The crazy ride from Java to Borneo

Trip Start Jul 10, 2010
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Trip End Jul 03, 2012


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Flag of Indonesia  , Java,
Friday, June 24, 2011

(English far below)

Nach 3 Wochen Verwöhnprogramm in Bali (mit großer Auswahl an Köstlichkeiten, täglichem Espressokaffee) lösen wir uns von dieser Touristenoase (oder Touristenblase?) und wenden uns dem „wirklichen" Indonesien zu. Bali hat Sonderstatus, nicht nur wegen all der Touristendollars, die die Wirtschaft der kleinen Insel ankurbeln, sondern auch, weil Bali hinduistisch ist. Der Rest Indonesiens ist muslimisch geprägt und deutlich ärmer.

Ein Nachtbus bringt uns nach Java, die mit 140 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Insel der Welt. Dort wachen wir in der Stadt Surabaya zu einer gänzlich anderen Realität auf. Ein Schritt aus dem Bus heraus und wir sind umzingelt von Taxifahrern, die wir nicht mehr so schnell loswerden. Es ist ein etwas stressiger Tagesanfang morgens um 5 Uhr im Dunkeln. Nach zwei Runden um den Block und konstanter Abwehr haben die Taxifahrer endlich aufgegeben und wir können in Ruhe herausfinden, welcher Bus uns für 20 Cent ins Stadtzentrum bringt.     

Der Bus, den wir besteigen, ist uralt, abgenutzt und verschmutzt. Der Blick aus dem Fenster verheißt Ähnliches vom Stadtbild. Viele Menschen sehen von Armut gezeichnet aus. Hier gibt es noch reichlich Rickshaws und zwar als Alltagstransport für die Stadtbewohner, nicht als Touristenattraktion. Meist sind es ältere Männer, die mit der ganzen Kraft ihrer kargen Körper in die Pedalen treten.

Die Balinesen fragten uns immer wieder, warum wir denn die beschwerliche Reise überland und über See nach Java und Borneo antreten würden, anstatt zu fliegen. Wir dachten, na ja, weil wir es gern abenteuerlich mögen?! Wir sollten bald mehr als genug Abenteuer bekommen…

Mit Händen und Füßen kommunizierend fragen wir uns zum Büro der indonesischen Nationalflotte Pelni durch. Dort wollen wir Tickets für ein Schiff nach Pontianak auf Borneo kaufen. Wir waren in der irrigen Annahme, es würde täglich ein Boot fahren. Bei Pelni erfahren wir, dass nur alle 10 Tage ein Boot die Reise nach Borneo antritt. Es war unser schieres Glück, dass das nächste Boot schon morgen ablegen sollte.

Wir haben die Wahl zwischen 1.Klasse (unbezahlbare 2 Bett Kabine), 2.Klasse (4 Bett Kabine) und Economy (Gruppenunterkunft ohne Platzreservierung). Wir erfahren, dass in den Kabinen geraucht werden darf. In Indonesien raucht praktisch jeder Mann. Das Land ist, wie China, eine qualmende Nation. Eine Schachtel Zigaretten kostet hier gerade mal 30Cent. Der Ausblick mit kettenrauchenden Zimmergenossen über 2 Tage Schiffsreise in eine kleine Kabine eingesperrt zu sein, ist nicht gerade attraktiv. Dann können wir auch gleich die Gruppenunterkunft buchen und einige Dollar sparen.

Die Stadt Surabaya bekommt offensichtlich wenige Besucher. Wir sind die einzigen Weißgesichter weit und breit. Hier konnten wir sogar über Märkte spazieren, ohne dass ein Händler sich um unsere Aufmerksamkeit bemühen würde. Es gibt keinerlei Infrastruktur für Touristen – Kontrastprogramm zu Bali. So sind wir froh, dass unser Reiseführer uns zu einem Hotel lotsen kann. Das Hotel liegt in einer Industriestraße, in der LKW's den ganzen Tag über turmhoch mit Waren beladen werden und Kulis schwitzend schwere Handkarren ziehen.

