Erdbeben und Canyon - Aktion

Trip Start Jul 03, 2012
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Trip End Dec 20, 2012


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Flag of Costa Rica  , Province of Alajuela,
Monday, September 10, 2012

Der letzte Stop unserer kurzen Costa Rica Durchreise war La Furtuna mit seinem Vulkan El Arsenal. In einem landschaftlich schönen Jeep-Boat-Jeep Trip reisten wir aus Monteverde an und hatten während der Überfahrt schon nette Aussichten auf den Vulkan. Unsere Mitreisenden, die alle schon ein Hotel gebucht hatten, waren etwas überrascht, als wir ihnen mitteilten, dass wir in der Innenstadt aussteigen möchten, da wir noch nicht wissen wo wir schlafen. Für uns normales Prozedere. Wir nisteten uns bei Gringo Pete's ein, einer Backpacker-freundlichen Unterkunft, wo es den ganzen Tag umsonst Kaffee gab.

Und hier kamen wir dann doch noch zu unserer Erdbebenerfahrung. Auf der Couch siztend stellte ich fest, dass Britta nicht mit dem Bein wippt, sondern wohl die ganze Couch wackelt. Ein Blick auf die Nachbarcouch und die Blick des dort sitzenden Paerchen verriet mir, dass sie das gleiche Spueren. Es war ein "kleines" Nachbeben von 5.6 wie wir spaeter feststellten. Wir waren aber 150km vom Epizentrum entfernt.

Nachdem wir den Katalog der möglichen Touren gewälzt hatten, entschieden wir uns für eine Tour Do-It-Yourself. Für einen Spaziergang brauchen wir nämlich keine 50 $ zahlen, auch wenn uns immer jeder überzeugen möchte, dass es viel billiger ist, als wenn man es alleine macht.

Wir bestiegen den kleinen Vulkan neben dem El Arenal und stießen schon wieder auf Verwunderung, weil wir dort hin liefen und kein Taxi nahmen. Hey, eineinhalb Stunden laufen? No Problemo. Der Anstieg auf den Berg war allerdings ein bisschen fiess, so dass wir uns erst weigerten in den Krater hinab zu steigen. Belohnt wurden wir aber mit zweierlei. Zum
einem lichteten sich für 10 Minuten mal die Wolken, so das wir auch mal den anderen Vulkan sahen und zum anderen war im Krater eine grosse türkisfarbene Lagune, in der wir schwimmen konnten. Hier wuschen wir unseren Schweiß vom Anstieg ab und assen unsere mitgebrachten Spagetti. Auf dem Rückweg wurden wir mal wieder komplett nass, weil es anfing zu regnen, aber auch dass sind wir mittlerweile gewöhnt.

Am zweiten Tag stand mal wieder Canyoning auf dem Programm. Zumindest für mich. Zusammen mit drei weiteren Kurzzeiturlaubern um die 45 ging es mit dem Jeep in die Berge zu einem kleinen Canyon. Dieser führte überraschend wenig Wasser, die Veranstalter haben aber das beste daraus gemacht. Nachdem wir das Abseilen an einer zwei Meter Wand (Yeah!) geübt
hatten, ging es nach zwei Kurven gleich zur Sache. Vor uns lag die 60 Meter Wand. Der Adrenalinspiegel war hoch und die Knie zittrig als ich unten ankam, aber geil. Danach ging es durch mehrere Wasserlöcher, der Canyon ging an beiden Seiten steil nach oben und sorgte für eine schöne Szene. Nach dem widerwilligen Sprung in ein Wasserloch durften wir uns alle in Reihe in einen kleinen, fast senkrechten Wasserlauf setzten. Der war an dieser Stelle aber nur so besonders klein, weil sich einer unserer Guides in den Fluss gelegt hatte um das Wasser aufzustauen. Das Geschreie und der Spass war gross als er aufstand und die Wassermassen
über uns hereinbrachen. Danach ging es nochmal ans abseilen an einer 80m Wand, allerdings war es dem ersten zu ähnlich, so dass der Adrenalinspiegel keinen Anstieg mehr erlebte. Resultat: nette Aktion, aber es ist immer blöd wenn man etwas zum vergleichen hat. Und Canyoning in Vietnam war besser.

Die Couch am Nachmittag war heute besonders bequem.
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