Konglor Caves - don't miss it

Trip Start Jan 10, 2011
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
Inthapanya GH

Flag of Lao Peoples Dem Rep  , Khammouan,
Wednesday, March 23, 2011

Um 11:30 Uhr am Dienstag (22.03.) sind wir - wie auch sonst - mit dem Localbus fuer 60.000 Kip Richtung Thakaek gefahren. Wir wollten in Hin Bun (etwa 30km vor Thakaek) aussteigen. In der Touristeninfo hatten wir uns versichern lassen, dass es dort auch ein Guesthouse gibt und dass man von da aus zu den Konglor Caves kommt.
Die Hitze war wieder ueberwaeltigend. Wir schmorten im eigenen Saft und am Ende der Fahrt kam nochmal ordentlich Raeucheraroma durch die abbrennenden Waelder rechts und links der Strasse dazu. Bei der dicken Luft konnte man kaum atmen.
Nach endlosen 5h Fahrt durften wir endlich aussteigen. Wir haben uns angeschaut und mit dem Kopf geschuettelt. Nein, das konnte es nicht sein. 10 Haeuser, keine Strasse und neugierige Augen, die wohl seit Langem keinen Weissen mehr gesehen hatten. Wir waren falsch.
Etwas verzweifelt haben wir den Locals mit Haenden und Fuessen zu verstehen gegeben, wo wir hin wollen. Sie schienen verstanden zu haben und zeigten in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Na toll. Es gab einfach zuviele Hin Buns oder Orte, die so aehnlich klingen...
Also haben wir erstmal den Wasservorrat aufgefuellt. Wobei die Damen des Hauses gleich ihre Chance genutzt haben, unsere schoene weisse Haut mal anzufassen ! Grosses Gelaechter !
Wir stellten uns darauf ein, am Strassenrand zu sitzen und auf den naechsten Bus zurueck zu warten. Aber keine 5 min spaeter kam ein Pickup vorbei. Zwischen Hydraulikoel und Autoreifen machten wir es uns gemuetlich.
Eine Stunde Fahrt war es bis zum Abzweig zu den Konglor Caves und mittlerweile war es dunkel. Zufaelligerweise stiegen noch 2 Deutsche zu, wir stapelten uns und durften uns auf eine weitere Stunde Fahrt einstellen. Es war ziemlich frisch und der Wind blies ordentlich.
Wir kaempften uns die Serpentinen hoch und runter. Es schien wieder bergig zu werden. Die Baeume in der Dunkelheit nahmen bizarre Formen an und wir kamen an kokelnden Flaechen vorbei, die aussahen wie noch nicht ganz erkaltete Lava. Gespenstisch !
Im Inthapanya GH angekommen, war unser naechster Tag schon verplant. Der laotische Inhaber, der sein halbes Leben in Kanada verbracht hatte, war Geschaeftsmann durch und durch und hatte natuerlich schon fuer alles gesorgt.
Der kleine Ort Ban Khoun Kham hat nicht viel zu bieten. 5 auslaendische Investoren und tausende Arbeiter bauen hier ein Elektrizitaetswerk. Ansonsten gibt es nur Berge. Und natuerlich die 7,5 km langen gigantischen Konglor Caves ! Mit Minivan brauchten wir nur 40 min bis zum Hoehleneingang. Fuer 115.000 Kip teilten wir uns zu dritt ein schmales Holzboot und ab ging es in die Finsternis. Zur Orientierung halfen uns nur die Stirnlampen von den 2 Bootsfuehrern. Diese Hoehle ist kein Vergleich zu dem, was wir bisher gesehen haben. Es war wirklich aussergewoehnlich.
Der Motor schallte wie hunderttausend kreischende Voegel, das Wasser spritze, die Felswaende rauschten an uns vorbei und die Decke der Hoehle klaffte bis zu 100m ueber uns. Oft war das Wasser so flach, dass wir aussteigen und durch das schwarze Unbekannte waten mussten. Zwischendrin durften wir Halt machen und eine Mondlandschaft betreten. Einfach eine andere Welt. Etwa 2 Stunden (hin und rueck) haben wir gebraucht und konnten zum Abschluss noch das glasklare Wasser mit dem wunderschoenen Ausblick geniessen.
Mit einem gemuetlichen Abendessen mit den 2 Deutschen, einer Tschechin und einer Waliserin beendeten wir den Tag und auch den Besuch hier.

Morgen geht es weiter nach Savannaketh. Diesmal sollten wir es aber auf Anhieb finden ! ;o)
Bis bald
Krissi und Kiki

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