Im Hotel checken Großfamilien in die Nachbarzimmer ein. Sie teilen sich jeweils ein Doppelbett. Die Zimmertüren bleiben offen. Entlang hallender Flure wird lauthals palavert bis spät abends. In unserem Badezimmer riecht es nach Urin. Schimmel  floriert an der Decke. Morgens ab 5:30 Uhr beginnt erneut lautes Gerufe auf dem Flur und beendet unsere Nachtruhe. Ich wache auf und zähle über 70 juckende Bisse von Flöhen oder Bettwanzen an Beinen und Rücken. Eine wunderbare Nacht liegt hinter uns…

Am nächsten Tag spazieren wir durch die Stadt. Die Bewohner rufen uns immer wieder ein „Hello Mister“ und auch mal ein kicherndes „I love you“ zu – ihre einzigen englischen Worte, die sie mit Enthusiasmus an uns ausprobieren. Wir essen alle Mahlzeiten an Straßenständen, nicht nur, weil wir das mögen, sondern auch, weil wir verrückterweise kein einziges Restaurant entdecken können, nicht einmal in Chinatown. Nach Einbruch der Dunkelheit stöbern große Ratten und Heerscharen tropischer Kakalaken durch die Müllhaufen am Straßenrand. Es ist nicht leicht, Surabaya zu mögen…

Erleichtert lassen wir die Stadt hinter uns und machen uns auf zum Hafen. Dort warten bereits hunderte Indonesier mit Sack und Pack beladen auf Zugang zum Schiff. Wir entdecken nur 2 andere Weißgesichter in der großen Menschentraube. Händler strömen durch die Reihen und bieten ihre Waren an. Wir bleiben zumeist unbehelligt. Als sich die Tür öffnet, entsteht ein hemmungsloses, brutales Gedränge und Geschupse im Kampf um den Einlass in die Wartehalle. Wir sind ganz vorne mit dabei.

Die große Wartehalle füllt sich komplett mit Passagieren. Das Gebäude ist aufgeheizt von der tropisch-heißen Sonne. Alle Fenster und Türen bleiben verschlossen. Trotzdem wird geraucht, was das Zeug hält. Die Luft wird immer schlechter und der Schweiß tropft an uns herab. Die Schifffahrtsgesellschaft hat eine kleine Liveband organisiert, die für die kommenden 45min. gute Laune verbreiten soll. Die Lautsprecher dröhnen erbarmungslos in die Halle hinein. Eine Ausflucht gibt es nicht. Dann öffnen sich endlich die Türen und ein rücksichtsloser Sturm auf das Schiff beginnt, als ginge es um Alles oder Nichts. Worum es tatsächlich geht, ist, einen akzeptablen Platz für die nächsten 40+ Stunden Schiffsreise zu sichern. Wir stürzen mit der Menge in einen der Schlafsäle und besetzen 2 Schlafplätze in Türnähe, um etwas Frischluftzufuhr zu haben. Puh! Das hat geklappt!

Mehr und mehr Menschen strömen auf das Schiff. Schnell sind alle Schlafplätze belegt. Als nächstes werden Plätze auf dem Boden belegt, drinnen und draußen. Lange bevor das Schiff mit mehreren Stunden Verspätung ablegt, ist auf allen Decks jeder Quadratmeter Boden mit Passagieren und deren Gepäck belegt. Nur ein paar schmale Gänge werden freigehalten. Wir kommen uns vor wie auf einem Flüchtlingsboot. Wenn das Schiff evakuiert werden muss, gibt es auf den Rettungsbooten mit Sicherheit nicht genug Platz für alle Reisenden. Es ist in unseren Augen unverantwortlich, für die Indonesier aber nur der ganz normale Alltag.

Die fliegenden Händler werden auch an Bord gelassen und durchstreunen in endloser Folge erneut die Reihen der Reisenden. Die ersten Zigaretten werden angezündet. Glühende Kippen werden auf den Boden geworfen. Schon bald ist unser Schlafraum so verqualmt, dass man die Luft sehen kann. Uns graust es vor den bevorstehenden zwei Tagen und Nächten…

Angela erkundigt sich nach der Möglichkeit gegen Aufpreis in eine 2.Klasse Kabine umzuziehen. Sie erfährt, dass das ganze Schiff restlos ausgebucht ist – Fehlanzeige! Dann wendet sich der junge Mann am Infoschalter noch einmal privat an sie: Ob wir Interesse hätten, gegen ein Entgelt in seine Crewkoje zu ziehen, die er und seine Mitbewohner für uns räumen würde. Wir handeln 9 € pro Person und Tag (inkl. Verpflegung) aus und verschwinden tief im Bauch des Schiffes. Der Mann und seine Kollegen räumen sogleich die Kabine. Plötzlich reisen wir sozusagen erster Klasse: wir haben die Kabine ganz für uns alleine, es gibt sogar einen Fernseher auf dem wir National Geographic in Englisch schauen. Die Crew bringt uns 3x am Tag warmes Essen aufs Zimmer und frisches Obst zwischendurch. Der Steuermann, in dessen Koje wir schlafen, kümmert sich überhaupt ganz reizend um uns.

