Corcovado - Das Paradies im Regenwald
Trip Start
Apr 10, 2011
1
6
39
Trip End
Oct 09, 2011
Where I stayed
Ameisenbären, die vor einem auf Bäume klettern; riesige Leguane, die durch Laub rasseln und sich Baumstämme hochkrallen; Ara's, die farbigen Papageie in ihrem unverkennbaren und leuchtenden Rot, die laut plaudernd und immer im Paar über Deinen Kopf hinweg flattern; Schmetterlinge in den kitschigsten Farben; Gigantische Ameisen-Armeen, die Blätter ganzer Bäume in kleine Stücke zerschneiden und streng organisiert in ihren Bau abtransportieren; Affen, die in den Baumkronen tollen; Tucane mit ihren riesigen gelben Schnäbeln und ihrem tiefschwarzen Federnkleid, die majestätisch durch die Lüfte ziehen – das ist der Corcovado Nationalpark auf der Peninsula de Osa, nahe der Grenze zu Panama.
Der National Geographic beschreibt die Peninsula de Osa und den Golfo Dulce berühmterweise als den „biologisch intensivsten Ort der Erde" - Ja, der Erde. Und sogar die Einheimischen bezeichnen die Halbinsel als den bildhaftesten, eindrücklichsten und perfektesten Ort Costa Ricas.
Costa Rica nimmt zwar nur 0,01% der Erdoberfläche – etwa die Grösse der Schweiz – ein. Trotzdem finden sich 5% aller auf der Erde lebenden Tier- und Pflanzenarten in diesem Land. Auf der Peninsula de Osa, einem verhältnismässig kleinen Gebiet innerhalb Costa Ricas, finden sich davon praktisch sämtliche Tiere und Pflanzenarten an einem Ort. Konkret: 900 Baumarten, 1200 Orchideen, 230 Säugetierarten; darunter Jaguare, Pumas, Nasenbären, Affen, Faultiere, Ameisen- und Waschbären, 860 Vogelarten, darunter allein 50 Kolibri- und 15 Papageienarten; 40'000 Insektenarten, darunter 3000 verschiedene Schmettelinge.
Deshalb entschlossen wir uns also, nach Sierpe zu fahren und dort mit einem Schnellboot durch den Golfo Dulce In Richtung Drake Bay aufzubrechen. Das Ziel sollte die Poor Man’s Paradise Lodge sein, welche uns durch einen zufälligen Bekannten schwer ans Herz gelegt wurde. Schon die Fahrt dorthin war einfach atemberaubend. Das türkisfarbene Wasser durch die grössten Mangroven-Wälder der Erde, vorbei an einer kulissenhaften Landschaft, wo sich der wildeste Regenwald nur durch wenige Meter unberührten Strandes von der Brandung der Pazifiks trennen, war nur der Vorgeschmack darauf, was uns noch erwarten sollte. Die Poor Man’s Paradise Lodge wird von einer einheimischen Familie geführt. Schon bei der Ankunft wird man herzlich vom Familienoberhaupt (82) begrüsst und die Anlage, welche aus wenigen einfachen, doppelstöckigen Bungalows (alle mit eigener Hängematte auf der Terasse) besteht, ist einfach traumhaft. Die wild kreischenden farbigen Ara-Papageie werden hier schnell zum Alltag und man beginnt schon nach wenigen Tagen, sie gar nicht mehr so richtig wahrzunehmen. Denn hier gibt es sie in rauhen Mengen. Wild lebend und in grosser Anzahl, hängen sie teilweise zu zehnt in den Baumkronen über einem – einfach surreal. Der Gedanke, in einem Gebiet zu hausieren, wo es wilde Tapire, Jaguare und Pumas hat, macht einfach Lust auf Abenteuer. Und so entschieden wir uns, am zweiten Tag eine Tour in die Sirena Ranger Station mitten in den Corcovado National Park zu machen. Samuel, unser Guide, wurde dort geboren und ging schon früh mit seinem Vater auf Jagd. Deshalb war es nicht erstaunlich, dass der Typ inmitten des Dschungels plötzlich inne hielt, hörte und schnupperte und teilweise aus dem Nichts in eine Baumkrone zeigte. Der 6-stündige Trek durch den Regenwald wurde gekrönt durch die Sichtung eines Tapires, wilden Affen, einer Schlange, eines riesigen Krokodiles, einer Herde Wildschweine und unzähligen schräger Vögel, Insekten und Pflanzenarten. Die Luftfeuchtigkeit und Hitze im Regenwald ist einfach unbeschreiblich und bringt den Kreislauf ganz schön zum Schwitzen. So waren wir nach einer weiteren einstündigen Rückfahrt mit dem Boot, begleitet von Delphinen und Schildkröten auf dem Weg, ganz schön froh, wieder in die Poor Man’s Paradise Lodge zurückkehren zu können.
