Die zweite Antebellum Stadt: Charleston

Trip Start Apr 27, 2013
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Trip End May 26, 2013


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Where I stayed
King George IV Inn Charleston
Read my review - 3/5 stars

Flag of United States  , South Carolina
Monday, May 13, 2013

Die Fahrt hierher ist unspektakulär - da kann man mal sehen, wie abgestumpft ich schon bin, dass ich das über die großartige Landschaft mit ihren Flüssen und ihrem Sumpfland schreiben kann. Aber die Landschaft sieht eben immer noch so ähnlich aus wie an den Golden Isles.

Die Unterkunft ist großräumig betrachtet super gelegen: 100 Meter von der hübschen, belebten Einkaufsstrasse entfernt. Im Detail leider doch nicht so toll, da links daneben direkt eine Baustelle ist, wo eben sogar nachts noch gearbeitet wurde. Jetzt ist es aber ruhig, hoffentlich.
Das Haus ist schon sehr schön mit seinen Veranden und seinem weissen Holz, 200 Jahre alt. Leider nicht so top renoviert wie das Zeigler Haus. Unser Zimmer ist im Erdgeschoss mit separatem Eingang vom Parkplatz und fühlt sich eben auch ein bisschen an wie Dienstbotengeschoss. Die Decke ist niedrig, die Fenster sind winzig oder nur Attrappen und es ist daher ziemlich dunkel. Die Klimaanlage macht vor alle Krach. Aber natürlich ist das Klagen auf hohem Niveau bei zwei separaten, kleinen mit Antiquitäten eingerichteten Zimmern.

Wir erkunden ohne große Vorbereitung die Stadt und sind überrascht. Ich war nach sehr vielen Vorab-Ankündigungen schon etwas besorgt, daß Charleston Savannah so ähnlich sein könnte, dass wir und hier zu viel Zeit gegeben haben. So ein Quatsch: außer daß beide Städte alt sind und an Flüssen liegen, könnten sie kaum verschiedener sein. Hier gibt es viel mehr Kneipen und Geschäfte, dafür aber kaum grüne Oasen, die in Savannah an jeder zweiten Straße sind. Am Fluß ist es hier eher mondän. Die Photos geben sicher einen ersten Eindruck, den wir morgen vertiefen werden.

Für heute Abend reservieren wir einen Tisch bei einem Italiener und sitzen draußen. Das Essen ist gut, aber nicht sehr gut. Doch nach all dem Frittierten tut es richtig gut. Zum Abschluss habe ich hausgemachtes Tiramisu, was sehr lecker ist. Michael bestellt einen Grappa, der sich teuer anhört, bis wir sehen, was für eine riesige Menge serviert wird. Nun ja, der erste Grappa, den wir überhaupt in den USA bekommen. Die scheinen ihn für so etwas wie Dessertwein zu halten. Schmecken tut er. Na dann, gute Nacht.

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