Wieder ein bissl Busfahren und bienvendio a Peru
Trip Start
Sep 28, 2010
1
10
22
Trip End
Dec 17, 2010
Nachdem wir uns entschieden hatten, Cuenca in Ecuador auszulassen, stand wieder mal eine laengere Reiseetappe an.
Von Baños aus ging es mit einem Nachtbus in gut 10 Stunden nach Lioja von wo wir nach gut 2 Stunden Aufenthalt 8 Stunden weiter zur Grenzstadt Macará fuhren. Dort ging es dann mit dem Taxi zur Grenze und nachdem wir uns bei 3 Stationen unseren Stempel abgeholt hatten, ging es wieder mit einer Art Taxi weiter ins 150 km entfernte Sullana. Auf der Fahrt dorthin stiegen immer wieder Leute ein und aus und zu Spitzenzeiten war unser kleines Taxi mit 8 Leuten (3 vorne, 3 hinten, 2 im Kofferraum) besetzt. Was aber hier ganz normal ist, denn bei allen 3 Polizeikontrollen am Weg nach Sullana gab's keine Probleme.
Von Sullana ging es dann nochmal mit dem Bus 1 Stunde nach Piura. Dort goennten wir uns dann einmal 1 Nacht "Buspause"
Am naechsten Tag gings dann in 9 Stunden weiter nach Trujillo und von dort in gut 12 Stunden zu unserem naechsten eigentlichen Ziel, Huaraz, (Anm.: 80.000 Einwohner-Stadt eingebettet in der Cordillera Blanca und daher umgeben von einem unglaublichen Bergpanorama). Fuer diese beiden Etappen haben wir uns etwas Luxus gegoennt und sind fuer rund 20 Euro mit dem VIP-Bus gefahren :)
Und es hat sich wirklich, wirklich gelohnt. Ledersessel, die ich auch gerne im Wohnzimmer haben wuerde. Beinfreiheit, dass man Muehe hat, die Lehne des Vordermannes (oder der Vorderfrau natuerlich) ueberhaupt zu erreichen, Decken fuer die Nacht und natuerlich noch kleine Snacks.
Unveraendert war das Fernsehprogramm. Wie immer in den Bussen lief irgendein Jacky Chan, Steven Segal und Konsorten "Hau-drauf-Film". Was aber zumindest fuer mich gar nicht so schlecht ist, weil es genau gar kein Problem ist, kein Spanisch zu sprechen um den Filmen folgen zu koennen.
Bereits gestern waren wir auf dem Markt hier und haben Meerschweinchen
(lebend als auch bereits kochfertig) gesehen. Ich muss gestehen, dass
uns kurz danach der Appetit auf Fleisch vergangen ist. Aber da es hier Tradition ist Meerschweinchen zu essen und wir uns dem Ganzen anpassen wollen stand es heute gleich auf unserem Speiseplan.
Weil Sonntag ist gab es heute Pachamanca und Cuy:
Pachamanca (woertlich uebersetzt Erdtopf) ist ein traditionelles Gericht in den peruanischen Anden und wird speziell an Feiertagen gegessen. Urspruenglich wird es in einem Erdloch unter Verwendung von im Feuer erhitzter Steine zubereitet . Man gibt das Essen hinzu
und lässt das Ganze zugedeckt mit reichlich Erde, eine längere Zeit garen. Wir haben heute allerdings die im Ofen gekochte Variante gehabt.
Es gab Huehner,- Rinder-, und Schweinefleisch so richtig lecker gewuerzt und eingewickelt in Bananenblaetter, dazu gabs Choclo (Maiskolben), Tamal (Maisteig mit Fleisch und Gemuese eingewickelt in Maisblaetter), Papas (Kartoffeln), Camote (Suesskartoffel, die aehnlich wie Maroni schmeckt) und Haba (Ackerbohne). Und es hat richtig gut geschmeckt!!
Tja, und Cuy .... das ist Meerschweinchen!
Geschmeckt hats ganz gut! Dazu gabs Kartoffeln und eine scharfe Sauce.
