Back to Africa!!!!

Trip Start Aug 25, 2006
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Trip End Feb 05, 2007


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Flag of Morocco  ,
Tuesday, January 16, 2007

Samaleikum!
Ich habs geschafft und bin endlich angekommen.
Also ich sage euch, ich kenne jetzt bestimmt 50 Positionen, wie man in einem Bus nicht schlafen kann. Schlussendlich hat mich die holprige Strasse, dann aber doch noch in das Land der Traeume gewiegt. Dies jedoch auch nur, weil ich uebermuedet war, denn auch diese Position war ein Alptraum (ich spuere es jetzt noch).
Aber was solls, nach 20 Stunden reisen bin ich endlich in Casablanca angekommen.
Ich ging mit total gemischten Gefuehlen nach Marokko, da mir die meisten Leute, die ich getroffen habe, fast nur negatives zu berichten hatten (doch die haben eh keine Ahnung). Man muss alles zuerst gesehen haben, bevor man es glaubt.
(Nur kurz neben bei, die Marokkaner haben ne so bloede Tastatur, dass geht unglaublich lange um etwas zu schreiben, doch jetzt habe ich gerade festgestellt, dass ich auf den englischen Modus wechseln kann. Bin ich nicht gut? Nur dass ich jetzt die Satzzeichen nicht mehr finde. Ds Laebe isch scho hart!)
So jetzt aber wieder zur Sache. Ah ja genau, ihr glaubt nicht was das erste war, dass ich in Marokko gesehen habe. Ein Wegweiser zu einem McDonalds. Ist die Globalisierung also schon so weit fortgeschritten??
Da ich am Hafen von Tanger noch ein bisschen Zeit hatte bis mein Bus nach Casablanca fuhr, trank ich mit einem Spanier (der nur schnell rueber ging um einem "Freund" die Papiere zu bringen), den ich auf dem Schiff kennengelernt hatte noch einen Kaffee. Auch der erzaehlte mir nur schlechtes. hmm??
Im Bus nach Casablanca versuchte ich ein bisschen die Landschaft zu geniess, obwohl ich total uebermuedet war und immer wieder einnickt. Es war unglaublich wie schnell sich diese immer wieder veraendert hatte. Huegel, Seen, braune, gelbe, rote Erde, Straeucher, Buesche, Baeume... es hatte von allem etwas. War wundervoll.
In Casablanca angekommen, legte ich mich erstmal ein bisschen in mein riesiges Bett um mich auszuruhen, bevor ich das pulsierende Nachtleben kennenlernte. Der erste Eindruck war also ganz ok. Klar ist es total anders als Europa. Erstens mal ist es arabisch und zweitens ziemlich arm und schmutzig. Es gehen auch viele Leute auf dich zu, fragen woher du kommst und wollen dir etwas verkaufen. Kann schon nervig sein, doch das war ja zu erwarten. Ich strollte noch ein bisschen durch die Bazaare in der Medina (Altstadt) und ging dann fein Essen. Fisch natuerlich, wenn ich schon mal am Meer bin. Unglaublich ich bin schon seit vier Monaten in Spanien und bin noch nie am Meer gewesen. Mmh, war lecker.
Heute, geweckt durch dir Rufe von den Minaretten herunter, machte ich auf eine Stadtbesichtigung. Ausser der Hassan II Moschee gibt es zwar nicht viele sehenswerte Monumente, doch es war genial einfach ein bisschen durch die Strassen zu schlendern und in das marokkanische Leben einzudringen. Hier ist alles auf der Strasse und an jeder Ecke kannst du etwas kaufen. Seien dies einzelne Zigaretten, altes verostetes Werkzeug, alle moeglichen Textilien usw. oder du kannst dir einfach wieder mal die Schuhe polieren lassen. In den Bazaars gibt es auch alles moeglich von Wasserpfeifen, ueber Tee bis zu lebenden Huehnern, die nach Gewicht unterschiedlich viel kosten. Ich haette gerne ein paar Fotos gemacht, doch hatte ich mich bisher noch nicht so dafuer Leute zu fotografieren, da dies hier nicht all zu gerne gesehen wird.
Doch nicht nur Verkaeufer, sondern auch viele Bettler hat es in den Strassen, was bein einer Arbeitslosenrate von ueber 20% nicht zu verwundern ist. Was ich bisher gesehen habe, sind die Marokkaner extrem sozial und spenden sehr oft etwas. Das liegt in der arabischen Kultur (habe ich auf jedenfall so gelesen). Das gespendete wird wenigstens von den Bettlern nicht fuer Alkohol ausgegeben, da dieser im Islam verboten ist (Zigaretten zwar auch, doch es pafft trotzdem jeder). Ich weiss jetzt nicht, ob sie sich dafuer voll kiffen um ihr Elend zu ertragen. Marokko ist ja bekannt fuer sein Haschisch. Auf jedenfall ist es ein erschreckendes Bild.
Beim Mittagessen (wieder Fisch :-)) lernte ich noch ein Marokkaner kennen. Wir unterhielten uns ein bisschen ueber Gott und die Welt. Danach lief ich an einem Buecherladen vorbei und kaufte mir gleich eine franzoesische Grammatik. Ich krieg keinen korrekten Satz mehr raus, sage ich euch. Richtig peinlich nach sieben Jahren Unterricht. est-ce que je peux manger desayuno aqui, usw. Wahrscheinlich werde ich jetzt in diesen zwei Wochen mein spanisch verlernen, dann wird es in Toledo die gleiche Show nochmals geben.:-)
Das waer es fuers erste. Morgen geht es weiter in die Touristenhochburg Marrakech.
ich melde mich wieder...
m
 
 
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