Abenteuer Roadtrip Tasmanien

Trip Start Mar 23, 2010
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
die meiste Zeit im Auto

Flag of Australia  , Tasmania,
Monday, January 24, 2011

Da melde ich mich auch mal wieder...

Erst mal entschuldige ich mich fuer die riesige Verspaetung, aber bei diesem Stress-Traveln ;o) hier mit Anneliese hat man kaum Zeit fuers Internet bzw. wenn man schon auf so einer tollen Insel wie Tasmanien oder an der Great Ocean Road unterwegs ist, will man auch lieber was sehen, als seine Zeit in einem ueberteuerten Internetcafe abzusitzen. Aber euch will ich natuerlich trotzdem an all den tollen Sachen teil haben lassen, die wir in den vergangenen Wochen so gesehen und erlebt haben. Aber alles schoen der Reihe nach. Auch wenn wir in der zwischenzeit gut rumgekommen sind und schon die Great Ocean Road, Kangaroo Island und nun Perth gesehen haben, wiedmet sich dieser Eintrag erst mal unserem etwa einwoechigen Aufenthalt in Tasmanien. Zu all den anderen tollen Sachen komm ich dann in weiteren Eintraegen...

Tasmanien war von der ersten Minute an ein einziges Abenteuer!
Michael & Louise haben uns am Dienstag den 18.01 noch zum Bus in Frankston gebracht und der zum Flughafen. Der Flieger war aber kaum 1 Stunde in der Luft, da sind wir auch schon in Hobart auf Tasmanien gelandet. Mit dem Bus gings zum gebuchten Hostel - vermeitlich gebuchten Hostel. Denn wie wir dort angekommen sind, mussten wir leider feststellen, dass er uns vergessen hat einzubuchen. Da standen wir nun mitten in der Nacht in Hobart, dass komplett ausgebucht war und waren einfach nur muede. Aber der Hostelbesitzer war total freundlich (wahrscgeinlich nicht zuletzt, weil er wusste, dass es sein Fehler war) und hat uns for free ein Zelt mit Matraze im Garten angeboten. Das Schlafproblem war also geloest und Geld haben wir auch noch gespart. Nach diesem ersten Abenteuer sind wir dann totmuede ins Zelt gefallen.

Am folgenden Morgen (Mi 19.01) gings frueh raus, weil wir unseren Camper entgegennehmen wollten. Wir standen puenktlich um 8 beim Verleiher auf der Matte, doch was sehen wir da: keinen Camper! Sondern ein ganz normales Auto. Das war doof! Mit Unterkunft sparen sollte also nix werden. Der Verleiher hat sich auch entschuldigt, dass sie was verkehrtes fuer uns gebucht haben, konnte aber nix mehr dran aendern, weil kein Camper mehr zur Verfuegung stand. Also haben wir uns mit unserem Autochen auf den Weg gemacht und ihn gleich liebevoll Vani genannt...
Nach einer kurzen Einkaufs-, Tank- und Fruehstueckspause gings direkt auf die Tasman Peninsular, wo wir in kurzen Walks die herrliche Klippenlandschaft inklusive Wasserfall und Blowholes Tasmaniens bewundert haben. Ausserdem sind wir noch an einem kleinen Doerfchen namens Dootown vorbeigekommen, wo jedes Haus einen Namen mit einem "Doo" drinne hatte. Zum Beispiel: Dr Doolittle, doo-drop-in oder doo-n-time. Voll suess!
Anschliessend gings schon nach Port Arthur, ebenfalls auf der Tasman Peninsular. Port Arthur ist das wohl bekannteste britische Gefangenenlager auf australischen Grund und das erste mal, dass ich wirklich GESCHICHTE bzw etwas ALTES hier in Australienzu sehen bekommen habe. Ich war begeistert! Also ein Besuch in Port Arthur lohnt sich echt und ich kann es nur weiterempfehlen! Zumal sie es echt interessant aufgezogen haben!
Nach einer kurzen Staerkung im Auto (schon toll, wenn man immer alles dabei hat!), sind wir gegen halb 10 abends abermals nach Port Arthur rein und haben an einer Ghosttour teilgenommen, wo sie dann bei einem kleinen Spaziergang im Dunkeln ueber das Gelaende die ein oder andere Schauergeschichte erzaehlt haben. Gelegentliches unverhoftes lautes Klopfen oder Stampfen hat dann den ein oder anderen doch einen kurzen Schrei entlockt. Auch sehr schoen gemacht. Hat sich voll gelohnt!
Uber Nacht hab ich mich von Anneliese noch mal in ein Hostel ueberreden lassen.

