Todo possible, nada seguro

Trip Start Jul 03, 2012
1
4
47
Trip End Dec 20, 2012


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Peru  , Sacred Valley,
Monday, July 30, 2012

Entschuldigung fuer die wenigen, unregelmaessigen Nachrichten aus der Ferne...

Jetzt aber...
--------------------------------------------

Salkantay, dass ist ein 6000er in den Anden. Nicht dass wir dort hoch wollten, aber daran vorbei. Salkantay ist nämlich auch der Name für eine Wanderung über fünf Tage mit seinem Abschluss in Machu Picchu. Sie ist auch eine ebenwuerdige Alternative zu dem völlig überlaufenen Inka-Trail. Um den Inka-Trail, den klassichen Weg zu Machu Picchu zu laufen, muss man sich mindestens vier Monate  vorher anmelden. Dauer läuft man den Weg aber ganz bestimmt nicht alleine, weil ihn max. 500 Personen pro Tag laufen dürfen. In der Kurzform: Salkantay ist eh viel besser.

Den ersten Tag ging es stetig aber gemütlich bergauf um unser Nachtlager auf 3800m aufzuschlagen. Eine Sternenklare Nacht sorgte für ein paar extra Minusgrade in der Nacht. Pünktlich zum Sonnenaufgang standen wir zum Abmarsch bereit um den Pass von knappen 4700m (neben dem Salkantay-Berg) zu erklimmen. Unser dreiwöchiger Aufenthalt in Cusco hatte uns schon gut an die Höhe gewönnen lassen, allerdings besaßen wir nicht die Dreistigkeit von unserem Guide, der beim Aufstieg noch Flöte für uns spielte. Nach 3,5 Stunden hatten wir es geschafft. Kurzes Gruppenfoto, aber dann schnell wieder runter, weil es dort oben viel zu windig war.

Die nächsten eineinhalb Tage ging es gemütlich bergab, was angenehm zu laufen war. Die sechsstündigen Tagesetappen machten sich mit der Zeit jedoch trotzdem in den Beinen bemerkbar. Das Angebot am dritten Abend in heißen Quellen baden zu gehen nahmen wir dankend an. Beine aus lockern und mal wieder waschen!

Schön war es während des Abstieges von 4700m auf 2000m den langsamen Wandel der Natur zu beobachten. Während die Umgebung des Bergpasses nur aus groben Steinen bestand, so tauchten im laufe des Abstieges allmählich Grassbueschel und karge Wiesen auf. Mit der Zeit kamen Sträucher und kleine Bäume hinzu. Am Ende des vierten Tages liefen wir durch dichten Dschungel.

Alles was man hinunter läuft muss man nur leider irgendwann wieder hoch. So erwartete uns noch ein satter Aufstieg zu Machu Picchu am letzten Tag. Um vier Uhr morgens haben wir uns aufgemacht die mindestens 1000 Treppenstufen zu erklimmen. Ich bettete am Ende, dass es doch bitte bald vorbei sein möge. Pünktlich zum Sonnenaufgang hatten wir es geschafft. Nur war es so bewölkt, dass wir vom Sonnenaufgang nichts sahen. Dafür lag ein mysteriöser Machu Picchu vor uns, welcher von Wolken halb bedeckt war. Diese verzogen sich aber bald, so dass nach einer Führung durch die Ruinen noch genügend Zeit war für ein Nickerchen am Sonnentor.  Fazit: Machu Picchu, immer wieder schön.
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: