On the road

Trip Start Jan 18, 2012
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Trip End Feb 04, 2012


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Flag of Thailand  ,
Thursday, February 2, 2012

Um 1/2 8 holt uns das Pickup Service vor dem Hotel ab. Eine abenteuerliche und auch ungewisse Reise beginnt. Weil wir wissen wenig, wir haben zwar ein Ticket nach Bangkok aber wie wir dort genau hinkommen ist offen. Wir wissen nur, dass uns der erste Bus bis an die kambodschanische Grenze bringen soll, aber wie es dann weiter geht hat keiner gesagt. Unser Bus kurvt auf jeden Fall mal eine 3/4 h durch Sihanoukville um Reisende einzusammeln. Es ist eine ziemliche Kiste ohne Klo, aber wir erwarten, dass uns der nur zum Busbahnhof bringt. Dort heisst es aber, dass die nach Koh Mong, also die kambodschanische Grenzstadt sitzen bleiben können. Felix kriegt die Krise, er befürchtet, dass er sicher mal muss. Wir haben noch die Bilder im Kopf wie bei der Fahrt von Phnom Phen der Bus zweimal für einen Durchfaller stehen hat bleiben müssen, zum größten Gaudium der Besatzung. Dieser Bus hatte zwar ein Klo, war aber mit Gepäck zugerammelt.
Ca. 5h soll diese erste Etappe dauern... Etwas Abwechslung bringt das Mädchen vor uns, dass in den Armen seiner Mutter schläft, plötzlich aufwacht und in ein Sackerl speibt. Die Mutter behält das Sackerl bis zur nächsten Rast in der Hand. Nach ca. 2 h Rast, Rauch- und Klopause. Wir kaufen eine Ananas am Steckerl, die sind immer voi lecker. Felix geht es eh gut. Die nächsten Stunden fahren wir durch Urwald und überqueren 4 mal riesige Flüsse. Teilweise kommen wir durch Bambuswälder und ein Schild warnt vor Elefantenwechsel. Das Kind ist wieder aufgewacht und speibt.
Um 1/2 1 erreichen wir Koh Kong. Wir essen noch Mittag. Fried Rice with chicken, chicken sweat sour und ein Bier und ein Sprite kosten 6$. Felix kauft sich auch noch eine Stange Zigaretten um ebenfalls 6$. Der Bus bringt uns noch zur Grenze (ca. 20km) , dort wird unser Gepäck auf Wagerl geladen und weg ist es. Wir müssen erst mal ausreisen. Da werden sogar Fingerabdrücke genommen. Eine ziemliche Prozedur, die bei den Thais bei der Einreise ihre Fortsetzung findet. Es dauert und wir schwitzen.
So, wie geht es weiter? Es scheint sich zwar schon jemand drum zu kümmern, telefoniert rum. Ein paar Leute fahren auch mit Minibussen weiter, die nach Bangkok bleiben über. Es dauert bis 3h,bis auch für uns ein Minibus zur Verfügung steht. Ein taktischer Fehler beschert uns die hintersten Sitze, wo 4 nebeneinander sitzen müssen. Insgesamt werden 13 Leute in den Bus gepfercht.Trotz einem Gebläse ist es schweineheiss in der Kiste, wir haben auf Dauerschwitz umgeschaltet und rätseln, wann die Reisegefährtin neben uns wohl in Ohnmacht fällt. Der Bus hat aber auch den Vorteil, dass man damit richtig glühen kann, die Strassen sind auch sehr gut und der Fahrer will definitiv seinen letzten Streckenrekord unterbieten. Trotzdem sind es über 400 km mit Tankstopps und Klopausen- 6 h sind zu erwarten. Überlebensmodus ist angesagt: Augen zu, nicht rühren. Felix bringt das Gelernte aus dem Buch die Glücksformel zur Anwendung: was wir für ein Glück haben: stell dir vor wenn jetzt der Fette aus dem Bus neben uns sitzen würde.
Wir sind wirklich extrem flott unterwegs und kommen so um 8 nach Bangkok. Früher als erwartet. Irgendwo bleibt der Fahrer dann stehen, schmeisst das Gepäck in größter Eile aus dem Auto und ist verschwunden. Wir nehmen ein Taxi und landen wieder einmal im Woraburi Hotel. Wir haben diesmal bei den Zimmern etwas upgegradet, aber immer noch viel billiger als das Davis.
Dusche! Felix mag auf kein Bier mehr gehen also plündern wir die Minibar.
Wir sind also wieder in Bangkok, morgen einkaufen und dann müss ma heim zum Eishockey und Schifahren.

Comments

Christa on Feb 3, 2012 at 07:28PM

Klingt ziemlich grauslich, schrecklich, fürchterlich! Bin i froh, dass i hier in der Kälte sitz! ;-)

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