Boxenstop im Nadelöhr

Trip Start Oct 09, 2011
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Trip End Oct 03, 2012


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Flag of United Arab Emirates  ,
Monday, October 10, 2011

Die zermürbende Warterei hat endlich ein Ende, ich bin Unterwegs! Die einzelnen Etappen bis zum Ziel lauten dabei: Leipzig, Frankfurt, Dubai, Melbourne und Sydney. Von den Flügen her ist jetzt also Halbzeit, von den Kilometern leider noch nicht. Jetzt kommen erst mal 13,5 Stunden Flug bis Melbourne.
Bis jetzt lief alles erschreckend rund, größere Aufreger wie in Richtung Kanada gabs noch nicht. Das mein Rucksack fast in Frankfurt auf der Strecke geblieben wäre, weil er als Sperrgepäck ausgegeben wurde, ist da schon das Highlight.
Vom Emirates-Flug ansich hätt ich mir etwas mehr versprochen, was nicht an Emirates selber lag, sondern eher an etwas unglücklichen Umständen. Die meiste Zeit war es bewölkt, da hätt ich mir den Fensterplatz also schon mal sparen können. Auch das Entertainment-Programm reisst mich nicht vom Hocker, allerdings nur, weil ich alle interessanten Filme schon gesehen habe. Zudem gabs Probleme beim Fernseher schauen, weil die Person vor mir den Sitz bis zum Anschlag runter gefahren hat, der Monitor sich aber nicht weit genug verstellen ließ um noch alles vom Bild zu sehen. Dafür konnte ich überraschend mal ne Stunde Schlaf ergattern, was mir in einem Flugzeug bisher noch nie gelungen ist.
Nun sitzt ich am viel zu kleinen Flughafen von Dubai und hol mir eine Erkältung. Es hat früh um 5 30° und alle Klimaanlagen sind auf Anschlag. Flieger: Klimaanlage, Treppe zum Bus: 30°, Bus: Klimaanlage, Fußweg zum Terminal: 30°, etc...
Warum zu klein? Vermutlich weil er von europäischen oder amerikanischen Architeckten entworfen worden ist, die sich anscheinend an Flughäfen aus ihrer Heimat haben inspirieren lassen. Zwar ist alles sauber, viel Licht und auch der ein oder andere Eyecatcher ist vorhanden, jedoch ist nicht wirklich auf den Bedarf am Flughafen eingegangen worden. Während an normalen Flughäfen nur ein paar Langstreckenbomber gleichzeitig ankommen und ansonstens die kleinen Verteilerflüge das geschehen bestimmen, gibt es hier fast gar keine Kurzstreckenverbindungen sondern nur große Kawenzmänner. Durch die Platznot stehen dar sogar die ganz großen Bomber auf den Aussenpositionen und es dauerd entsprechend lang, bis alle diese Brummer mit Bussen (!) entladen sind. Da auch fast alle Flieger gleichzeitig ankommen gibt es ein paar weitere kleinere Probleme. Wer sich in Dubai die Zeit vertreiben will, den gebe ich hiermit zwei Aufgeben, die er/sie beim nächsten Aufenthalt erledigen kann.
1: Finde ein Klo, wo man sich weniger als 5min anstellen muss
2: Kaufe eine Flasche Wasser
Da ich Früh am Morgen gelandet bin, herrscht verkehrte Welt. Vor den Herrentoilletten bilden sich Monsterschlangen, während vor den weiblichen Pendant gähnende Leere herrscht. Ich hab am Ende nur 7 Versuche gebraucht um ein relativ verwaistes Klo zu finden. Schwieriger gestaltete sich da schon irgendwas zu trinken zu finden. Shops gibts hier noch mehr als Wüste, allerdings nur Duty-Free, Schmuck, Fastfood und Coffeeshops. Eine einfache Flasche Wasser zu finden, welche der Wüstenbildung auf meiner Zunge entgegenwirken kann ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Erst am letzten Laden im anderen Terminal hab ich eine Flasche gefunden.
Damit kann jetzt auch der nächste Flug kommen, wo ich ganz hinten sitzte und damit auch die Küche / immer was zu trinken in Reichweite habe.
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