Oioioi

Trip Start Nov 01, 2004
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24
39
Trip End Sep 01, 2005


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Flag of Italy  ,
Friday, March 25, 2005

Italien, der Mörder meiner Nerven.
Es begann gleich hinter der Grenze. Italien machte seinem Ruf als Land der Hitchhiker-Hasser alle Ehre. Niemand nahm uns mit, niemand verstand die Geste des erhobenen Daumens. Nur der Regen fand uns gut genug für ein Kennenlernen.
Entnervt, gedemütigt, und dummerweise auch noch so schlecht postiert, dass der Weg zurück nicht nach Norden sondern nach Süden, Kroatien, geführt hätte, saßen wir 3 armen Leut in der Falle.
So schlimm war's dann auch net, nach 3 Stunden nahm uns ein sehr charmanter Italiener, der uns napolitanische Lieder vorsang (Gänsehaut :)) mit bis hinter Venedig. Und dort, auf der Raststätte, stand ein rumänisches Auto bereit. Ich zog den Fahrer sofort an Land, und eine nette Fahrt nach Verona folgte. Besser gesagt eine sehr lange Diskussion mit dem Rumänen, aber es war lustig für mich.
In Verona wollte Vilija einen Laden mit speziellem Papier besuchen, und wir fanden ihn auch in der Dämmerung.
Danach noch ein kurzer Trip zu Julia's Balkon - und dann ab an die Autobahn.
Es folgte kilometerweites Laufen, und die Mädels waren total überfordert.
Nach langer Zeit, mein Gefühl für diese war schon verloren, kamen wir an eine Tankstelle an dem Autobahnzubringer - die geschlossen war. Hier versuchten wir ein Auto nach Norden zu erwischen - bis uns ein netter Junge erklärte, wir seien hier falsch. Derselbe brachte uns mit einem Miniauto zum Bahnhof und kaufte uns Tickets nach Trento - etwa 100 km nördlich!
In dieser wunderschönen Stadt kamen wir total müde an und wollten in der Jugendherberge übernachten. Aber niemand öffnete.
Es folgte die Suche nach einem Naturschlafplatz. Und wir endeten nach langen Diskussionen mit Diskokids, die uns auch anboten, uns zum Hotel zu fahren (;)) in einem Spielplatz"schiff", perfekt dimensioniert für drei Leute. Dummerweise stank es bedenklich. Und der Fakt, dass ich einer Bushaltestellenschmiererei mit Aufschrift "Juden raus" begegnet war, machte mich leicht nervös... Zumal sehr komische Typen überall um uns herum im Park waren.
Lustig zu beobachten war aber, wie ein Typ die ganze Zeit bewegungsunfähig auf einer Bank saß - und dann sein Kumpel mit einem Motorroller ankam und ihn mitnehmen wollte. Kurze Zusammenfassung: Helm 2x runtergefallen, Betrunkener 1x umgefallen, Betrunkener 1x versucht Roller zu starten, nach 30 Minuten: beide haben es geschafft wegzufahren.
Nach einer sehr kurzen Nacht machten wir uns auf den Weg an die Autobahn.
In Italien ist es wirklich verboten zu Trampen. Ein negativer Fakt war, dass wir zum Betreten der Autobahn die SOS-Bucht direkt neben dem Hundeheim wählten. Zum Glück hielt nach 10 Minuten ein polnischer Trucker.
Gemütlich auf seinem Bett sitzend fuhren wir bis kurz nach Bayreuth...
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