Und jetzt sitzen wir grad auf der Dachterrase unseres Hostels in Huaraz und freuen uns auf den Santa Cruz Trek mit dem wir morgen starten.
Von Baños aus ging es mit einem Nachtbus in gut 10 Stunden nach Lioja von wo wir nach gut 2 Stunden Aufenthalt 8 Stunden weiter zur Grenzstadt Macará fuhren. Dort ging es dann mit dem Taxi zur Grenze und nachdem wir uns bei 3 Stationen unseren Stempel abgeholt hatten, ging es wieder mit einer Art Taxi weiter ins 150 km entfernte Sullana. Auf der Fahrt dorthin stiegen immer wieder Leute ein und aus und zu Spitzenzeiten war unser kleines Taxi mit 8 Leuten (3 vorne, 3 hinten, 2 im Kofferraum) besetzt. Was aber hier ganz normal ist, denn bei allen 3 Polizeikontrollen am Weg nach Sullana gab's keine Probleme.
Von Sullana ging es dann nochmal mit dem Bus 1 Stunde nach Piura. Dort goennten wir uns dann einmal 1 Nacht "Buspause"
Am naechsten Tag gings dann in 9 Stunden weiter nach Trujillo und von dort in gut 12 Stunden zu unserem naechsten eigentlichen Ziel, Huaraz, (Anm.: 80.000 Einwohner-Stadt eingebettet in der Cordillera Blanca und daher umgeben von einem unglaublichen Bergpanorama). Fuer diese beiden Etappen haben wir uns etwas Luxus gegoennt und sind fuer rund 20 Euro mit dem VIP-Bus gefahren :)
Und es hat sich wirklich, wirklich gelohnt. Ledersessel, die ich auch gerne im Wohnzimmer haben wuerde. Beinfreiheit, dass man Muehe hat, die Lehne des Vordermannes (oder der Vorderfrau natuerlich) ueberhaupt zu erreichen, Decken fuer die Nacht und natuerlich noch kleine Snacks.
Unveraendert war das Fernsehprogramm. Wie immer in den Bussen lief irgendein Jacky Chan, Steven Segal und Konsorten "Hau-drauf-Film". Was aber zumindest fuer mich gar nicht so schlecht ist, weil es genau gar kein Problem ist, kein Spanisch zu sprechen um den Filmen folgen zu koennen.
Bereits gestern waren wir auf dem Markt hier und haben Meerschweinchen
(lebend als auch bereits kochfertig) gesehen. Ich muss gestehen, dass
uns kurz danach der Appetit auf Fleisch vergangen ist. Aber da es hier Tradition ist Meerschweinchen zu essen und wir uns dem Ganzen anpassen wollen stand es heute gleich auf unserem Speiseplan.
Weil Sonntag ist gab es heute Pachamanca und Cuy:
Pachamanca (woertlich uebersetzt Erdtopf) ist ein traditionelles Gericht in den peruanischen Anden und wird speziell an Feiertagen gegessen. Urspruenglich wird es in einem Erdloch unter Verwendung von im Feuer erhitzter Steine zubereitet . Man gibt das Essen hinzu
und lässt das Ganze zugedeckt mit reichlich Erde, eine längere Zeit garen. Wir haben heute allerdings die im Ofen gekochte Variante gehabt.
Es gab Huehner,- Rinder-, und Schweinefleisch so richtig lecker gewuerzt und eingewickelt in Bananenblaetter, dazu gabs Choclo (Maiskolben), Tamal (Maisteig mit Fleisch und Gemuese eingewickelt in Maisblaetter), Papas (Kartoffeln), Camote (Suesskartoffel, die aehnlich wie Maroni schmeckt) und Haba (Ackerbohne). Und es hat richtig gut geschmeckt!!
Tja, und Cuy .... das ist Meerschweinchen!
Geschmeckt hats ganz gut! Dazu gabs Kartoffeln und eine scharfe Sauce.
Und jetzt sitzen wir grad auf der Dachterrase unseres Hostels in Huaraz und freuen uns auf den Santa Cruz Trek mit dem wir morgen starten.


