Quilotoa Loop
Trip Start
May 07, 2009
1
20
72
Trip End
May 01, 2010
Quilotoa Loop
Nach dem Cotopaxi direkt nach Latacunga, dem Ausgangsort des Quilotoa Loops und weil ich Ruhe brauchte, in ein Hotel, mit eigenem Bad und Ruhe. Am nächsten Morgen hab ich mit denn mit Elaine (kannte ich noch aus Quito) und Jen ihrer Freundin getroffen.. Ab in den Bus und los, die Straße schraubt sich dann die alte Straße hinauf in das Andenhochland. Dort oben sieht alles recht trocken aus, ist aber mit Feldern übersäht. Die Bewohner sind überwiegend indigene “Ureinwohner” mit Hut und Rock und Schal. Der Bus war recht voll, deswegen fragte eine dieser älteren Frauen ob sie bei uns sitzen könne, allerdings in Cuechua, also sie sagte es eher mit Händen und Taten und so saßen wir zu dritt auf unseren 2 Plätzen.
Unsere erste Station war Zumumba, ein etwas größerer Ort, der wie es scheint für den Tourismus vorbereitet wird. Das Großprojekt ist, eine schöne mit Blumen verzierte Treppe vom Bus Haltepunkt zum Zentrum zu bauen, was irgendwie komisch wirkt wenn man die halb verfallenen Häuser links und rechts davon sieht. Nach dem einchecken ins Hotel noch ein kleiner Rundgang durch die Stadt, wobei wir im Nachbardorf auf eine Feier anlässlich einer Geburt gestoßen sind. Sehr freundliche Menschen, die Männer schon fast alle besoffen und angeboten wird einem alles, ja eigentlich mehr genötigt, mitzutrinken. Ist ein wenig schräg Selbstgebrannten aus einem alten Ölkanister zu trinken. Bier und Wein (aus Tetrapacks) wird einem auch ständig gereicht. Wie gesagt, die meisten Männer dort waren besoffen und deswegen wurde zu etwas schräger Musik die man bestimmt nicht mit Südamerika in Verbindung bringen würde, getanzt. (siehe Video) Dort haben wir dann auch eine Gruppe etwas jüngerer Leute aus Quito und 3 Lehrer der örtlichen Samstagsschule getroffen, die uns zum Essen am Abend eingeladen haben. Da wir alle noch ein wenig müde waren und wegen der Höhe, haben wir uns erstmal noch mal hingelegt. Natürlich nicht ohne auf dem Rückweg wieder zum Verzehr von Selbstgebrannten genötigt zu werden. Was tut man nicht für die Völkerverständigung.
Wir waren zu 18:30 zum Abendessen verabredet, waren 15 min zu spät, aber von unseren Gastgebern war noch keiner so weit, und weil es Lehrer sind, gab es erstmal eine kurze Einführung in Cuechua und danach ein paar Puzzel .
Das Abendessen war einfach, Kartoffeln, Reis, ein kleines Stückchen Fleisch etwas zäh dazu hatten wir Bier und Wein mitgebracht. Alles in allem eine gute Möglichkeit mein Spanisch zu trainieren.
Am nächsten Tag dann mit Sack und Pack die 14 km nach Quitola, auch wenn wir alle 10 min von einem Truck angehupt, überholt und gefragt wurden ob er uns mitnehmen soll. Die Landschaft ist wunderschön erinnert ein wenig an die Toskana, nur das hier noch Canyons sind. Die Kinder am Straßenrand grüßen freundlich und der Rest geht seiner Beschäftigung nach.
Die Busse transportieren hier wirklich fast alles, sogar Schafe auf dem Dach. Aber wir wollten uns ja bewegen rundes sind ja auch nur 14 km, die letzten aber bergan und das rauf auf 3800m. In Quilotoa ein Hostel gesucht, mit heißem Wasser, aber ohne Heizung was uns erst später bewusst wurde. Dann noch kurz zum eigentlichen Ziel dem Vulkankrater mit See runter Sonnenuntergang anschauen und zurück zum Hostel, Abendbrot war inklusive. In der Mischung aus Küche und Essensraum hatten sie auch einen Ofen der doch auch langsam angebracht war. Das Essen war landestypisch: Reis Kartoffeln Hünchen und zum Nachtisch gebratene Banane. Im Zimmer war es dann doch etwas frisch und ich hab mich dann unter die vier Lagen von decken verkrochen. Am nächsten morgen waren gerade mal noch 5°C im Zimmer. Da war der erste Kaffe am Morgen schon sehr wichtig um wieder aufzutauen. Es war so kalt das ich mir noch gleich eine von diesen schönen Mützen gekauft habe. Danach dann noch die Runde um den See oben auf dem Kraterrand. Geht ganz schön bergauf und bergab, aber mit herrlichen Ausblicken weit ins Land hinein. Nach dieser vierstündigen Morgenwanderung zurück in die Zivilisation und Wärme zurück nach Lacatunga und von dort weiter in den Nachbarort wo am nächsten Morgen Markt war. Der Markt war definitiv nicht für Touristen sondern für einheimische. Es gab viel Fisch, Kühe, Schweine, Schafe, hunderte von Hühnern, Kaninchen Meerschweinchen Tonnen von Gemüse und Obst. Beim Fleischer siehts hier auch ein wenig anders aus, Kühlung wird hier als nicht so wichtig angesehen und die Innereien werden definitiv noch etwas höher geschätzt als bei uns.
