Money & beauty

Trip Start Sep 20, 2007
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Trip End Jun 18, 2008


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Flag of United Kingdom  ,
Monday, February 25, 2008

Mal wieder ein paar Beobachtungen. Unter Fremden fällt mir extrem auf wie kollektivistisch andere Völkchen (im Gegensatz zu den Deutschen) sind. Bei den Engländern angefangen, die im Pub nie nur ein Bier für sich alleine am Tresen holen und bezahlen würden sondern dann immer gleich alle Leute, die sie mehr oder weniger kennen, auch fragen, ob sie noch etwas trinken möchten. Bis hin zu den Indern und Pakistani, die eigentlich alles mit allen teilen: Wenn einer etwas zu Essen mit in der Uni hat wird das von allen Anwesenden vertilgt, wenn jemand zu Hause kocht sind alle die in der ungefähren Nähe sind mit eingeladen (es scheint auch nie ein Engpass in der Vorratshaltung zu bestehen, man hat nie Probleme noch fünf bis zehn spontane Gäste mit zu versorgen, dann wird halt der größere Topf genommen). Wenn man jemanden fragt ob er einem etwas aus dem Laden mitbringen kann, dann bekommt man das geschenkt (und dann natürlich auch umgekehrt, wer will sich schon in einem Umfeld der Großzügigkeit bezahlen lassen). Nur die Taiwanesen und Chinesen sind erstaunlicherweise anders aufgelegt: Nach einer Einladung und einer netten Feier bekommt man mitunter am anderen Tag die Rechnung präsentiert. "Ich krieg noch 3,50 für gestern von Dir." "Äh, okay..."

Des Weiteren scheint unter Asiaten das verbreitete Schönheitsideal helle Haut zu sein ("you can wear everything, you are white"). Mit dem Finger auf dem Foto einer nicht unbedingt hübschen Asiatin staunt ein Taiwanese: "Isn't she beautiful?!" "Äh, hm, no...?" "But she has light skin!" Naja, das ist ja leider nicht alles, buddy.
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