Schliesslich hiess es wieder fit zu werden für das folgende Abenteuer, welches schon am nächsten Tag auf uns wartete – Panama!
Der National Geographic beschreibt die Peninsula de Osa und den Golfo Dulce berühmterweise als den „biologisch intensivsten Ort der Erde" - Ja, der Erde. Und sogar die Einheimischen bezeichnen die Halbinsel als den bildhaftesten, eindrücklichsten und perfektesten Ort Costa Ricas.
Costa Rica nimmt zwar nur 0,01% der Erdoberfläche – etwa die Grösse der Schweiz – ein. Trotzdem finden sich 5% aller auf der Erde lebenden Tier- und Pflanzenarten in diesem Land. Auf der Peninsula de Osa, einem verhältnismässig kleinen Gebiet innerhalb Costa Ricas, finden sich davon praktisch sämtliche Tiere und Pflanzenarten an einem Ort. Konkret: 900 Baumarten, 1200 Orchideen, 230 Säugetierarten; darunter Jaguare, Pumas, Nasenbären, Affen, Faultiere, Ameisen- und Waschbären, 860 Vogelarten, darunter allein 50 Kolibri- und 15 Papageienarten; 40'000 Insektenarten, darunter 3000 verschiedene Schmettelinge.
Deshalb entschlossen wir uns also, nach Sierpe zu fahren und dort mit einem Schnellboot durch den Golfo Dulce In Richtung Drake Bay aufzubrechen. Das Ziel sollte die Poor Man’s Paradise Lodge sein, welche uns durch einen zufälligen Bekannten schwer ans Herz gelegt wurde. Schon die Fahrt dorthin war einfach atemberaubend. Das türkisfarbene Wasser durch die grössten Mangroven-Wälder der Erde, vorbei an einer kulissenhaften Landschaft, wo sich der wildeste Regenwald nur durch wenige Meter unberührten Strandes von der Brandung der Pazifiks trennen, war nur der Vorgeschmack darauf, was uns noch erwarten sollte. Die Poor Man’s Paradise Lodge wird von einer einheimischen Familie geführt. Schon bei der Ankunft wird man herzlich vom Familienoberhaupt (82) begrüsst und die Anlage, welche aus wenigen einfachen, doppelstöckigen Bungalows (alle mit eigener Hängematte auf der Terasse) besteht, ist einfach traumhaft. Die wild kreischenden farbigen Ara-Papageie werden hier schnell zum Alltag und man beginnt schon nach wenigen Tagen, sie gar nicht mehr so richtig wahrzunehmen. Denn hier gibt es sie in rauhen Mengen. Wild lebend und in grosser Anzahl, hängen sie teilweise zu zehnt in den Baumkronen über einem – einfach surreal. Der Gedanke, in einem Gebiet zu hausieren, wo es wilde Tapire, Jaguare und Pumas hat, macht einfach Lust auf Abenteuer. Und so entschieden wir uns, am zweiten Tag eine Tour in die Sirena Ranger Station mitten in den Corcovado National Park zu machen. Samuel, unser Guide, wurde dort geboren und ging schon früh mit seinem Vater auf Jagd. Deshalb war es nicht erstaunlich, dass der Typ inmitten des Dschungels plötzlich inne hielt, hörte und schnupperte und teilweise aus dem Nichts in eine Baumkrone zeigte. Der 6-stündige Trek durch den Regenwald wurde gekrönt durch die Sichtung eines Tapires, wilden Affen, einer Schlange, eines riesigen Krokodiles, einer Herde Wildschweine und unzähligen schräger Vögel, Insekten und Pflanzenarten. Die Luftfeuchtigkeit und Hitze im Regenwald ist einfach unbeschreiblich und bringt den Kreislauf ganz schön zum Schwitzen. So waren wir nach einer weiteren einstündigen Rückfahrt mit dem Boot, begleitet von Delphinen und Schildkröten auf dem Weg, ganz schön froh, wieder in die Poor Man’s Paradise Lodge zurückkehren zu können.
Schliesslich hiess es wieder fit zu werden für das folgende Abenteuer, welches schon am nächsten Tag auf uns wartete – Panama!


Comments
Heeeee, so schöööö!!! Isch absolut paradiesisch (bis uf diä Rieseschlange i de Bäum). Wow!! Ihr sind echt z'beniede!! Ganz liebi Grüess Täneli