Ankor
Trip Start
May 07, 2009
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72
Trip End
May 01, 2010
Eine Busreise von 6 Stunden (240 km) auf einer der bedeutendsten Straßen des Landes, die eher an ein Dorfstraße zu Hause erinnert, viele einfache Hütten aus Holz und Bambus am Weg, einige Kloster und Tempel, wie überall in Asien Märkte mit viel lebenden Tieren. Im Vergleich zu Vietnam aber definitiv ärmlicher, rückständiger.
Siem Reap ist dann doch sehr touristisch, dank der Angkor Tempel die Hauptsehenswürdigkeit des Landes sind. Dementsprechend sieht auch die Stadt aus, Hotels und Resorts in allen Preislagen, schicke Restaurants, Bars, … aber auch noch Märkte und einfache Straßenrestaurants. Alles bestimmt viel teurer als im Rest des Landes man ist als Ausländer aber schon gewöhnt mehr zu zahlen und es ist ja immer noch erschwinglich. Die Währung ist im übrigen etwas zweigespalten. Offiziell ist es der Riel der wird aber vor allem für kleinere Beträge genutzt, Hauptwährung für Touristen ist der amerikanische Dollar.
Ein Tag mit dem Rad ein wenig durch das Land, Wasserbüffel, Fischer und kleine Dörfer sehen. Kühe auf der Straße, kleine Handwerker in Dörfern, die aus Betonguss und Gips die Zierelemente herstellen, die jedes bessere Haus schmücken.
Abends, Sunsetbar mit Bier dann Reisnudelgerichte auf der Straße und die Füße in ein Becken mit kleinen Fischen halten die dann die alte Haut abknabbern. Nennt sich hier Fischspa gewöhnungsbedürftig aber wirklich interessant. Früh ins Bett, denn nächsten Tag geht’s ja ab nach Angkor.
Am Morgen gegen fünf Uhr im Tuk Tuk auf nach Angkor um den Sonnenaufgang über Angkor Wat zu sehen. Da denkt man, man ist vor dem Rest da aber um diese Zeit ist da schon Hochbetrieb, deswegen haben wir uns dann etwas früher aus dem Staub gemacht und sind schon mal in den Tempel. So mit schönem Sonnenaufgangslicht ist das viel schöner als mit tausend anderen Leuten vor dem Tempel auf den Sonnenaufgang zu warten. Ja und dann heißt es von Tempel zu Tempel. Ein weiteres Highlight sicherlich Bayon mit den riesigen Gesichtern, die Tore und dann natürlich Ta Prohm. Letzteres ist recht bekannt durch den Film Tomb Raider. Ein Tempel der etwas zerfallen ist und deren Mauern und Gebäude Teilweise von massiven Wurzeln überwuchert sind. Das schöne an dem Tempel ist das er nicht so stark von Kameratouristen überlaufen ist und man mit ein wenig Kletterei auch noch recht ruhige Ecken findet. Dann Mittagspause, also einen ruhigen Tempel finden und sich einfach mal ins Graß legen und danach zum Sonnenuntergang zum nächsten Tempel. Langer Tag aber absolut lohnenswert.
Dann noch mal heftig weggehen und genug von Kambodscha.


