Salkantay Trail to Machu Picchu

Trip Start May 07, 2009
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72
Trip End May 01, 2010


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Sunday, August 16, 2009

So angekommen in Cusco gleich mal die Wanderung gebucht 190$ incl. allem (Essen, Trinken, Zelt, Mulis fürs Gepäck, Koch, Guide, Hotel in Aqua Calientes, Eintritt nach Machu Picchu (40$) Zugfahrt zurück, …)
So und dann nächsten Tag pünktlich wie der deutsche ist 4:30 gewartet, unpünktlich wie der Südamerikaner ist, bis 5:15, da heißt es entspannt bleiben.
Dann mit dem Bus zum Ausgangsort des Salkantay Trails. Mit mittelleichtem Gepäck dann los. Der Erste Tag war noch nicht so spannend vorwiegend Schotterstraßen und stetig bergauf. Mittags wurde für uns gekocht und dann weiter bis zum ersten Zeltlager, immerhin auf 3900m da wird es schon recht frisch. Am Abend waren es noch 10°C es wurde wieder gekocht, Duschen war nicht, Toilette war naja dafür war der Sternenhimmel super (ist ja auch keinerlei Zivilisation herum) und weil wir ja in der südlichen Hemisphäre sind ist nix mehr mit großer Wagen und Nordstern, da heißt es Kreuz des Südens und Skorpion ist so deutlich wie ich ihn sonst selten gesehen habe. Dann ab ins Zelt und Sachen anziehen zum schlafen, warm war es nicht. Morgens waren es so um die 3 °C. Dafür wird man mit Kaffe geweckt. Zum Frühstück dann noch einen Kokatee und die Sache läuft. Dann über  den Salkantay Pass, immerhin 4600 m hoch und der Gletscher schon fast zum anfassen. Also mit kleiner Schneeballschlacht.
Dann mit Blick auf diesen smaraktgrünen See, hat unser Guide noch eine kleine Demonstration alter Inkaopferrituale gemacht. Die Berge, der See, die Gletscher eine wirklich schöne Gegend.
Die Gruppe wurde bei dieser Anstrengung natürlich etwas auseinandergezogen, körperliche Fitness und Akklimatisierung waren da nicht gleich verteilt. Ich habe es ruhig angehen lassen.
Danach ging es stetig bergab, heißt zu Fuß an einem Tag vom Gletscher zum Jungle und weil unser Guide uns heiße Quellen versprochen hatte wenn wir uns ranhalten und etwa 3 km weiter gehen sind wir in Windeseile durch die Landschaft und waren wenn auch spät und im dunkeln aber irgendwann an den heißen Quellen die zwar klein dafür aber mehr oder weniger privat waren. Zwei Bier und zwei Stunden später dann zurück ins Camp und Gute Nacht.
Der dritte Tag war dann auch der kürzeste was das Wandern anging, 12km, zumal bergab. Das ganze endete in Santa Theresa. Hier wieder heiße Quellen, diesmal aber nicht die kleinen privaten sondern eher die Luxusvariante mit kristallklarem Wasser und deutlich überfüllter.
Tag vier war dann wieder etwas anstrengender, morgens ein Stückchen mit dem Bus, um dann auf einem alten Inkaweg erst zu einer Ruine dann wieder ins Tal i den Ort Hydroelectric und nach dem Mittag von dort auf den Schienen weiter nach Aqua Caliente, dem Ausgangsort von Machu Picchu. Nach 4 Tagen Wandern war es dann doch schon komisch wieder in realer Touristenzivilisation zu sein. Man kommt sich dann zwischen all den sauberen und wohlriechenden Touristen etwas Fehl am Platze vor. Aber nach einer Dusche und halbwegs sauberen Sachen ging es besser. Am Abend sind wir auch nicht mehr groß los, wohl wissend dass der nächste Tag anstrengend wird.
Und so war s dann auch. Um Karten für Wayna Picchu zu bekommen muss man einer der ersten 400 Personen in der Schlange sein. Normalerweise reicht es, wenn man vor den Bussen da ist. Dass heißt aber gefühlte 1000 Treppenstufen hinauf und die Busse starten gegen 5:30.
Dem entsprechend sind wir gegen 4:30 los und es hat ja auch gereicht, also hatten wir Karten. Der Eintritt kostet im übrigen 40$ pro Person, nicht gerade billig aber man kommt ja nicht jeden Tag nach Machu Picchu. Noch kurz in der Schlange stehen und mit Eintrittskarte und Pass ging es dann hinein.
Sonnenaufgang, danach 2h geführte Tour durch Machu Picchu, dann Frühstück, dann auf nach Wayna Picchu, dann noch ein wenig rumhängen und entspannen und dann war der Tag auch schon fast vorbei.
Ansonsten ist Machu Picchu schon großartig und unser Guide war richtig stolz auf die Errungenschaften der Inkas. Und ja, vieles ist wirklich beeindruckend, wie sie die Felsen behauen haben um diese Formen hinzubekommen und die Mauer fast ohne Fugen auskommen und die Steine perfekt ineinanderpassen. Dann noch die Terrassen, die teilweise für die Landwirtschaft, teilweise zum Verhindern von Erdrutschen angelegt wurden und letzteres in unheimlich steilem Gelände, vielleicht kann man es auf den Bildern sehen, dass es da manchmal 400m senkrecht runter geht.
Was nicht ganz verständlich ist, ist die Stufenhöhe, die manchmal selbst für mich zu groß waren.
Nach einem kleinen Abendbrot wieder unten in Aqua Caliente dann zurück mit dem zug und später mit dem Bus und gegen 10:00 zurück in Cusco, weil dann doch einige am nächsten Tag weiter wollten mussten wir halt noch am gleichen Tag ausgehen und uns verabschieden auch wenn wir müde waren.

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