Es fällt uns ein großer Stein vom Herzen. Da sind wir wohl noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Einige Male erkunden wir das Boot. Das gruselige Bild bleibt das Gleiche: schlafende oder gähnend rauchende Gestalten liegen bei immer stickiger werdender Luft überall auf dem harten Metallboden, oft nur mit etwas Zeitungspapier als Unterlage. Alle scheinen darauf zu warten, dass der kollektive Alptraum bald enden möge. Er endet mit unserer Ankunft in Pontianak auf Borneo 45 Stunden später.

Pontianak liegt genau auf dem Äquator. Dichter an der Sonne geht es nicht mehr…und das kriegen wir sofort zu spüren! Wir haben kein Thermometer dabei, um die Hitze in Zahlen auszudrücken. Aber es ist absolut erdrückend und lässt uns in Lethargie verfallen. Die meiste Zeit liegen wir nackt und träge, lesend und plaudernd, unter dem Ventilator in unserem Zimmer. Nur morgens vor 9 Uhr und abends nach 17 Uhr verlassen wir das Hotel für Spaziergänge durch die Stadt und um etwas zu essen. Dabei suchen wir zwischendurch zur Erholung immer wieder Supermärkte auf, die erlösende Kühle spenden.

Die Abwasserkanäle fließen überwiegend offen entlang Pontianaks Straßen. Das führt dazu, dass es an den meisten Orten sprichwörtlich zum Himmel stinkt. Und es lädt scheinbar auch dazu ein, den eigenen Müll auch gleich bequem in den Gräben zu entsorgen. Das Resultat ist ein Schock für alle Sinne. Uns tun die Straßenküchenbetreiber leid, die ihre Köstlichkeiten jeden Tag neu in diesem Ambiente anbieten müssen. Offensichtlich trennen die Einheimischen gedanklich auch nicht zwischen Abwasserkanälen und dem Fluss, der durch die Stadt fließt. Beides sind grausige Kloaken, die eine nur deutlich breiter als die anderen. Wir sind angesichts dieser Bilder und Gerüche positiv überrascht, dass aus dem Wasserhahn doch klares, sauberes Wasser fließt.

Wie in Surabaya auf Java, so sind wir auch hier auf Borneo die einzigen Weißgesichter. Egal wo wir auftauchen, unsere Erscheinung löst bei jung und alt Neugier, Kichern und die universelle Formel „Hello Mister“ aus. Manchmal ruft es „Hello Mister“ quer über die viel befahrene Straße, manchmal hoch oben vom Baugerüst herunter. Es bereitet den Indonesiern größte Freude, uns ein Hello und ein anerkennendes Lächeln, Winken oder Nicken zu entlocken. Sie sind dabei so herzlich und fröhlich, dass man ihnen gegenüber nur wohlwollend gestimmt sein kann, auch wenn es manchmal etwas viel des Guten ist.

Die Moscheen wecken uns morgens um kurz nach 5 Uhr. Um 6 Uhr klopft es dann wiederholt an unserer Hotelzimmertür. Vor der Tür steht eine junge Frau mit einem Tablett voller Gläser mit heißem Kaffee und Tee. Verschlafen greifen wir zwei Gläser. Es ist ja eine nette Geste vom Hotel, aber muss es um diese Zeit sein? Wir kosten einen ersten (und letzten) Schluck. Zuckerschock! Egal ob Tee oder Kaffee, beides schmeckt wie gefärbter Zuckersirup. Naja, die Getränke sind sicher genau nach dem Geschmack unserer einheimischen Zimmernachbarn…

Ähnlich sieht es mit den asiatischen Bäckereien aus.  Grüner Farbstoff in Donuts oder Marmorkuchen ist sehr beliebt nicht nur hier, sondern überall in Asien. Und die Asiaten haben Geburtstagstorten für sich entdeckt. Auch hier wird für unseren Geschmack sehr tief in den Farbtopf gegriffen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je bunter, je greller, je abgefahrener, desto besser (siehe Pics).

