Monte Alban - Auf den Spuren der Zapoteken

Trip Start Mar 01, 2009
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Trip End Mar 28, 2009


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Flag of Mexico  , Central Mexico and Gulf Coast,
Friday, March 13, 2009

Früh morgens schauten wir uns etwas im historischen Zentrum von Oaxaca um. Leider öffnen die Museen (und auch das Regierungsgebäude) erst um 10.30 Uhr. Glücklicherweise hat Gott immer Zeit für uns und so schauten wir uns zu erst die Iglesia de Santo Domingo an. Eigentlich erinnert das Innere eher an einen Palast als an eine Kirche. Kunstvolle, mit goldbelegte Ornamente und Skulpturen zieren die Wände und Decke. Interessant war auch das alte Marktgebäude. Bereits zur frühen Stunde bieten dort die Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Ware feil. Die eigentliche Sehenswürdigkeit der Gegend ist jedoch der angrenzende Monte Alban. Auf dessen Gipfel, rund 2000 m.ü.M., befindet sich eine der grossartigsten Pyramidenanlagen Mexicos. Das einstige Kulturzentrum der Zapoteken wurde ca. 500-200 v.Chr. auf einer künstlichen Plattform errichtet. Während seiner Blütezeit 500-600 n.Chr. lebten dort angeblich an die 25000 Menschen. Auf den gewaltige Pyramiden und Palästen eröffnet sich dem Besucher eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Täler. Die beeindruckende Anlage umfasst mehr als 16 Gräber, Altäre und Pyramiden - und natürlich auch einen "Fussballplatz", den Juego de Pelota. Das von den Olmeken entwickelte Ballspiel ist sozusagen die Urversion des heutigen Fussballs. Jedoch war es weniger ein Spiel, als vielmehr ein wichtiges religiöses Zeremoniell. Der Ball repräsentierte dabei die Sonne, deren Lauf nicht unterbrochen werden durfte. Daher war das Ziel des Spiels, den Ball (mit Schultern und Beinen) möglichst in der Luft zu halten. Da nur das Beste gut genug ist für den Sonnengott, wurde schliesslich der Gewinner des Spiels dem Sonnengott geopfert. In der Anlage findet sich ausserdem auch ein astronomisches Observatorium, das die Zapoteken für die Berechnung ihres 260-Tage umfassenden Kalendersystem benützten.
Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg durch die Sierra Madre del Sur zum 600km entfernten San Cristobal de Las Casas. Dabei übernachteten wir jedoch auf halber Strecke in Zanatepec, mitten im Urwald.
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