Am Donnerstag (20.01) gabs morgens erst mal ein Geburtstagsstaendchen und einen fetten Kuchen fuers Lieschen. Dann ging es weiter die Kueste hinauf Richtung Coles Bay. Zwischendurch haben wir noch an ein, zwei Straenden gestoppt (Spring Beach & 9 Mile Beach). Gegen spaeten Nachmittag sind wir in Coles Bay angekommen und haben erst mal ein Hostel fuer Anneliese gesucht, ehe wir den halbstuendigen Walk zu einem Lookout ueber die beruehmte Wineglasbay angetreten sind. Echt herrlich! und anstrengend! Auf der anderen Seite gings noch mal ne halbe Stunde bergab zum Strand hinunter, wo uns handzahme Wallabys begruesst haben. Die waren echt wildlebend und liesen sich trotzdem streicheln! Voll geil! der Strand war auch echt voll schoen! Lange Zeit hatten wir allerdings nicht, weil es schon dunkel wurde und uns der einstuendige Heimweg noch bevorstand.
Um Geld zu sparen hab ich die Nacht mal in unserem Auto uebernachtet, und es war auch gar nicht so schlimm wie befuerchtet. ;)

Freitag (21.01) gings weiter nach Norden bis nach St Helens. Auch hier gabs wieder zwischenstops wie ein Wasserloch im Douglas Apsley Nationalpark, das Blowhole in Bicheno und bei der Sleepy Bay, die es insbesondere Anneliese sehr angetan hat. In St Helens angekommen haben wir erst mal wieder ein Hostel fuer Anneliese gesucht und sind dann zur Binalong Bay, die echt herrlich anzuschauen ist: total weisser Sand! Anschliessend gings noch anlaesslich von Annelieses Geburtstag ins Restaurant und dann wieder fuer einen verdauungsspaziergang, weils zu viel gutes Essen gab, zum Strand zurueck.
Auch diese Nacht hab ich mich wider in mein Autochen zurueckgezogen. Allerdings kann ich nun mit bestimmtheit sagen, dass der Beifahrersitz wesentlich bequemer ist, als der Ruecksitz! ;o)

Samstag (22.01) haben wir uns auf die Suche nach der beruechtigten und viel gelobten Bay of Fires begeben, ohne zu wissen, dass die gesamte Gegend da oben, inklusive die bereits gesehene Binalong Bay so bezeichnet wird. Doch auf unserer Suche haben wir so auch noch "the Gardens" und ein paar weite echt schoene Straende zu sehen bekommen (Jeanneret Beach & Sloop Rock). Allerdings sind wir auch kilometerweit ueber unbefestigte Strassen gefahren immer in der Angst das Auto kaputt zu machen...also so langsam, dass wior fast eingeschlafen sind dabei... Also wenn man mit 20km auf dem Tacho noch angeschrieen wird, man solle nicht so rasen... Ihr koennt euch vorstellen, wie besorgt wir ums Auto waren..hehe ;o)  Da hatte ich auch irgendwann keine Lust mehr und Anneliese kam das erste mal zu dem Vergnuegen auf links zu fahren. Zurueck in der Zivilisation, sprich auf normalen Strassen, hat sie es aber auch sehr gerne wieder an mich uebergeben.
An dem Tag ging es dann weiter ins Landesinnere. Weitere Zwischenstops waren die Wasserfaelle St Columba Falls und Ralph Falls, die man auch nur ueber kilometerlange Schotterpisten erreicht. Und insbesondere die erstegenannten waren echt huebsch anzuschauen. Einen weiteren Stop haben wir in der zweitgroessten Stadt Tassis eingelegt: Launceston. Aber die hat uns beide nicht sonderlich beeindruckt. Also sind wir noch ein stuckchen weiter gefahren nach Deloraine, wo wir uebernachtet haben.

