Williamsburg - wie aus dem Ei gepellt

Trip Start Apr 27, 2013
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Trip End May 26, 2013


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Where I stayed
Bentley Manor Inn Williamsburg
Read my review - 3/5 stars

Flag of United States  , Virginia
Tuesday, May 21, 2013

Natürlich ist strahlendes Wetter, als wir das Meer verlassen müssen. So ist das Leben. Wir erreichen Williamsburg bereits am späten Mittag. Aus einem Gespräch mit den Hosts am Telefon ist aber schon klar, daß vermutlich niemand da sein wird. Wir finden eine Parking Permit und Beschreibungen von Colonial Williamsburg im Briefkasten. Kaum haben wir mit dem iPhone den Weg erkundet, taucht plötzlich unser Host auf und wir können doch einchecken. Dabei bekommen wir zunächst das falsche Zimmer. Aber Michael hat besser aufgepasst als ich und sorgt für das richtige, größere Zimmer mit Himmelbett. Das Wetter ist unglaublich schwül und warm. Aber wir machen uns trotzdem auf den Weg, nachdem wir im B&B ermäßigte Eintrittskarten gekauft haben. Grundsätzlich braucht man, um den Ort - einen Nachbau der Stadt wie im 18. Jahrhundert - zu sehen, kein Ticket. Aber bestimmte Häuser und die Darstellung historischer Ereignisse kann man nur mit Ticket sehen. An die unsäglichen Preise haben wir uns eh schon gewöhnt. Der Weg zur Stadt ist richtig schön, durch das College William & Mary. Wir hatten vorher nie von dieser Schule gehört, die immerhin die 2. beste Public Ivy School des Landes ist - gegründet bereits im 17. Jahrhundert.

Colonial Williamsburg ist hübsch, allerdings nicht soo ein Highlight für uns. Sieht es doch so aus wie eine Reihe von Dörfern in Essex, England. Nur daß diese bewohnt sind, während die Häuser hier weitgehend leer sind. Trotzdem nett, und ziemlich weitläufig. An vielen Stellen laufen Menschen in Kostümen des 18. Jahrhunderts herum, die man hier auch kaufen oder leihen kann. Schon deutlich vor der großen finalen Vorstellung sammeln sich die Leute vor der Schänke, wo die historischen Szenen nachgespielt werden. Wir also auch. Wirklich nett: es gesellen sich Schauspieler dazu, die ganz zwanglos mit den Umherstehenden über ihr Leben im 18. Jahrhundert plaudern und ihre politischen Ansichten zum Besten geben. Wr merken später, daß wir dadurch auf die Ereignisse, die noch kommen, vorbereitet wurden. Höhepunkt ist die Unabhängigkeitserklärung, die verlesen wird und mit Böllerschüssen und Umzug bekräftigt wird.

Verschwitzt kommen wir zum B&B zurück, wo es Wein für die Gäste gibt. Wir unterhalten uns mit vier älteren Gästen aus Virginia und Maryland. Essen gehen wir beim besten Italiener des Ortes. Dann wandern wir noch durch die mit Hingabe gepflegten Wohnstraßen zu einem Studentenpub. Mal wieder ein Bier-Experiment, bei dem wir endgültig anhand des lokalen Biers lernen, daß die extrem hopfigen, zum Teil im Nachhinein noch aufgehopften IPAs nichts für uns sind.

Im B&B ist das Internet weg. Daher ist dieser Blog mal wieder einen Tag zu spät. Morgens ist alles wieder ok.

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