Am See

Trip Start Jul 03, 2012
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Trip End Dec 20, 2012


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Flag of Honduras  , Cortés,
Wednesday, October 3, 2012

Von Nicaragua aus führte uns ein wahrer Marathon an Busfahrten nach Honduras. Um von "Haustür zu Haustür" zu gelangen waren wir über 12 Stunden in 6 Bussen und zwei Taxen unterwegs. Und nach dem Verzehr von zwei Abendessen (beide für mich) haben wir 14 Stunden geschlafen. Unterwegs durften wir noch die Erfahrung machen, dass nicht jede Reisebegleitung entspannt sein muss.

Als wir erwachten fanden wir uns im wunderschönen Honduras wieder. Nur hier an Geld zu kommen stellte sich als eine kleine Herausforderung da. Die ersten drei Geldautomaten wollten uns kein Geld geben. Aber nach einer halben Stunde Busfahrt ins nächste kleine Dorf war auch das gelöst.

Da sich bei mir eine Erkältung breit machte, verbrachten wir unsere Tage am See sehr entspannt. Einen Tag machten wir einen Ausflug zu nahegelegenen Höhlen. Hier entschieden wir uns für die einfache Touristenstrecke auf dem betonierten Laufweg und gegen die Abenteuervariante mit Stirnlampe und durch den Matsch kriechend.

Bei dem Wasserfall, den wir einen Tag später besichtigten, stand Abenteuer aber mit auf dem Programm. Hier ergab sich die Gelegenheit mal hinter einen Wasserfall zu krackseln. Seitlich kletterten wir über Steine und schwammen durch Wasserlöcher in Richtung Wasserfall. Das Durchtauchen in das Hintere des Wasserfalls glich einer Dusche. Nur mit viel viel mehr Wasser. Dahinter schien ein Sturm zu toben. Es war windig und Wasserschwälle schienen von allen Seiten zu kommen. Um sich umzuschauen muss wir beide Hände schützend neben die Augen halten. Der Blick nach oben bleibt jedoch unvergessen. 40m über uns fiel das Wasser über die Kante um zwei Meter neben uns auf den Boden zu donnern. Dahinter schien die Sonne. Hübsch :)

Einige Tage verbrachten wir gemütlich in unserem Guesthouse, was gleichzeitig auch eine Brauerei war. Eine hyperaktives Katzenbaby fand im Nu den Weg zu unserem Herzen, so dass wir es am liebsten eingepackt hätten. Richtig gemütlich war es auch, weil wir keine Küche hatten. Somit konnten wir ruhigen Gewissens eine Woche lang Essen gehen. Fantastisch.
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