Sonntag (23.01) gings zeitig weiter nach Mole Creek. Unterwegs kamen wir noch an einer Honigfarm forbei, wo man Honig der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen Probekosten konnte. Da waren wir natuerlich dicke mit dabei! In Mole Creek gings dann unter die Erde ins Marakoopa Cave, was auch echt toll war! Wieder zurueck im tageslicht stand die lange Fahrt zurueck nach Hobart bevor, die dann auch den ganzen restlichen Tag gedauert hat. Um uns die Beine in Hobart noch etwas zu vertreten, sind wir noch etwas am 7 Mile Beach spazieren gegangen ehe es schlafen ging.

Unseren letzten Tag (Monatg, 24.01) haben wir auch noch optimal genutzt. Haben einen Wildlifepark besucht, der mir empfohlen wurde. Dort gabs voll suesse Babywombats, Koalas zum streicheln und Kangurus und Wallabys zum fuettern. Sooo suess!!!! Wir waren im siebten Himmel! :)
Dann musste auch das Auto schon wieder sauber gemacht werden. Und sogar dabei hatten wir unseren Spass! Hehe..
Dann Auto abgeben und 2 Stunden im Internet totschlagen bis der Shuttlebus zum Flughafen fuhr. Da hab ich dann auch hiermit angefangen, aber 2 Stunden reichen halt nicht... :(
Der Flug zurueck war dann genauso kurz wie der HInflug. Die boese Ueberraschung am Flughafen Melbourne war dann allerdings, das so spaet in der Nacht kein Shuttlebus nach st Kilda (wo unser Hostel war) mehr fuhr und wir ein Taxi nehmen mussten... :( Als wir das Hostel dann gesehen haben, war die Laune gaenzlich auf dem Tiefpunkt: dreckig, laut und gerade mal mit 2 Duschen fuers gesamte Hostel ausgestattet. Aber von unserer Flucht aus dem Hostel dann beim naechsten Eintrag mehr...

Soweit zu Tasmanien. Wir fanden es beide absolut cool da! Und wir koennen es auch echt nur weiterempfehlen. Das Wetter war auch klasse! Allerdings selten warm genug, als dass wir irgendwo ins Meer gehuepft waeren, aber halt auch nicht kalt oder regnerisch! Insgesamt haben wir ganze 1500km auf Tassie zurueckgelegt und sind beulenfrei aus der ganzen Sache wieder rausgekommen...puhh... :D
Sich auf ein Highlight festzulegen ist schwer. Fuer mich war definitiv Port Arthur ein highlight, weil es mir ueberraschenderweise doch noch gezeigt hat, dass Australien Geschichte hat. Aber auch die Straende der Bay of Fire und die Wineglasbay waren klasse! Und der australischen Tierwelt so nahe kommen natuerlich - endlich ein Koalagfoto!

Damit schick ich auch schon wieder ganz liebe Gruesse nach Hause! Lasst auch mal was von euch hoeren! Ich hoffe, es geht allen gut!?


Und nun das Lieschen:
Tasmanien ist klasse. Vorallem die Klippen und das Meer bzw. die Straende haben mir gefallen. Ich muss bei Gelegenheit mal wieder herkommen und ein paar Wanderungen durch die Nationalparks machen, die sollen sehr toll sein.

Der Schokokuchen zu meinem Geburtstag war auch sehr cool und ich habe mich kurz gewundert, wo sie ihn hergezaubert hat :D.

Ich habe Hunger, drum wirds ein kurzer Beitrag von mir, weil ich mich jetzt gern auf die Suche nach Essen machen wuerde.

LG Micha & Anneliese
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