Am Columbia River

Trip Start Jan 06, 2011
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Trip End Jun 22, 2012


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Flag of United States  , Oregon
Sunday, May 20, 2012

Es war ganz schoen frisch diese Nacht und so sind wir relativ frueh aufgestanden. Da war wieder ein Schlafsack fast zu wenig. Basti hat auch gefroren in seinem duennen Schlafsack. Es ist bewoelkt und fangt leicht das nieseln an, also bauen wir schnell unser Lager ab und fruehstuecken. Dann geht es schon wieder los und es faengt direkt zu regnen an. Wir fahren ueber die Passstrassen oestlich am Mt. Rainier vorbei, koennen ihn aber wegen der dichten Wolken nicht sehen. Je hoeher wir kommen, desto mehr Schnee liegt hie rnoch vom Winter. Die Strasse ist wie ein Gang gegraben in Meter hohen Schnee. Wir halten hier und da bei einem Aussichtspunkt. An einer Tankstelle sagt man uns, dass die Backcountry Road am Mt. St. Helens vorbei zum Columbia River noch nicht offen ist. Das waere unser Ziel gewesen, doch die Karte sagte schon, dass die Strasse im Winter zu ist. Da haben wir leider pech mit schlechtem Wetter und geschlossenen Strassen und fahren deshalb in Richtung Yakima, wo wir uns einen zusaetzlichen Schlafsack kaufen und Mittag essen. Wir fahren weiter nach Osten und stossen schliesslich auf den maechtigen Columbia River und fahren an ihm entlang. Er ist so breit, dass es kaum Bruecken auf die andere Seite gibt. Der Fluss markiert die Grenze zwischen Washington und Oregon. Wir halten noch an einem 1. Weltkriegs Memorial, das so aussieht wie Stonehenge und auch so heisst. Das Wetter ist etwas besser und auch die Landschaft hat sich etwas veraendert, es ist nicht mehr so ueppig sondern eher sparsam gruen und trockener. Von hier sind es noch 50 Meilen bis zu unserem Campground in Oregon, nicht weit von Walla Walla. Es ist halbwegs trocken und wir geniesen eine wohltuende Dusche. Nach dem Abendessen spricht uns noch einer an und bringt uns noch einen special treat - selbst gefangenen Fisch, Wrap, Kaese, Salat - vorbei. Der Mann war vor kurzem in Deutschland und vor Dankbarkeit fuer die dortige Gastfreundlichkeit, revangiert er sich nun. Wir gehen heute sehr frueh ins Bett, denn wir machen kein Feuer.
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