug und haben angefangen zu lachen.
Die letzte Nacht im Hostel war mal wieder nicht so toll. Lauter frisch angereiste Mädels im Zimmer, die meinten, sie müssten mitten in der Nacht ihre Koffer auspacken und Wäsche sortieren. Was solls, denke ich mir, ab morgen schlafe ich im Hotel in Vegas!!!!!!!!!!!!!!
Auch das vollgekotzte Badezimmer ist alles andere als angenehm. Die arme Frau um die 50 muss sehr krank gewesen sein. ;-) Sie konnte gar nicht mehr geradeaus laufen, geschweige denn deutlich reden... Ich frage sie lieber nicht, ob sie vorhat, das Bad zu säubern und sage an der Rezeption Bescheid. Außer mir haben das noch mindestens 2 andere Leute getan. Es ändert aber nichts. "Heute abend wird das wohl nichts mehr mit der Reinigung" wird mir gesagt. Würg! Naja, halb so schlimm, dass die blöde Kuh neben das Klo gekotzt und alles schön im gesamten Waschraum unserer Etage verteilt hat. Fenster gibt es nicht und auch keinen anderen Waschraum. Morgen bin ich weg.


