Wir stechen in See

Trip Start Jul 30, 2006
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Trip End Jul 28, 2007


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Flag of Canada  , British Columbia,
Tuesday, August 1, 2006

01.08.06

AHOI,

nun geht es los - wir stechen in See!
Haben heute morgen meine (Marie) Grosseltern in Vancouver abgeholt und sind nach Granville Island gefahren, um unsere gechartertes Segelboot "Ghostrider" in Empfang zu nehmen.
Haben tatsaechlich alle Einkaeufe und Gepaeck unter bekommen!! Ein Raumwunder. Ansonsten sind wir auch sehr zufrieden mit dem Boot und habe uns sofort wohlgefuehlt - so wohl, dass wir beschlossen haben noch 1 Tag laenger im Hafen zu bleiben.

02.08.06

Es ist geschafft nach zahlreichen Erledigung, Einweisungen und Einkaeufen haben wir abgelegt und ohne Schrammen Vancouver verlassen. Es macht viel Spass mit dem Boot zu segeln (bei Sonnenschein und einem 2-3er Wind). Sind als Stadtmenschen schon ganz aus dem Haeuschen, da wir Seehunde gesehen haben, von einer Wildgans angegriffen wurden und Woelfe heulen gehoert haben. Haben dann Nachts in einer Bucht bei Bowen Island gelegen. Grossartig!!! Wasser- und Lufttemperatur lassen uebrigens baden zu. Yiiippiiee!!

03.08.06

Kurzer Segelschlag nach Gibson bei perfekten Segelbedingungen. Mussten uns durch Baumstaemme und Seehunde die im Wasser getrieben sind schlaengeln. Hat aber gut geklappt - im Gegensatz zu unserem Anlegemanoever, dass nur fast ohne Schrammen ausging. Boot & Crew geht es den Umstaenden entsprechend gut. Ne ne ist nicht so schlimm!!! Opa hat zum Glueck Ruhe und Uebersicht behalten.

04.08.06

So, da es die ersten Probleme mit dem Boot gab (Toilette und Steckdosen) haben wir einen Tag Landurlaub in Gibson eingelegt. Den haben wir dann fuer saemtliche Erledigungen (z.B. die verzweifelte Suche nach einem Verlaengerunskabel) genutzt. Jetzt sieht es aber so aus, als ob wir morgen weiterfahren koennen. Als Entschaedigung fuer den "verlorenen Tag" haben wir beim Fischer einen Riesenberg Shrimps gekauft.


05.08.06

Unser naechster Stop war Secret Cove. Eine wunderschoene Bucht mit kleinem Hafen. Wir haben aber das Ankern vorgezogen um dann direkt nach der Ankunft ins Wasser zu springen. War traumhaft! Nur die Wassertemperaturen sorgen dafuer, dass wir spaetestens nach einer halben Stunde unsere Solardusche (Errungenschaft aus dem Outdoor-Laden) aufsuchen. Nach dem Abendessen gab es dann noch eine gemuetliche Runde Skat mit der ganzen Mannschaft.


06.08.06

Nun geht es auf nach Lasqueti. Dort haben Freunde von Marie ein Ferienhaus. Ich (Marie)habe dort schon einige Jahre zuvor einige Wochen verbracht und konnte es kaum erwarten die Insel wiederzusehen, sowie natuerlich Gabi, Neal, Carla und Kenny.
Nach einem flautenreichen Tag mit vielen Seehundbegegnungen gingen wir gegen Nachmittag vor Lasqueti vor Anker. Nach einem Schwimmausflug ruderten wir zur Insel und ueberraschten Carla und Kenny die gerade am Risiko spielen waren (was wir in einem Sommer zuvor auf der Insel ungefaehr 4 Mal pro Tag gemacht hatten). Wir wurden direkt zum Grillen eingeladen und verbrachten einen sehr schoenen Abend. DANKE!!!

07.08.06

Jetzt ging es daran die Insel zu erkunden mit seinen Austerbaenken, der kleinen Baeckerei, den Obst-und Gemuesestaenden und dem Store, der gleichzeitig ein Cafe ist.
Irgendwie ging der Tag wieder viel zu schnell vorbei.
Gegen Abend mussten wir leider noch einmal den Ankerplatz wechseln, da es stuermiger wurde. Dort machten wir Bekanntschaft mit einem grimmigen Motorbootfahrer, der alle Boote vertrieb die ihm zu nahe kamen: "don't you think it's a little bit to cosy????".

08.08.06

Heute war die Ueberfahrt nach Vancouver Island angesagt. Der Himmel war ziemlich rauh und die See noch aufgewuehlt =>Zeit fuer Schwimmwesten. Wir haben die Ueberfahrt aber gut ueberstanden und zum Glueck noch einen Platz im Fischerhafen von French Creek gefunden. Schoen war der Hafen zwar nicht, aber Johannes war sofort entschaedigt als er die Auswahl des Angelzubehoers im Store sah. Abends sind wir dann (im einzigen Restaurant) essen gegangen. Unglaublicher Weise kosten in Canada Bier und Cocktails ungefaehr gleich viel. Das liegt an den teuren Bier-Preisen und den verhaeltnismaessig guenstigen Cocktailpreisen. Fuer was haben wir uns wohl entschieden?!?


