Die höchte Großstadt der Welt

Trip Start May 07, 2009
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Trip End May 01, 2010


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Sunday, September 6, 2009

La Paz

Von Copacabana mit dem Bus (3h) nach La Paz. Wobei davon eineinhalb Stunden noch am See entlangführen. Schöne Landschaft mit schneebedeckten Bergen und dem blauen See nur etwas trocken um diese Jahreszeit (es ist halt Trockenzeit). Dann langsam wird alles etwas urbaner die Häuser werden höher und stehen enger, die Straßen werden breiter und bevölkerter. Dann wird es richtig verstopft und endet in einem immerwährenden Hupkonzert. Was eigentlich nichts bringt wenn alles steht aber die Leute fühlen sich irgendwie wohler. Dann merkt man das man eigentlich erst in El Alto einen höher gelegenen Stadtteil von La Paz ist und fährt dann noch ins Tal, in das eigentliche La Paz hinunter. La Paz sieht von da oben ein wenig wie eine große Salatschüssel aus unten ein kleines flaches Tal und dann geht es mehr oder weniger in alle Richtungen bergan und mehr oder weniger sind auch überall Häuser. Ist besonders Nachts sehr beeindruckend.
Der Bus (er war auch wirklich billig 1,50€ für eine 3 Stunden Busfahrt) lässt einen dann an einem recht zentralen Platz in La Paz raus, wobei ich bis heute nicht genau weiß wo dieser Platz ist. Aber der Taxifahrer wusste wo das Hostel ist und das ist ja auch genug. Im Hostel dann mal wieder alte bekannte getroffen und uns sofort für nächsten Tag für die Death Road verabredet und gebucht, haben auch etwas mehr bezahlt dafür mit vollem Schonerprogramm und relativ gute Bikes. Noch ein wenig durch die Stadt ziehen und über die Märkte streifen und am Abend nicht zu lange machen, nächten Tag geht es ja früh raus.
Eine kurze Einführung in die Death Road. Bis vor vier Jahren war es der einzige Weg der ins nördliche Flachland führte. Über diesen Weg (eine richtige Straße ist es eigentlich nicht) führte dementsprechend der gesamte Verkehr, Busse, LKW, Autos, … Der Weg ist ein Schotterweg der an vielen Stellen nicht breiter als 3,50 m ist und an 200 m tiefen senkrechten Abhängen vorbeiführt. Besonders in der Regenzeit wenn es nebelig und rutschig ist, sind dann in früheren Zeiten viele Autos, Busse und LKW abgestürzt. Durchschnittlich sind auf dieser Straße 200-300 Menschen jedes Jahr gestorben. Jetzt ist es mehr oder weniger eine schräge Attraktion für Touristen. Allerdings ist es  auch nicht ungefährlich seit 1998 sind glaube ich 13 Mountainbiker tödlich verunglückt. Wobei meist Selbstüberschätzung oder schlechtes Material die Ursache war. (Ein Grund warum man hier nicht zur billigsten Agentur greift) 
Gegen 8:00 Uhr wurden wir abgeholt und sind erstmal zum Ausgangspunkt auf 4700 m Höhe gefahren (damit fast so hoch wie der höchste Berg der Alpen) und von dort dann in auf 1200 m abfährt. Das macht auch von der Temperatur einen deutlichen Unterschied oben frieren unten schwitzen. So die ersten 1300  Höhenmeter sind Asphalt also wenig spannend aber dafür um so rasanter und dann beginnt der eigentlich spannende Schotterteil. Je nach dem wie schnell man fährt ist es dann entweder haarsträubend spannend oder eher ein entspannter Ausflug mit Aussicht. An den wirklich gefährlichen Stellen bremsen einen die Guides einen aber auch ein wenig aus. In Summe mit vielen Pausen dauert das ganze ca. 4 h. die Pausen sind auch nötig, weil man vom ganzen Gebremse schon fast Krämpfe in den Händen bekommt. Am Ende fährt man zu einem kleinen Hotel mit Pool für ein spätes Mittag und etwas Entspannung und dann 3 h im Bus zurück über die neue Straße.
Abends dann noch ausgehen, nächsten Tag ausruhen und ein wenig über die riesigen Märkte ziehen. Eine Besonderheit ist bestimmt das sie getrocknete Lamaembryos verkaufen, soll irgendwie Glück bringen, gerade beim Hausbau. Den Markt im allgemeinen muss man sich vorstellen als ob in einem Stadtteil der Größe der KTV in Rostock, auf jeder Straße Stände sind. Manche Straßen sind so voll gestellt, dass kein Auto mehr durch passt.
Ja und dann in die Pampas für drei Tage und beim zweiten mal La Paz dann vor allem Ausruhen ein wenig meine Erkältung pflegen und  leichtes Sightseeing.
Als krönender Abschluss mal wieder ein Nachtbus.
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