San Francisco und Berkeley

Trip Start Oct 04, 2010
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Trip End Dec 31, 2010


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Flag of United States  , California
Sunday, October 10, 2010

Heute ist mein letzter Tag in Berkeley. Und nun nehme ich mir die Zeit den Eintrag fuer Berkeley & San Francisco zu schreiben. Ich versuche alle besuchten Orte zu erwaehnen, damit diejenigen, die bald nach Berkeley oder SF kommen, ein paar Ideen mitnehmen koennen. Ich bin bei Sunny im International House zu Besuch und es scheint, dass das Leben im International House wirklich toll ist. Es leben so viele Leute hier und man trifft immer jemanden mit dem man sich unterhalten kann. Das International House grenzt direkt an den Berkeley Campus. Der Campus ist einfach wunderschoen; so wie man es sich aus dem TV kennt. Was mich immer wieder fasziniert, sind die vielen Studenten, die Cafes, die Fakultaetgebaeude, die Sportanlagen... Besonders gestern (Samstag) war viel los. Es war das Football Game zwischen UCLA und UCB und der Homecoming Day. Die Studentenverbinungen peppten ihre Haeuser fuer die Sauf- und Essorgien vor und nach dem Spiel auf. Es war echt Wahnsinn wie die Studenten sich mit Betrinkspielen zu Alkoholleichen befoerderten. Familien, alle in UCB Outfits, ueberfluteten das Campus Gebiet. Somit waren grosse Teile von Berkeley in Haenden von UCB und UCLA Fans, als auch Alumnis, die zuerueck an ihre Universitaet kamen. Das Ambiente war einmalig. Neben vielen anderen Gruenden wie dem super schoenen Wetter,  wuenschte ich mir, dass ich auch einen Austausch in die Staaten gemacht haette.

Gerd und Tobi hab ich auf dem Campus angetroffen und das war wirklich ein lustiger Moment. Bekannte Gesichter in einer neuen Umgebung. Aber, die meiste Zeit habe ich in San Francisco verbracht. Die Stadt bin ich zu Fuss abgelaufen mit meinen Nike Free Schuhen. Dementsprechend fuehle ich meine Fussmuskulatur. Zwischen den Stadtrundlaeufen, habe ich einen Velotag (Velo an der Fisherman`s Wharft gemietet) gemacht und bin zur Golden Gate Bridge gefahren. Nach der Golden Gate Bridge kann man noch weiter zu zwei herzigen Kuestendoerfchen gefahren. Auf dem Weg habe ich mich aber verfahren und war schon ein wenig am Verzweifeln wo ich denn jetzt hin muss. Da traf ich Brent, der dann mit mir von Sausalito nach Tiburon gefahren ist. Das ist jetzt ein Beispiel von meinen Begegnungen mit den Amerikanern. Bis jetzt habe ich die Amerikaner als hilfsbereite, super freundliche und unterhaltsame Leute kennenlernen duerfen. Ich bin mir gar nicht gewohnt ploetzlich angesprochen zu werden, sei es bei der U Bahn, im Cafe, … Am Anfang ist das ziemlich anstraenend immer praesent und aktiv zu sein. Aber es entstehen immer so tolle Gespraeche, dass es sich echt lohnt. Nun zurueck zu meinem Golden Gate Ausflug. Von Tiburon haben wir die Faehre zurueck zu Downtown genommen. Die anderen Tage bin ich in San Francisco herum gepilgert und mich ab und zu verlaufen, da diese doofen Stadtkarten nicht richtig skaliert sind, aergerlich.. So habe ich zum Beispiel die ganze Stadt nach dem Union Square abgesucht, obwohl ich ihn am Anfang des Tages schon passiert hatteJ Diese Stadt ist so hueglig, dass haette ich nie gedacht. Die bekannten Kabelbahnen (Cable cars) wurden im spaeten 19. Jahrhundert gebaut und ich glaube, da war der eine oder andere gluecklich, nicht immer diese Huegel zu Fuss passieren zu muessen. Nichts desto trotz hab ich die Stadt zu Fuss erkundet. Mit der U Bahn von Berkeley in SF angekommen pilgerte ich von der Market Street (Bart Station Powell) in die verschiedenen Stadtviertel, die sogenannten „districts".  Besonders sehenswert finde ich Chinatown, mit der uebertriebenen Stadtbeleuchtung, den Kitschlaeden, den vielen guten Restaurants und der chinesischen Klaengen. Anscheinend ist Chinatown eine der groessten der ganzen USA. Ebenso spannend ist „Mission“ district. Mission ist die Heimat fuer viele Hispanics. Wenn man die Mission Street ablaeuft, dann hat man das Gefuehl man befinde sich irgendwo in Suedamerika. Denn die Macho-Typen lehnen sich an den Haeuserwaenden an, pfeifen den Frauen nach und geben ihre Kommentare dazu. Toll waren aber die vielen exotischen Fruechte und Gemueselaeden. Insgesamt habe ich mich ein wenig unwohl gefuehlt in Mission, was ich erst so richtig merkte als ins Gebiet „Castro“ kam. Castro ist das Stadtviertel der Schwulen. Das ist echt ein tolles Viertel. Man fuehlt sich so richtig wohl, ueberall liebe und angenehme Leute. Der Lebensstil dieser Leute wird widerspiegelt mit den vielen Nahrungsmittelergaenzungs und Reformlaeden. Wenn man von „Chinatown“ nach  „North Beach“ kommt, dann macht man eine Reise von fernoestlichem zu europaeischem Ambiente erleben. Denn „North Beach“ liegt auf beiden Seiten von der Columbus Avenue und beheimatet vor allem italienische Geschaefte und Restaurants. Die aelteren Herren sitzen vor dem Restaurant und sprechen junge Frauen mit einem spannenden Mix aus amerikanischem und italienischem Akzent an.

