Back from Malua

Trip Start Jul 25, 2007
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Trip End Sep 25, 2007


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Flag of Malaysia  ,
Monday, August 20, 2007

Schon wieder ist fast eine Woche in Malua vergangen. Ich sitze gerade auf der kleinen Veranda, mit Blick auf den Fluss und auf die paar Häuschen von Malua. Im Hintergrund rattert der Generator, der nur abends für 5 Stunden eingeschaltet wird. Auf meinem Schoss schnurrt gemütlich eine der vielen hier lebenden, stark liebesbedürftigen Katzen.
Unsere Arbeit wurde letzte Woche etwas durch die vielen Elefantenherden, die sich zurzeit in der Nähe befinden, erschwert... Sie können ziemlich wüten und hinterlassen im Wald nicht nur ihre überdimensionalen Haufen, sondern umgerissene Bäume, Sträucher und ihre riesigen Fussabdrücke. Zum Glück künden sie sich meist mit lautem Trompeten an und wir konnten deshalb mehrere Male schnell, schnell unsere Messsachen und Pflanzen einpacken und aus dem Wald hinausdüsen. Zusätzlich hatte ich mit einem Wespenstich zu kämpfen, der meinen Unterarm ziemlich stark anschwellen liess... Schon etwas peinlich und unglaublich, dass mich eine solch, wirklich kleine Wespe fast zum Weinen gebracht hat... Die Gifte scheinen hier einiges stärker zu sein als bei uns.
Die Menschen, die hier in Malua leben sind sehr herzlich. Sie scheinen immer zufrieden und unbeschwert. Abends sitzen sie zusammen vor dem Fernseher um indonesische Soap Operas zu schauen oder in einem anderen Raum Karaoke zu singen. Mit dem Verständigen geht es so langsam, mit Händen und Füssen klappts meist. Ich durfte vom Essen probieren. Sie kochen z.B. Schnecken aus dem Fluss mit Knoblauch, oder junge Farnstengel oder grüne Papayas als Gemüse. Mit den Schnecken müsste ich mich noch etwas anfreunden. Im Wald findet man Rambutan, Mango oder Durianbäume.
Etwas Mühe machen mir die Leute des Logging camps neben uns am Fluss. Sie trinken gerne viel und können auch ziemlich laut werden... manchmal hat es mir ein bisschen zu viel Testosteron hier. Ich kann aber auch verstehen, dass das Leben draussen im Regenwald auch nicht für alle so spannend ist.

Es ist morgens um Sechs und ich sitze wieder auf der Veranda am selben Ort. Es ist gerade die Zeit, in der alles aufwacht. Das Vogelgezwitschere und das Zirpen der Grillen wird immer lauter und der Nebel, der in den hohen Bäumen hängt, verzieht sich langsam. Noch heute arbeiten und am Abend fahren wir wieder zurück nach Danum Valley. Wir werden mit Martin wieder einen Schlagabtausch machen. Er kommt in 2 Tagen nach Malua um weiter an seinem Experiment zu arbeiten. Ich freue mich auf Fleisch, Nightwalks und gewaschene, wieder gut riechende Kleider!
Tja, viel Neues gibt es nicht zu erzählen, deshalb lasse ich einfach wieder mal die Fotos für unsere Erlebnisse sprechen.
Auf bald!
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