Die ganze Affenbande brüllt

Trip Start Jul 13, 2010
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Trip End Sep 28, 2010


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Where I stayed
Nung House

Flag of Thailand  , Surat Thani,
Sunday, August 1, 2010

Wo ist die Kokosnuss?! / Wo ist die Kokosnuss?! / Wer hat die Kokosnuss geklaut?!

 ...singen diese scheinheiligen Makaken! Dabei sind sie selbst die größten Diebe und brechen während unserer Abwesenheit in unseren Bungalow ein, wo sie Chips (mit Shrimp Geschmack!), Milchschokolade (eine Rittersport, die wir uns gönnen wollten) und einen Berg Bananen tilgen. Diese Affen haben auch noch nie was von Klischees gehört.Naja, trotz wunderschönem Badezimmer im Freien und den fröhlichen, haarigen Mitbewohnern, ziehen wir nach einer Nacht aus >Art's Riverview Jungle Lodge< aus und nächtigen nun im sehr netten >Nung House<, wo wir die Hand nur aus dem Fenster zu strecken brauchen, um leckere Lychees (undercover, denn sie verstecken sich in einer Schale, die wie die unserer Walnüsse aussieht, bloß teilweise bunt und mit langen Haaren/Stacheln) zu pflücken. Unser neues Grundnahrungsmittel. Aber auch Bananen, Limetten und Ananas (jetzt wissen wir endlich, wie die wachsen!) findet man überall.
 
Das eigentliche Highlight sind aber natürlich weder die Früchte, affige Diebe, oder die ruhige Verkehrslage. Es sind die warmherzigsten un fröhlichsten Menschen, die wir bisher auf unserer Reise getroffen haben, sodass man sich der überall herumschwebenden guten Laune nicht erwehren kann. Und natürlich in erster Linie die phänomenale Landschaft - der dichte Dschungel, der selbst die bis zu 1000m hohen Karstfelsen hinaufklettert und den Fluss, der sich durch das Tal schlängelt, umrahmt. Dazu die über 150 Vogelarten, vielen, vielen, vielen Tiere (Tapire, Elefanten, Leoparden, Tiger, Stacheltiere, Eidenchsen und zig Affenarten, sowie natürlich hunderte andere) und die wunderbare Geräuschkulisse, die einen verstummen lässt.
 
Nach einem ersten Erkunden des Nationalpark auf eigene Faust, zählen wir die Stunden bis zur Rückkehr. Allzuviel von der Tierwelt haben wir noch nicht gesehen (aber gehört) - um die zu entdecken, werden wir dann mit einem Guide losziehen. Es ist aber auch schwierig sich auf die zumeist kleinen Bewohner zu konzentrieren, wenn das große Ganze, all die wunderschönen Bäume und Pflanzen, durchbrochen von gemütlich dahinplätschernden Flussarmen, ansich schon so vereinnahmend ist. Selbst nach so vielen Stunden im Dschungel, habe ich immer noch das Gefühl durch eine Fotografie zu wandern, oder in einer Folge Universum aufzutauchen.
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Comments

gawe-ella
gawe-ella on Aug 1, 2010 at 04:42PM

DORT BLEIBEN!!!! Das Fleckchen klingt wunderschön. Das Vorhaben mit dem Guide solltet ihr wirklich auch wahrmachen, zahlt sich unbedingt aus. Vielleicht macht er ja auch eine Nachtführung? Kräftige Taschenlampen und schauuuuuen, man sieht doch auch einiges. Aber natürlich kein Vergleich zu untertags. Köpfe auch immer rauf, da huschen vielleicht die Gibbons rum, die sind beeindruckend flink

Michael on Aug 6, 2010 at 04:26PM

ich kann das nachvollziehen. Mich hat es damals in Borneo schlicht umgehauen, visuell und akustisch. Ich kam mir vor wie im Märchen - aber das git es wirklich!

heinzlinhart on Aug 6, 2010 at 08:04PM

Liebe Lisa, lieber laurin! In diesem Kao Sok NP haben Heinzi und ich einen Elefantenritt gemacht, zuerst vorbei an Kautschukplantagen und dann durch den Dschungel, wobei es beindruckend war, wie schmal der Elefantenpfad war. Mir kam der indische Elefant wie der arme Verwandte des mächtigen afrikanischen Elefanten vor, bei dem man kaum auf die Idee käme, ihn als Reittier zu benutzen (Ausnahme Hannibal). Im Kao Sok NP haben wir eine wunderschöne Kanufahrt auf dem Fluß unternommen, aber ausser 2 Waranen, Fischen und Vögel keine Tiere gesehen. Also lasst euch führen, denn die Ranger wissen wo die Tiere, die ja meist standorttreu sind, leben. Lisa, die herzliche Gratulation und weiterhin soviel Schönes! Freue mich schon auf die Fortsetzung! Bussi Susi

gawe-ella
gawe-ella on Aug 6, 2010 at 08:22PM

Hm, Elefanten als Reitiere zu benutzen ist ja, wie einige von uns wissen, eine eigentlich ziemlich ungemütliche Geschichte. Einmal erleben, ja gut, aber ein zweites mal macht das nicht mit, odr?! Ich denke, das Erlebnis sollte man sich für ein kleines Dorf aufheben, wo die wirklich von den Einheimischen noch als Arbeitstiere verwendet werden, da kann man wohl auch mal ein paar Meter mitgehen (oben, hinter den ohren sitzend ...) und muss sich nicht in die unbequemen holzpritschen für die touris einquetschen. aber vielleicht habt ihr das eh schon hinter euch und euer eli ist mittenim fluss stehen geblieben, hat wasser getankt und es mit einem schwall ...?

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