Iquitos
Trip Start
Mar 01, 2007
1
15
16
Trip End
Apr 24, 2007
Von Lagunas nach Iquitos nahmen wir ein Boot, was echt mal gross war. In der ersten
Etage waren der Tierstall; Rinder, Schweine, Huehner, ... In der
zweiten Etage war der Menschen "Stall" - einfach vollgestopft mit
vielen, vielen Menschen. Und ganz oben war die erste Klasse - Kabinen
und viel Platz fuer ein paar Haengematten - allerdings auch fuer den
doppelten Preis. Wir quartierten uns in der Mitte ein.... Haengematte
an Haengematte und drunter die Ruecksaecke. Ging eigentlich ganz gut -
ausser, dass man sich erstmal an die Gerueche gewoehnen musste. Von
draussen kam der Rinderstall Geruch, von ringsum der Menschengeruch und
viel, viel Kindergeschrei. Der Hoehepunkt war am naechsten Morgen gegen
7 Uhr: an der Decke hingen riessige Boxen und die Beschallung fing an.
Es ist einfach unvorstellbar, was fuer bekloppte Musik und in welcher
immensen Lautstaerke hier teilweise gespielt wird. Und die
Einheimischen liegen da rum, starren auf den Fernsehbildschirm und sind
zufrieden. Selbst mit Ohrstoepseln sind wir nach 2 Stunden fast
durchgedreht... und mal fuer ne kurze Zeit aufs obere Deck gewechselt.
Zum Glueck hoerte die Musik dann auch irgendwann auf.
Der Tag bestand
eigentlich nur daraus, in der Haengematte zu liegen und sich nicht zu
bewegen, denn es war viel zu heiss. Essen gab es auch. Und war gab es eine Kueche und dort konnte man sich mit einer Schuessel anstellen (die wir natuerlich nicht hatten). Zum Glueck bekamen wir trotzdem was und wurden eingeladen, mit den "Bootsverantwortlichen" zu essen. Zum Mittagessen nahmen sich alle auf das Essen zum wuerzen aus einem Glas irgendwelche gelben Beeren... da hab ich gedacht, mach ich auch mal. Und die haben mich schon sehr grinsend angeguckt. Naja, ich hatte dann eine "Beere" im Mund und dachte, mir verbrennt alles. Das war das schaerfste, was ich jemals gegessen habe. Die naechsten 10 Minuten waren Horror - Christoph hatte es auch gleich gemacht. Und somit sassen wir da mit hochroten Gesichtern, haben total geschwitzt und alle haben sich halb tot gelacht. In der Runde gab dann jeder was zum Besten (wir haben natuerlich nichts verstanden...). Normalerweise isst man nicht die Beeren, sonden nimmt nur den Saft zum wuerzen.
Danach haben sich alle immer gefreut, wenn sie uns gesehen haben.
Da es immer voller und heisser auf dem Boot wurden, haben wir beschlossen nur bis Nauta zu fahren und von dort aus mit dem Bus nach Iquitos. Wir waren gegen Mitternacht in Nauta - einem groesserem Dorf. Von dort aus braucht das Boot noch 8 Stunden bis Iquitos und man kann auf dem Landweg extrem abkuerzen. Mit dem Bus nur 2 Stunden. Nach ein paar Stunden Schlaf, einer guten Dusche, gutem Essen verbringen wir nun noch ein paar Stunden in Iquitos, bevor wir heute abend zureck nach Lima fliegen.
Iquitos liegt mitten im Dschungel und hatte eine extreme Boomphase waehrend der Kautschukproduktion. Seitdem gibt es hier nicht mehr viel spannendes. Es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend, wie so eine Stadt mittem im Dschungel entstehen kann (ist nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen) und dazu noch so viele Motortaxis hat.
Etage waren der Tierstall; Rinder, Schweine, Huehner, ... In der
zweiten Etage war der Menschen "Stall" - einfach vollgestopft mit
vielen, vielen Menschen. Und ganz oben war die erste Klasse - Kabinen
und viel Platz fuer ein paar Haengematten - allerdings auch fuer den
doppelten Preis. Wir quartierten uns in der Mitte ein.... Haengematte
an Haengematte und drunter die Ruecksaecke. Ging eigentlich ganz gut -
ausser, dass man sich erstmal an die Gerueche gewoehnen musste. Von
draussen kam der Rinderstall Geruch, von ringsum der Menschengeruch und
viel, viel Kindergeschrei. Der Hoehepunkt war am naechsten Morgen gegen
7 Uhr: an der Decke hingen riessige Boxen und die Beschallung fing an.
Es ist einfach unvorstellbar, was fuer bekloppte Musik und in welcher
immensen Lautstaerke hier teilweise gespielt wird. Und die
Einheimischen liegen da rum, starren auf den Fernsehbildschirm und sind
zufrieden. Selbst mit Ohrstoepseln sind wir nach 2 Stunden fast
durchgedreht... und mal fuer ne kurze Zeit aufs obere Deck gewechselt.
Zum Glueck hoerte die Musik dann auch irgendwann auf.
Der Tag bestand
eigentlich nur daraus, in der Haengematte zu liegen und sich nicht zu
bewegen, denn es war viel zu heiss. Essen gab es auch. Und war gab es eine Kueche und dort konnte man sich mit einer Schuessel anstellen (die wir natuerlich nicht hatten). Zum Glueck bekamen wir trotzdem was und wurden eingeladen, mit den "Bootsverantwortlichen" zu essen. Zum Mittagessen nahmen sich alle auf das Essen zum wuerzen aus einem Glas irgendwelche gelben Beeren... da hab ich gedacht, mach ich auch mal. Und die haben mich schon sehr grinsend angeguckt. Naja, ich hatte dann eine "Beere" im Mund und dachte, mir verbrennt alles. Das war das schaerfste, was ich jemals gegessen habe. Die naechsten 10 Minuten waren Horror - Christoph hatte es auch gleich gemacht. Und somit sassen wir da mit hochroten Gesichtern, haben total geschwitzt und alle haben sich halb tot gelacht. In der Runde gab dann jeder was zum Besten (wir haben natuerlich nichts verstanden...). Normalerweise isst man nicht die Beeren, sonden nimmt nur den Saft zum wuerzen.
Danach haben sich alle immer gefreut, wenn sie uns gesehen haben.
Da es immer voller und heisser auf dem Boot wurden, haben wir beschlossen nur bis Nauta zu fahren und von dort aus mit dem Bus nach Iquitos. Wir waren gegen Mitternacht in Nauta - einem groesserem Dorf. Von dort aus braucht das Boot noch 8 Stunden bis Iquitos und man kann auf dem Landweg extrem abkuerzen. Mit dem Bus nur 2 Stunden. Nach ein paar Stunden Schlaf, einer guten Dusche, gutem Essen verbringen wir nun noch ein paar Stunden in Iquitos, bevor wir heute abend zureck nach Lima fliegen.
Iquitos liegt mitten im Dschungel und hatte eine extreme Boomphase waehrend der Kautschukproduktion. Seitdem gibt es hier nicht mehr viel spannendes. Es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend, wie so eine Stadt mittem im Dschungel entstehen kann (ist nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen) und dazu noch so viele Motortaxis hat.


