Roma nach Rolleston

Trip Start Mar 18, 2013
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Trip End Sep 06, 2013


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Flag of Australia  , Queensland,
Friday, April 12, 2013

11.4. Roma – Injune

Heute wieder ein kurze Etappe, ich wiederhole mich, aber sehr unangenehm, denn auf einer relativ engen Strasse, viele Road Trains unterwegs. Es ist sehr unangenehm, wenn die einen überholen, ins besonders dann wenn Gegenverkehr ist, und das hatte ich heute des Öfteren. Man sehr konzentriert fahren, um solche Situationen unbeschadet zu überstehen, denn wenn bei uns ein LKW, mit Containerauflieger einen überholt, so ist das schon wenig angenehm, aber hier ist das erst der Anfang, denn ein Roadtrain hat im Regelfall drei Containerauflieger, da sieht man neben sich nur mannshohe Reifen und muss aufpassen, dass man durch den Sog der entsteht nicht mitgerissen wird.

Ansonsten gibt es nichts Besonderes zu berichten, die Landschaft ist wie vor. Gut der Verkehr war unangenehm, das liegt unter anderem daran, da in dieser Gegend Minenbetrieb angesiedelt ist und diese eben mit diesen Fahrzeugen versorgt werden.



12.4. Injune – Rolleston

Schon wieder eine Etappe beendet,  für heute waren 175 km angesagt. Eigentlich nichts Aufregendes, die Länge, aber man weis ja nicht, was einen so unterwegs erwartet.

Zu Anfang wollten die Beine nicht so recht, jede Steigung eine Überwindung, aber nach 25 km funktionieren sie so wie es sein soll.  Wir fahren zuerst durch die übliche Landschaft, die uns schon eine ganze Zeit begleitet, aber dann wechselt es doch stark, denn wir sind in der Great Dividing Range, eine Höhenzug, der sich über die gesamt Ostseite Australiens, vom Süden bis in den Bereich Townsville hinzieht und dass Innere, also das Outback, von der Ostküstenregion trennt. Das bedeutet nicht, das gewaltige Höhenmeter zu bewältigen sind. Nein es ist wie immer,  langgezogenen Steigungen, die zum Ende regelmäßig ihre Prozentzahl erhöhen.  Der Vorteil der sich daraus ergibt, es ergeben sich ebenso langgezogene Abfahrten, auf  denen ich mich auch mal erholen kann. Dann wechselt es, flache Strasse, guter Wind, von hinten, das lässt mich das Tempo deutlich erhöhen, einfach die Beine fallen lassen,  so sind die 175 km in 6 Stunden 8 Minuten erledigt, wobei auf den letzten 30 km ein richtiger Landregen und sehr rauer Asphalt die Angelegenheit etwas unangenehmer gestalteten. Aber was soll´s, so ist das Radfahrerleben, da muss man durch und am besten mit unverminderter Geschwindigkeit denn zum Ende einer Etappe, wartet das Localpub und dort wird man mit einem Bier für die Mühen entschädigt.

Ganz wichtig, heute wurde die 2000 km Marke überschritten, eine ganze Menge wird der eine oder andere denken, aber es stehen noch ca. 14.000 km vor uns bzw. mir.

 Wegen des Regens verzichte ich heute gerne auf mein Zelt, wir haben uns zu dritt eine Cabin gemietet, ist allemal besser als in einem verregneten Zelt zu schlafen.

Die gesamte Gegend von Roma bis hier und auch darüber hinaus ist geprägt durch Minenbetrieb und es wird intensiv Fracking betrieben. Man sieht am Straßenrand immer wieder die Hinweisschilder für einzelne Betriebsstätten, die von den internationalen Energiekonzernen betrieben werden. Wie mir meine Fahrradkollegen berichten, ist Fracking nur in Queensland zugelassen, ansonsten ist es wohl in Australien ähnlich kontrovers wie bei uns.
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