Flores

Trip Start Sep 29, 2011
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Trip End Aug 16, 2012


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Flag of Indonesia  , East Nusa Tenggara,
Monday, April 2, 2012

Flores...
Am 25. Maerz ging also unser Flug von Denpasar (Bali) nach Maumere auf Flores. Maumere hat gute Chancen der suedoestlichste Punkt unserer Reise zu bleiben, es liegt im oestlichen Teil der vulkanischen Insel und von dort haben wir uns Richtung Westen nach Labuanbajo bewegt.
Der Propellerflieger machte einen Zwischenstopp hier in Labuanbajo, wo alle anderen Weissbrote ausgestiegen sind und wir die einzigen unter einigen Indonesiern im Flugzeug blieben. Die Aussicht auf den Ozean und die vielen Vulkaninseln war atemberaubend! Nachmittags kamen wir dann am Flughafen in Maumere an - nicht mehr als eine kleine Halle mit einem Gepaeckband. Sie haetten uns das Gepack einfach auch in die Hand geben koennen :-)
Mit dem Taxi ging es dann weiter nach Osten an den Waiterang-Beach. Auf dem Weg kam uns eine Frau auf dem Roller entgegen - quer hinter ihr lag ein riesiger Schwertfisch, der fast die ganze Fahrspur einnahm, ansonsten gab es wunderschoene Berge und Felder zu bewundern.
Im Lenahouse, unserer ersten Unterkunft auf Flores, hatten wir einen Bambusbungalow mit Meerblick und Bananenpfannkuchen am Morgen inklusive. Der Strand war wieder dunkel und deshalb nicht erstklassig, aber das Wasser war warm und die umgebende Bucht traumhaft schoen.
Schon am naechsten Tag sind wir dann mit dem Bus ueber den holprigen Transflores-Highway ("Highway"!!) durch Dschungel, Reisfelder und vorbei an tollen Buchten und Vulkanen nach Moni, ein kleiner Bergort am Fusse des Kelimutu gefahren. Von dort aus haben wir uns am naechsten Morgen nach einem kurzen Marktbesuch mit zwei Ojeks zum Gipfel fahren lassen, um die drei farbigen Seen auf dem Gipfel zu bewundern. Einer der Seen sah nicht sonderlich spektakulaer aus, die anderen beiden aber strahlten in absolut unnatuerlichem Tuerkis - als haette jemand eimerweise Farbe in den Krater gekippt. Wahnsinn! Die Schwefeldaempfe waren so intensiv, dass wir andauernd husten mussten. Talwaerts ging es dann drei Stunden zu Fuss durch Kaffee- und Kakaoplantagen und kleine Doerfer. Dabei konnten wir spektakulaere Ausblicke ueber die wunderschoene Landschaft und das Meer, sowie frischen Ingwerkaffee bei einer Einheimischen geniessen.
Von Moni aus ging es weitrer auf dem Transflores-Highway bis Ende und von dort in einer erbarmungslosen Rumpelfahrt mit Huehnern im Fussraum nach Mbay an die Nordkueste. Dort schienen die Bewohner so, als haetten sie noch nie einen weissen Touristen gesehen und bildeten einen kichernden Kreis um uns am Markt. Eine spannende, nicht unbedingt super angenehme Erfahrung. Nach ewigem Hin und Her fuhr letztendlich doch noch ein Bemo (kleiner, vollgestopfter Mini(!)bus) ueber die wahrscheinlich schlechteste Strasse unserer ganzen Reise in das verschlafene Fischerdorf Riung. Aufgrund der schwierigen Anreise verschlaegt es dorthin nur wenige Reisende, die aber mit der tollen Kuestenlandschaft und dem vorgelagerten 17-Island-Nationalpark belohnt werden. Mit einem gemieteten Boot (und Kapitaen) haben wir am naechsten Tag die einsame Insel- und Unterwasserwelt erkundet. Auf der ersten Insel wohnten abertausende von Flughunden, die tagsueber in den Baeumen hingen und abends punktlich um 18:00 in einer riesigen endlosen Wolke ueber den Ort flogen um in der Umgebung Nahrung (Fruechte) zu suchen. Anschliessend sind wir vom Boot aus ins glasklare Wasser gesprungen, um das bunte Riff schnorchelnd zu erkunden. Nach einer Mittagspause auf einer einsamen Insel (der Kapitaen war ausserdem ein hervorragender Fischgrillmeister!) sind wir noch ein wenig mehr geschnorchelt und haben die unglaubliche Natur genossen. Die Unterwasserwelt war das Beste, was wir bisher (inklusive Tauchgaenge) gesehen haben! Einmalig!
