Und es gibt sie: Bären am Lake Clark

Trip Start Aug 12, 2013
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Trip End Nov 02, 2013


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Flag of United States  , Alaska
Thursday, September 5, 2013

DER 22. TAG

Anchorage liegt am Wasser - und wer von Anchrorage aus mit dem Flugzeug einen anderen Ort in Alaska ansteuert, der findet dort, an einem See oder Fjord, oft auch nur Wasser, um zu landen. Deshalb verwundert es nicht, dass sich sechs Meilen südwestlich des Stadtzentrums von Anchorage der größte Wasserflugzeug-Airport der Welt befindet: Lake Hood Seaplane Base.

Von dort machen wir an diesem Morgen einen Ausflug mit dem Flugzeug, ohne dass wir diesmal selber fliegen: Mit dem Wasserflugzeug geht es zum Lake Clark Nationalpark, der westlich von Anchroage liegt. Der Nationalpark ist nicht mit dem Auto erreichbar, sondern nur mit dem Schiff oder dem Flugzeug. Deshalb kommen hier jedes Jahr auch nicht mehr als 5.000 Besucher her.

Der Park erstreckt sich über eine riesige Fläche, über insgesamt mehr als 16.000 Quadratkilometer. Seinen Namen hat er vom größten See dort, dem Lake Clark. Die Landschaft ist wild und eindrucksvoll, viel Wald, dazwischen immer wieder Seen - und gewaltige, schneebedeckte Berge, auch mehrere aktive Vulkane, darunter die beiden höchsten Berge des Parks, der 3059 Meter hohe Mount Redoubt und  der 3054 Meter hohe Mount Iliamna.

Wir sind hier aber nicht nur wegen der phanastischen Natur, sondern vor allem aus einem Grund: Wir wollen Bären sehen. Und in der Tat: An diesem Tag bekommen wir diese gewaltigen Tiere zu Gesicht. Man kennt sie ja aus dem Zoo, aus dem Tierpark Hellabrunn - aber in der freien Wildbahn wirken sie noch einmal sehr viel majestätischer, sehr viel mächtiger. Ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis!

Auch Seeadler sehen wir auf unserem Ausflug. Und so fliegen wir schließlich beeindruckt zurück nach Anchorage. Dort treffen wir uns am Abend mit einer Gruppe von Piloten, die von Deutschland aus ebenfalls um die Welt fliegen, mit insgesamt acht Maschinen. Keiner von ihnen ist aber mit einer so kleinen Maschine wie wir unterwegs, einzig unsere "Maggie" tankt Flugbenzin, also Avgas. Die anderen Maschinen sind teils deutlich größer. Aber auch für sie gilt: Eine Weltumfliegung ist ein Abenteuer.In den nächsten Wochen werden wir nun gemeinsam unterwegs sein.
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