Weltkulturerbe My Son

Trip Start Feb 12, 2013
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Trip End Mar 28, 2013


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Flag of Vietnam  ,
Wednesday, March 13, 2013

Es geht weiter im täglichen Rythmus der Weltkulturerbestätten. My Son ist eine Tempelstadt in Zentralvietnam in der Nähe von Hoi An. Im Jahr 1999 wurde sie zum Weltkulturerbe erklärt.
Ab dem 2. oder 3. Jahrhundert entstand an der Küste Vietnams die Cham-Kultur, die ihren Ursprung in Indien hatte, was sich insbesondere in der Übernahme hinduistischer Glaubensvorstellungen (Verehrung des Hindu-Gottes Shiva) und in der Kunst ausdrückte. My Son wurde die heilige Stätte der Cham.
Aus Champa, dem Reich der Cham, sind in My Son mehr als 70 Tempel, die in der Regel aus einem zentralen turmartigen Bauwerk und kleineren umliegenden Gebäuden bestehen, erhalten geblieben. Leider war die Tempelstadt im Vietnamkrieg Ziel amerikanischer Bomben, weil sie den Vietcong Partisanen als Unterschlupf diente.

Der berühmteste Turm von My Son war 24 Meter hoch und mit Bildhauereien von Löwen und Elephanten verziert. Er wurde 1969, zerstört. Während dieser Bombardements wurden insgesamt 50 der rund 70 zuvor von den Archäologen der École française d'Extrême-Orient in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verzeichneten Tempel schwer beschädigt oder zerstört. Wiederaufbauarbeiten - unterstützt durch internationale Experten - gestalten sich außerordentlich schwierig, da die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist und der Einsatz von Mörtel zu unschönem Moosbewuchs führt.


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