Zurück in die Zivilisation Teil I

Trip Start Dec 08, 2011
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Trip End Ongoing


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Flag of Australia  , Western Australia,
Monday, January 30, 2012

Zurück in die Zivilisation Teil I

Das war mal was anderes: Sich an die Natur anpassen zu müssen und zu hoffen, dass alles irgendwie gut geht. Mein Abreisetermin stand eigentlich ca. seit einer Woche fest. Dann kam irgendwie alles anders, denn Iggy sollte kommen...oder auch nicht; niemand konnte das so recht sagen. Doch wer ist Iggy?! Iggy ist ein Zyklon der die letzten Tage für ziemlich viel Wirbel gesorgt hat.

Zyklon laut Wikipedia: Als Zyklon (von griechisch ?????? kyklon „rotierend“) werden in der Meteorologie die tropischen Wirbelstürme im Indischen Ozean und im südlichen Pazifischen Ozean bezeichnet. Ebenfalls als Zyklon bezeichnet wurden die bislang äußerst selten entstandenen tropischen Wirbelstürme im südlichen Atlantischen Ozean, sofern sie
Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke erreichten. In anderen Gegenden der Erde nennt man einen tropischen Wirbelsturm entweder Hurrikan oder Taifun.

Dieser Zyklon sorgte dafür, dass eine normale Planung unmöglich wurde. Das Problem war, dass es nicht sicher war ob er in unsere Richtung kommt und wenn, wie stark er werden würde. Wie ich schon erwähnte ist Monkey Mia sehr isoliert und der Regen, der mit dem Zyklon gekommen wäre, hätte die einzige Straße wohl überschwemmt und unpassierbar gemacht.
Da ich zu diesem Zeitpunkt schon meinen Flug nach Melbourne gebucht hatte, wurde ich so langsam nervös. Also entschieden wir uns am Montagnachmittag zu fahren. So hatten wir zwei Tage für knapp 900km. "Wir" waren alles Leute aus Monkey Mia. Michael in dessen Auto ich mitgefahren bin, und dann noch Rike und Sarah, die sich uns angeschlossen haben und in ihrem Auto fuhren.

Der erste Stopp sollte nach knapp 400km kommen: Geraldton; eine größere Kleinstadt und der erste erwähnenswerte Ort nach Monkey Mia der Zivilisation bot. Die Fahrt bis dahin war schon beeindruckend. Am Anfang wirklich nur Wüste und Wüste und Wüste. Nach der Hälfte der Strecke hab ich dann das Fahren übernommen und konnte so meine ersten Kilometer auf australischem Boden fahren. Und was soll ich sagen: man feiert jede Kurve, denn eigntlich ging es fast nur geradeaus. Trotzdem war es n geiles Gefühl in the middle of nowhere durch die Wüste zu heizen. So nach und nach hat sich dann die Vegetation verändert. Aus den kleinen
Büschen wurden größere und das alles beherrschende Braun verwandelte sich so nach und nach in ein Grün. Dann wurde es dunkel und somit gefährlicher, denn man musste nun immer damit rechnen, dass ein Känguru, größere Echsen oder Ziegen auf der Straße standen. Dazu kam, dass die Straßen nun wesentlich kurviger wurden. Hier draußen n Unfall zu haben kann sehr sehr unangenehm werden. Glücklicherweise ging alles gut und nach einer langen Fahrt (um Benzin zu sparen fährt man halt max. 90km/h) kamen wir dann in Geraldton an. Erster Stopp war McDo. Das war wirlich sehr merkwürdig. Vor nicht mal fünf Stunden war man noch
im Nirgendwo und auf einmal überall Leute, Straßen, große Häuser, Werbeplakate und n BicMac vor einem. Na ja...
Jetzt brauchten wir noch n Platz zum pennen und sind zu einem ruhigen Parkplatz gefahren und der Tag endete...
 
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