We ain't comin' back...

Trip Start Apr 12, 2010
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Trip End Aug 31, 2010


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Where I stayed

Flag of United States  , New York
Wednesday, April 21, 2010

Ihr Lieben. Nachdem ihr nun hoffentlich alle das kleine Fotoquiz erfolgreich lösen konnten gibt es nun die gute Nachricht: Wir konnten unsere „Sperrholzplatte auf Bahnsteig" gegen ein anderes Hotel mit besserer Lage, wenn auch unwesentlich größeren Zimmern eintauschen. Außerdem fährt durch das sogenannte Sohotel keine S-Bahn und es gibt keine schimmligen Mitbewohner. Wir haben also unsere Privatssphäre.

Doch ich will am Anfang beginnen. Nach einer gejetlaggeden Nacht sind wir natürlich relativ früh am morgen aufgewacht und da unser erstes Ziel einem neuen Hotel galt, machten wir uns schon um 7:30 auf, um die großen Straßen New Yorks zu erkunden. Und schon bald hatten wir unser neues Hotel gebucht, mitten in Soho, welches wir ab dem 22. beziehen werden. Anschließend gab es ein kleines Frühstück bei Starbuck's und wir arbeiteten uns weiter aufwärts durch Manhattan. Sonia beschloss, als wir gerade an der NYU vorbei gingen, dass sie unbedingt in Amerika studieren müsse und dass Deutschland schlichtweg keine Alternative mehr darstellt. Dann kam auch schon die 5th Avenue, die wir bis zu Central Park abarbeiteten. Zwischendurch gab es kleine Besuche bei Starbuck’s und Dunkin Doghnuts, sowie neugierige Blicke in den einen oder anderen Laden. An dieser Stelle sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass der New Yorker Himmel keine einzige Wolke aufwies und wir bei über 20° eine blühende 5th Avenue hinaufschlenderten. Zumal wir in Deutschland bei tiefstem Winter losgedüst sind, haben wir uns um so mehr über den Frühling gefreut. Als der Central Park schon fast in Sichweite lag, wurden wir plötzlich von einem unverkennbaren Geruch herumgerissen. Sonia wusste sofort: Abercrombie kann nicht weit sein. Und tatsächlich standen wir nur wenige Meter von dem berühmten Abercrombie&Fitch Store entfernt, dessen Anblick bei Sonia mehr Frühlingsgefühle erweckte, als ein ganzer blühender Central Park hätte tun können. Aber da der erste Tag noch in die Kategorie „Überblick verschaffen“ fiel, wurden noch keine Investitionen getätigt. Nach einem weiteren Abstecher im riesigen Apple Store, der vor allem bei mir Euphorie ausgelöst hat, machten wir uns auch schon mit der Subway auf den Weg zurück zum Hotel, denn schließlich mussten wir unseren Chinesischen Freunden noch weis machen, dass wir das gute Best Value Inn vorzeitig verlassen würden, jedoch stellte uns dies vor keine weiteren Probleme. Deswegen wird mogen früh in China Town ausgecheckt und in SoHo eingecheckt.

Den Nachmittag verbrachten wir bei einem leckeren McDonaldsschmaus auf einer Wiese im Central Park mit Blick auf die Skyline von New York. Hier spielen wieder die 20° eine Rolle, denn die Hälfte unserer Mitmenschen lag schon ohne oben auf dem sattgrünen Rasen, uns reichte es aber zunächst Schuhe und Socken auszuziehen. In der Konstellation hielten wir es relativ lange aus und dösten ein wenig dahin oder schmiedeten Pläne für unsere weiteren Tage in New York. Auf dem Rückweg nach China Town wurde noch in das ein oder andere Geschäft geschnuppert und schließlich in die Subway gestiegen (wir bewegen uns im hiesigen Nahverkehrsnetz schon wie alteingesessene New Yorker). Auch ein kleiner Regenschauer, der sämtliche New Yorker schockte und sie wie Zucker zerlaufen ließ. Als bekennende Hanseaten konnte uns das bisschen Wasser nicht aufhalten. Zurück im Hotel wurde kurz gechillt und dann machten wir uns auf den Weg zu John’s Pizzeria, den legendären Pizzaladen in Greeniwch Village. Zwar haben wir nicht den allerschnellsten Weg benutzt, Sonia ist fast zusammengeklappt und explodiert gleichzeitig, aber schließlich erreichten wir unser Ziel. An dieser Stelle muss ich von einer weiteren Heldengeschichte von mir berichten: John’s Pizzeria backt ofenfrische Pizzen in den größen 14 inch und 16 inch. Sonia bestellte natürlich die kleine Pizza in 14 inch. Ich hingegen befasste mich mit der 16 inch Pizza. Was wir nicht wussten, oder nicht wahrhaben wollten war, dass normaler Weise eine große Pizza für vier Leute ist. Deswegen kam John selber um noch mal zu fragen, ob ich wirklich die große Pizza wollen würde, was ich natürlich bejahte. Ich will gar nicht weiter mit Unwichtigkeiten um mich werfen, die Fotos sprechen für sich. Fest steht jedenfalls, dass ich meine Pizza restlos aufgeschmaust habe und noch die halbe Pizza von Sonia dazu. Sonia war das eher peinlich, ich war allerdings der Meinung, dass das eine äußerst männliche und heldenhafte Leistung wäre. Aus diesem Grund soll hier eine kleine Umfrage gestartet werden. Wer eine Meinung dazu hat, möge diese bitte per Comment preisgeben.

Nach unserem Pizzaessen sind wir zurück in unser trautet Heim und totmüde ins Bett gefallen. Eigentlich wollte ich noch meinen Blog updaten, doch haben unsere chinesischen Freunde beschlossen, das Internet nachts auszustellen. Schade.

Alles in allem war der erste Tag ein super Tag, wir kommen aus dem Staunen kaum raus, zumal New York bei Sonne und Frühling einfach unschlagbar ist. Aus diesem Grund bitte nicht wundern, wenn wir dem Flieger zurück nach Deutschland hinterher winken und für immer in New York bleiben.




Liebe Grüße nach Hamburg und Deutschland

Lorenz und Sonia
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Comments

Carlos on

Da gucke ich mir alle Fotos an, nur um die famose Pizza begutachten zu können und wo ist sie???

susannekoffka
susannekoffka on

Also Ihr Verräter, von wegen, es hier so toll, dass wir nicht wieder zurück kommen, sondern dort studieren.
1. Hamburg hat auch sonnige Tage, z.B. heute.
2. Chillen kann man uns im Stadtpark, an Alster oder Elbe...
3. 5 th Avenue könnt Ihr Euch als Studies ja gar nicht leisten...geht doch nur mit Papis Kreditkarte:)

Zum Glück gibt es auf Fidji keine guten Unis...
L.G.

lorenzkoffka
lorenzkoffka on

die Fotos kommen...

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