Die Attraktion in „Russian Hills“ ist eindeutig der Teil der Lombard Street (zwischen den Straßen Hyde und Leavenworth). Dort windet sich die Strasse mit den berühmten Kurven den Russian Hill hinauf. Dort waere ich sehr gerne mit dem Auto runtergefahren. Direkt danach darf man den Huegel heruntersteigen und kommt in „Fisherman's Wharft“ an. Diese liegt an der Kueste, wo sich x viele Piers aneinander reihen. Wobei Pier 39 wohl das bekannteste Pier ist mit den suessen Seeloewen am Dock K. Zu dem gibt’s dort gute Krabbensandwiches und viele kleine Shop’s fuer das Shoppingfieber. Leider sind die Preise ueberteuert. Also besser zurueckhaltend an die Sache herangehen. Wenn man der Promenade entlang Richtung Market Street laueft kommt man zum Ferry Building und der Embarcadero Station. Das Ferry Building hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Markthalle mit vielen verschiedenen Essspezialitaeten und sonstigen Staenden.

Von „Haight Ashbury“ war ich ein wenig enttaeuscht. Das ist der Hippieviertel. Es grenzt direkt an den Golden Gate Park (Riesige gruene Flaeche, die sich bis zum Pazifik zieht) an. Ich hatte es noch ausgeflippter erwartet. Aber insgesamt wars schon ganz witzig. Das einzige was mir dazu in den Sinn gekommen ist. Falls man ein Karnevalkostuem braucht, dann ist man hier genau am richtigen OrtJ Ein wenig unangenehm war es durch die Strassen zu laufen, da es sehr viele Punks, oder wie man denen sagen soll, auf der Strasse hatte. Ein wenig weiter, kommt man zum Alamo Square und den 4 „painted Ladies“. Diese 4 Reihenhaueser sind in viktorianischen Stil gebaut und wurden extrem bekannt, da sie in vielen Filmen immer wieder auftauchen (wie in der Serie Full House).

Lohnenswerte Besuche bei:

-Ablaufen der California Avenue vom Golden Gate Park bis zur Market Street... und lasst euch ueberaschen wie huegelig San Francisco ist... Ich hatte am darauffolgenden Tag echt krassen Muskelkater.

-Modern Art Museum in der Naehe der Market Street. Das Museum befindet sich in einem architektonischem Meisterwerk.

-Levis Store direkt hinter dem Union Square. Coole und guenstige Jeans. Man wird vermessen und kriegt dann direkt den passenden Jeansschnitt.

-Nordstrom und Westfield MallJ. Dazu sage ich nur gigantisch. Der Food Corner im Nordstorm hat gute Ramen zum Essen. Ich hatte das Chicken Ramen, war sehr gut.

- Sushi ist im Vergleich zur Schweiz endlich mal zahlbar. In SF fand ich MIKAKU sehr gut. Dort habe ich die Nigiriplatte bestellt. Achtung: Sie benutzen Wasabi um den Fisch auf dem Reis anzukleben. Ich bin fast gestorbenJ War aber sehr lecker. In Berkeley ist das Yoshu-Ya Restaurant an Dwight Way 2441 sehr gut. Riesige Portionen!! Allgemein finde ich es toll, dass man alle verschiedenen Kuechen findet, auf was man eben gerade Lust hat und es ist echt nicht teuer.

-Yogurtland an Bancroft Way 2516 (BE) hab ich leider viiiiiiel zu spaet entdeckt. Habe mich immer gefragt, wieso so viele Leute dort anstehen. Jetzt verstehe ich es. Es ist eigentlich Yogurtglace in verschiedenen Sorten, die man kombinieren kann und dann gibt’s verschiedene Toppings etc dazu. Einfach lecker…Ob das wirklich einfach Joghurt ist?:) Die Leute essen es auf jeden Fall in grossen Mengen.

-Noah`s Bagels an 2344 Telegraph Avenue (BE) ist der Wahnsinn fuer alle Bagelliebhaber…

- House of Curries war super: Palak Paneer und Naan essen, den indischen Tee probieren!! http://www.houseofcurries.com/

-The Stinking Rose Restaurant, 325 Columbus Avenue, San Francisco. In diesem Restaurant wird alles mit VIEL Knoblauch zubereitet.

Nun hab ich vieles aufgezaehlt und insgesamt moechte ich betonen, dass SF (und Berkeley natuerlich) echt ein nettes Flaeckchenen auf dieser Erde ist. Sich in ein Cafe setzen und die Leute beobachten macht extrem Spass. Es hat sooooooooo viele hipp gekleidete Leute, auch aeltere. Die Maenner mit langen Haaren, die Frauen mit langen Kleidern, es ist einfach sehr amuesant. So etwas habe ich also bis jetzt nur hier in SF und Berkeley gesehen. Leider konnte ich Alcatraz nicht besuchen, da ich heute einfach zu spaet aufgestanden bin. Fuer heute plane ich eigentlich nicht mehr viel, ein bisschen ausklingen lassen und noch mals frozen jogurt essen Morgen in der Frueh fliege ich dann nach Bogota. Leider ist es dort sehr regnerisch und kalt. Mal schauen, wie lange ich mich dort aufhalten werde.
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