Am naechsten Morgen um 6:00 ging der erste (und einzige) Bus nach Bajawa, das wieder am dem Highway liegt, auf den wir wieder zurueckkehren mussten, um nach Labuanbajo zu kommen. Nachdem wir nur eine Nacht bleiben wollten, haben wir in Bajawa lediglich den lokalen (sehr ansprechenden) Markt besucht, Organisatorisches erledigt und einen (laengst ueberfaelligen!) Friseurbesuch absolviert. Auch das war ein Erlebnis. Der Friseur schlug David Beckham vor, Jule wuenschte sich aber Brad Pitt - heraus kam Bruce Lee :-D
Einen Tag spaeter fuhr der Bus wieder einmal sehr frueh los. Das Privileg, als erste vom Hotel abgeholt zu werden, stellte sich schnell als Nachteil heraus, da war noch zwi Stunden durch den Ort gejuckelt sind, um Waren und Persoen auzusammeln. Die letztendlich 13stuendige Fahrt war wie alle bisherigen sehr kurvenreich. Einige Einheimische schienen das nicht so gut zu vertragen und die Plastiktueten im Bus waren bei gross und klein heissbegehrt. Auch den Reifen setzte die Fahrt zu, sodass wir alleine drei Stopps einlegen mussten, um sie zu wechseln/reparieren.
In Labuanbajo angekommen, haben wir uns ein Zimmer gesucht und die Ueberfahrt auf die Insel Seraya fuer den naechsten Tag organisiert. Die kleine Insel, die sonst nur ein Fischerdorf beherbergt, liegt eine Bootsstunde noerdlich von Labuanbajo. Da die Bambushuetten direkt auf dem Strand standen, hatte man staendig sandige Fuesse, Suesswasser und Strom gab es nur fuer drei Stunden, die aquariumartige Unterwasserwelt konnte man nur richtig bewundern, wenn man sich ordentlich den Ruecken eingecremt hatte und der abendlich gegrillte Fisch hatte mindestens drei Graeten... :-) ... es war wunderbar!
Am zweiten Tag durften wir die schoene Bucht mit nur noch einem sehr sympathischen Paar aus Freiburg teilen. Gerne waeren wir noch einen oder zwei Tage laenger geblieben, heute abend startet jedoch unsere zweitaegige Bootsfahrt vorbei am Komodo Nationalpark (die Echsen besuchen wir auch) und weiteren Inseln noerdlich von Sumbawa nach Lombok. Dazu aber mehr im naechsten Eintrag.
Flores ist wunderschoen! Wir sind froh, dass wir die teilweise sehr anstrengende Reise auf uns genommen haben, um diese traumhafte Insel zu erkunden. Da die touristische Infrastruktur noch nicht so weit ausgebaut ist, war es manchmal schwierig, dafuer konnten wir aber unsere Abenteuerlust etwas stillen und durften an vielen Orten so gut wie alleine sein.



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Comments

Papa on

So, wiedermal ein Genuss euren Eintrag zu lesen und in eure Welt einzutauchen.
Ja was soll man da sagen, einfach toll und weiterhin viel tolle Erlebnisse.
ganz liebe Grüße und schöne Ostern für euch, ich hoffe wir hören uns bald wieder.
umarme euch,

Papa

Cristina on

einfach WOW...no words..

Mama on

Super tolle Bilder. Eure spektakulären Erlebnisse sind einfach der Hammer.Langsam werd ich echt mal neidisch. Ich bin in Gedanken bei Euch

Die Nummer 3 on

Mir reichts hier mit der Lernerei... ich komm zu euch!
(allein vom Anschauen der Bilder werd ich schon immer ganz entpannt ;-))

Roswitha on

Ein recht schönes Osterfest für Euch!
Mit Schildkröten- oder Echseneiern geht das vielleicht auch???
Die besten Grüße auch von Karin + Peter aus Leipzig, die sich gleichzeitig für Eure Karte bedanken.
Osterwetter ist hier jedenfalls nicht. 6 Grad und alles grau.
Euch weiterhin viel Spaß!

Birgit on

Wünsche euch schöne Ostern und noch viel Spaß

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