09.08.08

Im Fischerhafen haben wir natuerlich direkt das frische Angebot an Lachs ausgenutzt und zum Schnaeppchenpreise einen grossen Fisch fuers Abendeesen gekauft. Danach ging es gemuetlich zur Schooner Cove, das genaue Gegenteil von French Creek, mit SPA, Swimmingpool und hot tub. Auch die Duschen waren ein Traum. Da wir frueh angekommen sind haben wir noch die Gegend erkundet und sind den Beaver-Trail gewandert. Dort haben wir aber leider keinen Biber gesehen, dafuer aber ihre "Wohnungen" und eine wunderschoene Landschaft.
Abends gabe es dann den Lachs, der kaum auf den Grill gepasst hat. Ein Grill gehoert uebrigens zum Standardinventar kanadischer Schiffe. Ich haette zwar einen Windmesser fuer sinnvoller gehalten, aber hier werden die Prioritaeten anscheinend anders gesetzt. Der Fisch war auf jeden Fall ein Traum. Oma war ganz begeistert. Leider war es auch schon der vorletzte Abend mit den Grosseltern.

10.08.06

Ghostrider nimmt Kurs auf Nanaimo und zeigt was in ihm steckt. Mit etwas Wellenunterstuetzung kamen wir tatsaechlich auf 7,6 Knoten. Wer haette das von unserem 28 Fuss grossem Boot erwartet? Opa hatte auch viel Spass an diesem letzten fantastichen Segeltag. Am hafen von Nanaimo war dann Hochbetrieb. Die Anlage ist sehr eng und so werden die Schiffe nur nacheinander reingelassen. So haben wir mit 6 anderen Booten unsere Runden vor dem Hafen gezogen und versucht den Faehren und Wasserflugzeugen nicht in die Quere zu kommen.
Nach der Ankunft haben wir die Stadt erkundet und die Rueckfahrt mit der Faehre fuer die Grosseltern organisiert. Anschliessend ging es in eine Mall. Nach einigen Tagen in einsamen Haefen und Buchten hat es richtig Spass gemacht durch den Supermarkt zu schlendern.
Abends gab es dann ein gemuetliches Abschiedsabendessen mit amerikanischen Portionen, die uns noch ein weiteres Mittagessen garantiert haben (dank Doggy-Bag).

11.08.06

So, nun ist der Abschied gekommen. Oma und Opa verlassen frueh am Morgen das Boot. Der Abschied ist uns ganz schoen schwer gefallen und macht einem richtig klar, dass es nicht nur ein 2 Wochen Urlaub ist, sonder das wir 1 Jahr unterwegs sind.
Nachdem wir schon so frueh wach waren haben wir die Zeit zum Aufraeumen, Verstauen und Putzen genutzt. Anschliessend haben wir gewaschen und haben noch einmal einige Dinge eingekauft. Gegen 16 Uhr wollten wir dann unbedingt unsere Seite aktualisiseren, aber da hatten bereits schon alle Intenet-Moeglichkeiten zu, bis auf eine ueberteuerte chinesische Waescherei die auch Internet anbietet. Dort haben wir wenigstens noch 40 Minuten unsere Seite aktualisiert. Ist uns aber schon oefters passiert, dass die Laeden zu haben, wenn wir gegen 17 Uhr noch etwas besorgen wollen. Ist alles etwas gemuetlicher in Canada.
Abends kamen dann Gabi und Neal fuers Wochenende aufs Boot und haben ungefaehr Essen fuer 1 Woche mitgebracht.

12.08.06

Es hat geklappt. Wir haben ohne Unterstuetzung der Grosseltern heil den Hafen verlassen. Puenktlich kamen wir zu den Dodd Narrows. Wegen den enormen Tidenunterschieden hier, hat man teilweise nur ein Zeitfenster von einer halben Stunde um enge Passagen zu durchqueren. Da aber ungefaehr 20 Boote vor und 30 Boote hinter uns waren, konnten wir uns sicher sein den Zeitpunkt gut gewaehlt zu haben. So ging es dann brav in einer reihe durch die Passage. Danach sind wir noch gemuetlich bei sonnigem Wetter gesegelt und sind dann in der Wallys Bay vor Anker gegangen. Nach einem Schwimmausflug haben wir die Insel erkundet. An einem traumhaften Platz am Strand haben wir ein PicNic mit Nachos und Wein gemacht. Leider mussten wir bald wieder aufbrechen, da die Flut immer naeher kam. Bis zum Sonnenuntergang sind wir noch spazieren gegangen und haben dann ein leckeres Abendessen an Bord genossen (DANKE Gabi).

13.08.06

05.50 Uhr hat der Wecker geklingelt. Die Crew hat sich noch etwas verschlafen mit Tee an Deck versammelt um den Sonnenaufgang zu sehen. Nur leider ist dieser hinter der Insel versteckt geblieben. Jedoch wurden wir mit einem im Wasser planschenden Seehund entschaedigt. Oder war es ein Seeotter??
Nach einem gemuetlcihen Vormittag sind wir wieder in See gestochen. Dieses Mal durch die Gabriola Passage, die nicht so eng ist. Gegen Abend haben wir wieder Nanaimo erreicht, sind aber dieses Mal vor Anker gegangen. Gut gestaerkt hat Johannes nach dem Abendessen unsere beiden Gaeste samt Gepaeck zum Hafen gerudert. Nun waren wirklich ganz alleine!!
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Comments

schneekeks
schneekeks on

Helau aus Kastel
Helau ihr beiden! Bin wieder aus dem Urlaub zurück und habe mir direkt eure Site angeschaut, echt cool gemacht! Hoffe euch geht es immer noch gut und mit Oma und Opa klappt alles!? Liebe Grüße aus Kastel von allen, Aline

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