Tiefenrausch

Trip Start Jul 03, 2012
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Trip End Dec 20, 2012


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Flag of Honduras  , Bay Islands,
Tuesday, October 9, 2012

Nachdem uns beim Lago de Yohoa langsam die Decke auf den Kopf gefallen ist, haben wir uns auf den Weg nach Roatan gemacht. Roatan ist ein Insel voller Urlaubsresorts und ein Taucherparadies. Hier im karibischen Meer befindet sich das zweitgrößte Reef der Welt welches gesehen werden möchte.

Somit hatte ich mir vorgenommen hier meinen Advanced Open Water Tauchschein zu machen. Das heißt ich darf jetzt nicht nur 18m tief tauchen sondern 40m, was dem Tauchen nochmal einen anderen Kick gibt. Wie zum Beispiel der Tiefenrausch (Stickstoff Narkose). Direkt beim ersten Tauchgang sind wir auf 39m abgetaucht, was in Kombination der Nervosität bei mir zu Herzrasen und dem Verlust der Feinmotorik führte. Den darauffolgenden Tauchgang durch enge Unterwasserschluchten, dem Erkunden von kleinen Höhlen und das Durchtauchen von Tunneln konnte ich nicht mehr so recht genießen. Zu aufgewühlt war ich von der Tiefe. Es war das erste Mal, das ich tauchen auch ein bisschen beängstigend fand.

Dahingegen war das Erkunden eines alten Schiffswrack am darauffolgenden Tag einfach nur cool. Ein 100m langes, in drei Teile zerbrochenes Kontainerschiff wartete in 30m Tiefe darauf erkundet zu werden. Wir konnten die Kapitänskajute erkunden sowie durch den Maschinenraum tauchen. Entgegen meiner Erwartung gab es kein altes Steuerrad im Titanicstyle ;) Dafür größere Lufträume die sich in Ecken des Schiffes gestaut hatten. Auch hier gilt im Gegensatz zu den James Bond Filmerfahrungen: alte verbrauchte Luft sollte man nicht Atmen!

Weiterhin habe ich mich daran gewagt unter Wasser zu Fotografieren. Dies stellte sich als wesentlich schwerer heraus als gedacht. Nicht nur, dass es den Tag ueber bewölkt war und somit unter Wasser Recht dunkel, nein auch die Fische schwammen die ganze Zeit weg, wenn ich sie fotografieren wollte. Natürlich trotzdem einige Fotos anbei.

Ansonsten bietet sich Roatan perfekt dazu an am Strand zu liegen, zu schnorcheln und zu lesen. Genauso kann man hier gemütlich zu europäischen Preisen Essen gehen oder schreckliche Milch- und Fruitpunch-shakes bei Sonnenuntergang genießen. Wir hatten aber wieder eine Unterkunft mit Küche bezogen, somit viel leider nur das erste weg.

Das beeindruckenste hier habe ich gleich am ersten Tag gesehen. Direkt neben der Bootsanlegestelle befindet sich ein Strand. Dieser ist nicht nur "Manmade", nein zu ihm führt auch noch ein Skiliftgleicher Sessellift. Damit die armen Touristen, die hier mit einem Kreuzfahrtschiff vorbei kommen, nicht mehr so viel laufen müssen. Nach diesem Bild habe wir uns von den restlichen Resorts auf der Insel auch nicht mehr beeindrucken lassen.
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