Ja und von dort dann fix mal nach Banos.
Nach dem Cotopaxi direkt nach Latacunga, dem Ausgangsort des Quilotoa Loops und weil ich Ruhe brauchte, in ein Hotel, mit eigenem Bad und Ruhe. Am nächsten Morgen hab ich mit denn mit Elaine (kannte ich noch aus Quito) und Jen ihrer Freundin getroffen.. Ab in den Bus und los, die Straße schraubt sich dann die alte Straße hinauf in das Andenhochland. Dort oben sieht alles recht trocken aus, ist aber mit Feldern übersäht. Die Bewohner sind überwiegend indigene “Ureinwohner” mit Hut und Rock und Schal. Der Bus war recht voll, deswegen fragte eine dieser älteren Frauen ob sie bei uns sitzen könne, allerdings in Cuechua, also sie sagte es eher mit Händen und Taten und so saßen wir zu dritt auf unseren 2 Plätzen.
Unsere erste Station war Zumumba, ein etwas größerer Ort, der wie es scheint für den Tourismus vorbereitet wird. Das Großprojekt ist, eine schöne mit Blumen verzierte Treppe vom Bus Haltepunkt zum Zentrum zu bauen, was irgendwie komisch wirkt wenn man die halb verfallenen Häuser links und rechts davon sieht. Nach dem einchecken ins Hotel noch ein kleiner Rundgang durch die Stadt, wobei wir im Nachbardorf auf eine Feier anlässlich einer Geburt gestoßen sind. Sehr freundliche Menschen, die Männer schon fast alle besoffen und angeboten wird einem alles, ja eigentlich mehr genötigt, mitzutrinken. Ist ein wenig schräg Selbstgebrannten aus einem alten Ölkanister zu trinken. Bier und Wein (aus Tetrapacks) wird einem auch ständig gereicht. Wie gesagt, die meisten Männer dort waren besoffen und deswegen wurde zu etwas schräger Musik die man bestimmt nicht mit Südamerika in Verbindung bringen würde, getanzt. (siehe Video) Dort haben wir dann auch eine Gruppe etwas jüngerer Leute aus Quito und 3 Lehrer der örtlichen Samstagsschule getroffen, die uns zum Essen am Abend eingeladen haben. Da wir alle noch ein wenig müde waren und wegen der Höhe, haben wir uns erstmal noch mal hingelegt. Natürlich nicht ohne auf dem Rückweg wieder zum Verzehr von Selbstgebrannten genötigt zu werden. Was tut man nicht für die Völkerverständigung.
Wir waren zu 18:30 zum Abendessen verabredet, waren 15 min zu spät, aber von unseren Gastgebern war noch keiner so weit, und weil es Lehrer sind, gab es erstmal eine kurze Einführung in Cuechua und danach ein paar Puzzel .
Das Abendessen war einfach, Kartoffeln, Reis, ein kleines Stückchen Fleisch etwas zäh dazu hatten wir Bier und Wein mitgebracht. Alles in allem eine gute Möglichkeit mein Spanisch zu trainieren.
Am nächsten Tag dann mit Sack und Pack die 14 km nach Quitola, auch wenn wir alle 10 min von einem Truck angehupt, überholt und gefragt wurden ob er uns mitnehmen soll. Die Landschaft ist wunderschön erinnert ein wenig an die Toskana, nur das hier noch Canyons sind. Die Kinder am Straßenrand grüßen freundlich und der Rest geht seiner Beschäftigung nach.
Die Busse transportieren hier wirklich fast alles, sogar Schafe auf dem Dach. Aber wir wollten uns ja bewegen rundes sind ja auch nur 14 km, die letzten aber bergan und das rauf auf 3800m. In Quilotoa ein Hostel gesucht, mit heißem Wasser, aber ohne Heizung was uns erst später bewusst wurde. Dann noch kurz zum eigentlichen Ziel dem Vulkankrater mit See runter Sonnenuntergang anschauen und zurück zum Hostel, Abendbrot war inklusive. In der Mischung aus Küche und Essensraum hatten sie auch einen Ofen der doch auch langsam angebracht war. Das Essen war landestypisch: Reis Kartoffeln Hünchen und zum Nachtisch gebratene Banane. Im Zimmer war es dann doch etwas frisch und ich hab mich dann unter die vier Lagen von decken verkrochen. Am nächsten morgen waren gerade mal noch 5°C im Zimmer. Da war der erste Kaffe am Morgen schon sehr wichtig um wieder aufzutauen. Es war so kalt das ich mir noch gleich eine von diesen schönen Mützen gekauft habe. Danach dann noch die Runde um den See oben auf dem Kraterrand. Geht ganz schön bergauf und bergab, aber mit herrlichen Ausblicken weit ins Land hinein. Nach dieser vierstündigen Morgenwanderung zurück in die Zivilisation und Wärme zurück nach Lacatunga und von dort weiter in den Nachbarort wo am nächsten Morgen Markt war. Der Markt war definitiv nicht für Touristen sondern für einheimische. Es gab viel Fisch, Kühe, Schweine, Schafe, hunderte von Hühnern, Kaninchen Meerschweinchen Tonnen von Gemüse und Obst. Beim Fleischer siehts hier auch ein wenig anders aus, Kühlung wird hier als nicht so wichtig angesehen und die Innereien werden definitiv noch etwas höher geschätzt als bei uns.
Ja und von dort dann fix mal nach Banos.


