Don Quijote
Trip Start
Aug 25, 2006
1
11
18
Trip End
Feb 05, 2007
Hola muchachos,
Viel ist eigentlich nicht passiert in letzter Zeit, doch da ich gerade ein bisschen Zeit habe (oder besser gesagt, keine Lust zum lernen), schreibe ich schnell ein paar Zeilen, damit ihr wisst, dass es mir blendend geht.
Mein Leben hier hat sich richtig eingependelt und die Zeit vergeht viel zu schnell. In sechs Tagen können wir schon das erste Kerzchen anzünden (hoffe ein paar von euch können auch ein Törchen öffnen. Ich leider nicht:-( Doch der Nikolaus kennt ja meine Adresse! wenn ihr kapiert was ich meine!;-)). Oh Mann oh Mann und in etwa zwei Monaten trage ich bereits ein Viertel Jahrhundert auf meinem Buckel. Aber ich trauere der vergangenen Zeit nicht nach (sunk costs würde ein BWLer jetzt sagen, zum Glück studier ich VWL ;-)), sondern freu mich auf die kommende Zeit, obwohl's mir schon ein bisschen schwer fallen wird Toledo zu verlassen, und wieder in ein "normales" (Studenten-)Leben zurück zu kehren. Es ist ja noch nicht aller Tage Abend (zur Zeit wird's zwar extrem früh dunkel, aber hier lebt man sowieso bis tiiiiief in die Nacht).
Genug Gesülze jetzt gibt's Facts und Figures.
Letztes Wochenende war ich wie bereits letztesmal prognostiziert auf den Spuren von Don Quijote. Gerade viel gab's eigentlich nicht zu sehen, weil das ja nur Käffer sind durch die er fiktiv durch geritten ist und diese nun daraus versuchen Kapital zu schlagen, indem sie die all die blöden Touris abzocken.
Was wirklich schön war, waren die Giganten gegen die er bekanntlich ohne grossen Erfolg gekämpft hat. Also in Wirklichkeit sind es ja Molinos (Windmühlen), doch das macht sich als Ritter ja nicht so gut, wenn man sagt man hätte gegen Windmühlen gekämpft. Fantasie muss man haben.
Die Reise ging weiter nach Puerto Lapice, wo's nicht viel zu sehen gab und El Toboso, wo wir ein Museum mit x Don Quijote Büchern auf alle Sprachen gab (sogar auf romanisch) und von allen ehemals grossen (und gemeinen) Tieren signiert wurden (bspw. Hitler, Musolini, Franco, aber auch Arnold Koller (als schweizer Vertretung)). in El Toboso durfte natürlich auch das Haus von seiner Dulcina nicht fehlen, doch da gab's wirklich nichts zu sehen. Was auch, sie existierte ja gar nicht.:-) Aber wenigstens war's gratis (auch für Studenten die nicht aus der EU sind).
Am Schluss besichtigten wir noch kurz Aranjuez. Die Stadt ist wirklich lohnenswert, doch leider war es schon dunkel, als wir dort waren, deshalb muss ich wohl nochmals vorbei.
Der Rest der Zeit, war nicht viel passiert. Ich musste eine Arbeit schreiben und sonst auch langsam mal anfangen etwas "intensiver" zu studieren, deshalb blieb nicht viel Freizeit übrig. Das letzte Wochenende standen verschiedene Feste auf dem Programm, da gerade ein paar Leute Geburtstag oder Namenstag (das wird tatsächlich gefeiert! Also meiner ist am 25. April, falls ihr mir was schenken wollt) hatten.
So jetzt will ich euch nicht länger von eurer wichtigen Arbeit abhalten und sage tschüss und hasta la vista.
Don Kusi
Viel ist eigentlich nicht passiert in letzter Zeit, doch da ich gerade ein bisschen Zeit habe (oder besser gesagt, keine Lust zum lernen), schreibe ich schnell ein paar Zeilen, damit ihr wisst, dass es mir blendend geht.
Mein Leben hier hat sich richtig eingependelt und die Zeit vergeht viel zu schnell. In sechs Tagen können wir schon das erste Kerzchen anzünden (hoffe ein paar von euch können auch ein Törchen öffnen. Ich leider nicht:-( Doch der Nikolaus kennt ja meine Adresse! wenn ihr kapiert was ich meine!;-)). Oh Mann oh Mann und in etwa zwei Monaten trage ich bereits ein Viertel Jahrhundert auf meinem Buckel. Aber ich trauere der vergangenen Zeit nicht nach (sunk costs würde ein BWLer jetzt sagen, zum Glück studier ich VWL ;-)), sondern freu mich auf die kommende Zeit, obwohl's mir schon ein bisschen schwer fallen wird Toledo zu verlassen, und wieder in ein "normales" (Studenten-)Leben zurück zu kehren. Es ist ja noch nicht aller Tage Abend (zur Zeit wird's zwar extrem früh dunkel, aber hier lebt man sowieso bis tiiiiief in die Nacht).
Genug Gesülze jetzt gibt's Facts und Figures.
Letztes Wochenende war ich wie bereits letztesmal prognostiziert auf den Spuren von Don Quijote. Gerade viel gab's eigentlich nicht zu sehen, weil das ja nur Käffer sind durch die er fiktiv durch geritten ist und diese nun daraus versuchen Kapital zu schlagen, indem sie die all die blöden Touris abzocken.
Was wirklich schön war, waren die Giganten gegen die er bekanntlich ohne grossen Erfolg gekämpft hat. Also in Wirklichkeit sind es ja Molinos (Windmühlen), doch das macht sich als Ritter ja nicht so gut, wenn man sagt man hätte gegen Windmühlen gekämpft. Fantasie muss man haben.
Die Reise ging weiter nach Puerto Lapice, wo's nicht viel zu sehen gab und El Toboso, wo wir ein Museum mit x Don Quijote Büchern auf alle Sprachen gab (sogar auf romanisch) und von allen ehemals grossen (und gemeinen) Tieren signiert wurden (bspw. Hitler, Musolini, Franco, aber auch Arnold Koller (als schweizer Vertretung)). in El Toboso durfte natürlich auch das Haus von seiner Dulcina nicht fehlen, doch da gab's wirklich nichts zu sehen. Was auch, sie existierte ja gar nicht.:-) Aber wenigstens war's gratis (auch für Studenten die nicht aus der EU sind).
Am Schluss besichtigten wir noch kurz Aranjuez. Die Stadt ist wirklich lohnenswert, doch leider war es schon dunkel, als wir dort waren, deshalb muss ich wohl nochmals vorbei.
Der Rest der Zeit, war nicht viel passiert. Ich musste eine Arbeit schreiben und sonst auch langsam mal anfangen etwas "intensiver" zu studieren, deshalb blieb nicht viel Freizeit übrig. Das letzte Wochenende standen verschiedene Feste auf dem Programm, da gerade ein paar Leute Geburtstag oder Namenstag (das wird tatsächlich gefeiert! Also meiner ist am 25. April, falls ihr mir was schenken wollt) hatten.
So jetzt will ich euch nicht länger von eurer wichtigen Arbeit abhalten und sage tschüss und hasta la vista.
Don Kusi