Die Hitze lässt uns nicht daran denken, Ausflüge aufs Land zu unternehmen. Außerdem läuft unser Indonesien Visum in wenigen Tagen ab. Aber Borneo ist ja nur zur Hälfte Indonesien. Die andere Hälfte gehört zu Malaysia. Ein Nachtbus bringt uns 3 Tage später dorthin, und zwar nach Kuching, in die Hauptstadt der malaysischen Provinz Sarawak.

ENGLISH

After being spoiled for three weeks in Bali (with a great selection of delicacies and espresso coffee) we are parting from this tourist oasis (or tourist bubble?) and turn towards the “real" Indonesia. Bali is special not only due to all of the tourist dollars that crank up the economy of that small island but also because Bali is a Hindu island. The rest of Indonesia is predominantly Muslim and much poorer. 

A night bus brings us to Java, the most densely populated island in the world with 140 million inhabitants. There we wake up to an entirely different reality in the city of Surabaya. One step out of the bus and we are surrounded by a mob of taxi drivers that we could not get rid of easily. It was a stressful daybreak. After walking around the bus station a couple of times and constantly warding off various taxi drivers they finally leave us alone and we find the local bus that will get us into town for about 20 cents.

The bus that we step into looks ancient, used up and dirty. A look out the window reveals a similar look to the city itself. Many people look poor. Here you still find plenty of rickshaws not as a tourist attraction but as daily transport for the locals. They are driven mostly by older men that power the bike with their emaciated bodies.

The Balinese asked us again and again why we did not fly to Borneo instead of going overland and over sea. We thought…well…because we like it adventurous?! Soon we will have more than our share of adventure…

With many hand gestures we are able to communicate and find the ferry office of Pelni. There we want to buy tickets for a ship to Pontianak (West Kalimantan on Borneo). We mistakenly assumed that there would be a daily ship. At the Pelni office we find out that a boat to Pontianak only once a week. It was our pure luck that the next ship would depart the following evening.

We have the choice between first class (unaffordable 2 bed cabin), second class (4 bed cabin) or economy (dormitory without bed reservation). We find out that you are allowed to smoke in the cabins. In Indonesia almost every man smokes. The country is, just like China, a puffing nation. One pack of cigarettes you can buy for about 30 cents. The prospect of being locked in a small cabin with chain smoking bunkmates for two long days is not a pleasant thought. Then we may as well book economy and save a few bucks.

The town of Surabaya apparently does not receive many visitors. Near and far we are the only white faces. Here we could even walk across markets without any salesperson trying to get our attention. There is no infrastructure for tourists in town – a total contrast to Bali. Therefore we are very happy that our travel guide can steer us to a hotel. The hotel is located in an industrial street where trucks are loaded to enormous heights all day long and sweaty people pulling incredibly heavy handcarts.

Whole large families share our neighboring rooms. The doors to their rooms stay open throughout the day and into the night. Along echoing hallways people chat throughout the evening. Our bathroom smells like urine and nasty smelling toilet bowl cleaner that they would leave on the sink like deodorizer. Mold is blooming on our ceiling. At 5:30am the neighors start yelling again down the hallway and put our night rest to an end. I wake up and count on my legs and back more than 70 itching bites from fleas or bedbugs. A wonderful night is behind us…

On the next day we take a walk across town. As we pass the locals they call out to us “hello mister” and sometimes a giggling “I love you” – their only English words that they try out on us with enthusiasm. We end up eating all of meals at the street stands not only because we like the food but also because, crazily enough, we cannot find a single restaurant, not even in Chinatown. After dark large rats and hordes of tropical cockroaches roam the garbage piles on the street corners. It is not easy to like Surabaya…

With a relieving sigh we leave the city behind us and make our way to the harbour. There are already hundreds of Indonesians waiting with huge loads of luggage. We discover only two other white faces in the crowd. Hawkers walk through the rows of people trying to sell their wares. They focus mostly on the locals and leave us alone. Hours later when the door finally opens a brutal and merciless pushing and shoving begins just to fight their way into an inside waiting area. We are front and center.

The large waiting hall is completely filled up with passengers. The whole building is heated up by the tropical sunshine. All windows and doors remain shut. Nevertheless people puff away, the air gets worse by the minute and sweat is dripping down our backs. The shipping company has arranged a little live band to entertain the crowd for the next 45 minutes. The speakers blast the music throughout the hall. There is no escape. Then finally the doors open and more ruthless pushing and shoving begins in order to find a space on the ship. It feels like people are fighting for their lives but actually it is to secure a “bearable” place for the next 40+ hours on the ship. We race ahead in the crowd and find two bunks in one of the sleeping halls near a door for some fresh air. Puh! We did it!!

