Wasser (Regen, Wasserfälle und Rafting)

Trip Start May 07, 2009
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21
72
Trip End May 01, 2010


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Flag of Ecuador  ,
Friday, August 7, 2009

Banos ist ein reiner Urlauberort und da am Montag noch irgendein Feiertag war, war es dementsprechend voll mit Einheimischen Touristen. Der Eigentliche Grund warum es ein Urlauberort ist, sind die heißen Quellen, inzwischen ist es aber vor allem für allen möglichen Outdoorsport bekannt. Ein Tag Auszeit nichts machen als abends in die heißen Quellen gehen. Aber am nächsten Tag dann zum Rafting und weil wir ja nicht aus Zucker sind gleich den vollen Tag, Schwierigkeit IV+. Gegen 11 Uhr waren wir dann mit dem Anziehen von Neopren, Schwimmweste und Helm fertig und hatten die Kommandos gelernt und wie wir uns beim Kentern verhalten sollen. Dann ging es los, zwei Boote die nicht so groß waren wie die der anderen. Rein ins Wasser und los.
Bis zum Kentern dauerte es auch gar nicht lange, es ging auch alles ganz schnell, irgendwie bekammen wir in einer Stromschnelle Schlagseite und schon waren wir am kippen. Wenigsten hat es das Boot nicht komplett umgedreht, so konnten wir wieder hineinklettern um wieder Kontrolle über das Boot zu bekommen. Ich war vielleicht 30 sec im Wasser aber einer aus unserer Gruppe hat es immerhin unter das Boot geschafft und eine ist irgendwie fern ab vom Boot getrieben. Ob es an unserem Guide lag oder ob wir irgendein Kommando nicht richtig verstanden haben, haben wir nicht mehr herausgefunden. Wir mussten das Boot allerdings über 100 Meter zurücktragen um einem aus unserem Boot von der anderen Seite abzuholen, sie wurde vom Sicherheitskajak ans Ufer gebracht.
Nach diesem ersten Schreck kam zum glück etwas leichteres Wasser so konnten wir uns etwas vom Schreck erholen. Das andere Boot hatte es ganz umgeworfen und sie hatten 3 Paddel verloren. Einer Versuchte es mit einem Stückchen Holz. Danach ging es aber viel besser und macht auch Riesenspaß, besonders wenn man wie ich in der ersten Reihe sitzt und die nächste Welle auf einen zukommen sieht und dann mit voller Wucht hinein das es einem beinahe vom Sitz reißt. Das ging dann bis zu einer Stelle so die mehr ein kleiner Wasserfall war und für uns nicht passierbar (VI). Wir sind deswegen aus den Booten und sind das Stückchen zu Fuß runter und die Guides haben Versucht die Boote an einer Leine von Land aus durch diese Stelle zu bringen. Ist ihnen leider zu 50% gelungen, bei einem Boot hat sich irgendwie die Leine gelöst und das Boot ist abgetrieben. Das Kajak ist dann auch gleich hinterher, wir haben ihn aber nicht mehr wiedergesehen. Drei Leute wollten dann auch irgendwie nicht weiter und sind von dort zurück der Rest inzwischen 8 Personen sind dann in dem einen Boot weiter. Dann kamen noch einige heftige Stellen die wir alle ganz gut meisterten, manchmal wollte sich das Boot zwar aufstellen wir konnten aber durch geschickte Verlagerung des Gewichtes ein Kentern verhindern. An manchen Stellen sitzt man in der ersten Reihe und sieht eine Wasserwand von ein bis zwei Metern vor sich und fährt direkt hinein. An einer Stelle mit einer gemeinen Querströmung hat es uns dann doch noch einmal umgehauen, alle zu einer Seite weswegen es etwas Stau beim Auftauen gab, also ich Stand auf den Schultern von irgendjemandem aber alles ist gut gegangen. Dann waren wir am eigentlichen Ende der Tour aber da wir das andere Boot noch nicht gefunden hatten sind wir noch ein Stückchen weiter, war aber nur ein Schwierigkeit IIV+ also eher eine nette Flussfahrt um die Umgebung anzuschauen, kein erhöhter Adrenalinspiegel mehr. Irgendwann  hat unser Guide das Boot dann aufgegeben und wir sind an Land, wo auch schon der Rest der Gruppe mit dem vermissten Boot wartete, der Kajakguide hatte es gerettet und an Land gebracht.
Alles in allem viel Flusswasser geschluckt aber einen Mordsspaß gehabt.

Am nächsten Tag dann noch Mountainbikes ausgeliehen und die Straße der Wasserfälle hinab. Wasser haben die da ja genug. Hinter einen Wasserfall kann man sogar gehen. Ist schon heftig was da an Wasser runterkommt. Dann noch etwas weiter zu den nächsten Wasserfällen in den war ich dann noch baden, war aber schon ein wenig kalt. Zurück, weil wir ja verweichlichte Touristen sind auf der Ladefläche eines LKW.

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