Chachani und Arequipa

Trip Start May 07, 2009
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72
Trip End May 01, 2010


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Flag of Peru  , Arequipa,
Sunday, August 30, 2009

Arequipa

Morgens gegen 6:30 angekommen und erstmal ab ins Hostel. Frühstücken entspannen, nichts tun und dann überkam es mich. Einer der leichtesten Sechstausender ist hier in der Nähe. Also bevor man seine Akklimatisierung verliert (war ja die Woche davor über 4600m und Cusco liegt ja auch noch 1000m höher) lieber gleich als später ran an den Berg. Gedacht Geplant Gebucht. Den Rest des Tages innerliche Vorbereitung, also viel Essen viel Trinken früh ins Bett. Nur ein wenig sich den Sehenswürdigkeiten annehmen, wobei da schon einige sind.
Nächsten Tag recht entspannt los. Erstmal zur Travel Agentur und das Equipment Anpassen, Aussuchen, … . Dann in den Jeep, noch kurz die letzten Sachen eingekauft und dann ab zum Berg. Arequipa liegt auf 2300m und mit dem Jeep fährt man etwa zweieinhalb Stunden bis auf 4900m und von da an geht’s bergan. Am ersten Tag nur bis zum Basecamp auf 5400m, aber auch da keucht man schon. Dann werden Zelte aufgebaut und bezogen man trifft sich im großen Küchenzelt zum gemeinsamen kochen und besprechen. Die Gruppe bestand aus zwei Australiern, zwei Brasilianer und mit mir drei Deutschen. Zu Essen gab es erstmal Suppe und danach gekochtes Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln. Wenn man Hunger hat und es Kalt ist schmeckt alles prima. Ja und dann gegen fünf Bettfertig machen Sachen für den Morgen packen und ab in den Schlafsack.
Kalt ist es morgens waren noch 2°C also nicht gerade bestes Zeltwetter aber der Schlafsack (Ausgeliehen) war gut und so habe ich nur ein bisschen gefroren.
Gegen 1:00 dann aufstehen, dunkel ist es, kalt und man fragt sich schon warum man jetzt eigentlich hoch muss aber nach dem ersten Kaffee geht das  wieder. Dann ca. gegen 2:00 los im Scheine der Stirnlampe. Erstmal eine Stunde stur bergauf, noch ohne Schnee dann an einem anderen Berg traversieren, mit Schnee also auch mit Steigeisen und Eispickel. Da es aber nicht wirklich super steil war neben uns aber ohne Gurt und Seil dafür mit einer herrlichen Sicht auf Arequipa bei Nacht. Beim Traversieren verliert man dann sogar wieder Höhe bevor man dann wieder ca. 1h ohne Steigeisen aufsteigt um danach wieder (inzwischen war die Sonne aufgegangen und unsere Gruppe auf 4 Personen + Guide geschrumpft) mit Steigeisen den Endspurt anzugehen. Am Gipfel waren wir gegen 8:20, etwas diesig war es leider und ringsum war halt alles etwas trocken und nicht so wirklich grün wie man es eher aus heimischen Bergen gewohnt war. Ich glaube aber wir haben die Küste (immerhin 100km entfernt) gesehen. Am Gipfel waren dann halt nur noch unsere 2 Brasilianer und ein anderer Deutscher. Gipfelschnaps, Gruppenbild und ab zurück.
In Arequipa eigentlich nur noch rumhängen in Cafes, Restaurants, … bis  zur Abreise, wirklich eine gute Entspannung von den Strapazen. Den Kolca-Canyon habe ich dann auch gleich ausgelassen. Kondore hab ich schon gesehen und wenn er auch etwas tiefer als der Grand Canyon ist, ist er nicht so beeindruckend (sagt man). Dann doch lieber mit Norwegerinnen im Cafe rumhängen. Noch eine Nacht schlafen und ab in den Bus zum Titicacasee.
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