More and more people pour onto the ship. Very quickly all bunk beds are taken, next follow places on the floor (inside and outside). Long before the ship departs every square meter of ground is covered with passengers and their luggage. Only a few narrow alleyways are kept open. We seriously feel like we are on a refugee boat. If that ship needs to be evacuated there is no way that they have enough lifeboats and lifejackets. In our eyes it is completely irresponsible. For the Indonesians it is normal daily life.

The hawkers are also allowed on board and roam once again in endless succession the rows of travellers. The first cigarettes are lit. Glowing cigarette butts are flicked on the floor. Very soon the sleeping hall is so smoky that the air is blue. With dread and terror we are looking at two days and nights in this insanity…

Angela inquiries about the option to upgrade to a second class cabin but unfortunately she is told that the entire ship is completely booked out. As she leaves the young man at the information desk approaches her privately and asks her if we are interested in renting his crew cabin. He and his bunk mates would move out for us. We agree on a price (about $12/person/day) including all meals and disappear deep down into the belly of the ship. The man and his colleagues empty and tidy their cabin immediately and suddenly we are now travelling like first class: a cabin all to ourselves and we even have a TV on which we can watch unending National Geographic in English. The crew brings us 3 warm meals a day and fresh fruit in between. Our crew member, Agus, takes wonderful care of us.

A huge weight is lifted from our shoulders. We barely escaped the gates of hell. A few times we venture out and explore the ship, the gruesome image remains the same: sleeping, yawning or smoking creatures are lying around everywhere in ever hotter, stuffier and humidor air. Often there is only a thin layer of plastic covered paper between the people and the metal flooring. Everybody seems to just be waiting for the collective nightmare to end. It ends with our arrival in Pontianak (capital of West Indonesian Borneo) 45 hours later.

Pontianak is located directly on the equator. You cannot get any closer to the sun on this planet and what that means we find out immediately. We do not have a thermometer to measure the heat but it is absolutely oppressing and lets us fall into instant lethargy. Most of the time we lay naked and comatose under the fan in the hotel room. Only before 9am and after 5pm do we venture out to walk around the town and find some food. On these little excursions we always take breaks in A/C shopping malls to get some temporary relief.

The sewer canals of Pontianak run mostly uncovered along the streets where we walk. It stinks horribly. And it also seems to be an open invitation to dump the garbage into the same canals. The result is a shock for all senses. We feel sorry for the street vendors who are forced to offer their delicacies every day in this ambiance. Apparently the locals also do not distinguish between the sewer canals and the river that runs through town. Both look equally rotten. Considering all the sights and smells we are surprised to find the water that runs out of our water tap clean and clear. 

Just as in Surabaya on Java, we are the only white faces here in Indonesian Borneo. No matter where we show up our appearance triggers, in young and old, curiosity, giggling and the universal greeting of “hello, mister”. Sometimes we hear the greeting from across the street and sometimes from high above on the scaffolding. The Indonesians seem to get a lot of pleasure making us say hello, nod or smile. They are so joyful and genuine about it that you cannot be upset about it even though it sometimes gets to be a little much.

The Mosques wake us up at 5am and at 6am we hear knocking on our hotel room door. At the door stands a young woman with a tray of coffee and tea glasses. Sleepily we grab a couple of glasses and close the door. Well, it is a nice gesture of the hotel staff but does it need to be that early? We try a first (and last) sip of the drinks. Sugar shock! Whether tea or coffee it all takes like colored syrup. Oh well, those drinks are probably just to the liking of our neighbors…

It seems to be a similar state of affairs with the Asian bakeries. They have a deep love for the color green and use this food coloring to enhance all of their baked goodies. The Asians, in general and not just here, have also discovered birthday cakes. And here they enjoy all of the colors and let their fantasies run wild. The more colourful, the brighter, the crazier, the design the better (see pics).

With the scorching heat it was out of question to venture out into the countryside. On top of that our Indonesian visas expire in a couple of days. But only half of Borneo is Indonesia. The other half belongs to Malaysia. Three days later a night bus brings us to Kuching, the capital of the Malysian province of Sarawak.
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Comments

F on

AWESOME!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Thank you for continuing to keep me up to date. I burn with a strangeness every time i read your experiences... you guys are AWESOME

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