Laos - erste Eindruecke
Trip Start
Apr 23, 2012
1
47
58
Trip End
Apr 18, 2013
Where I stayed
Phanhthasone Guesthouse
Von Pai (Thailand) sind wir 2 Tage und 2 Naechte nach Luang Prabang gereist. Von Pai ging es mit dem Bus zur laotischen Grenze bei Houay Xai. Wer nach Laos einreist, muss sich bei der Ankunft ein Touristenvisum kaufen. Je nach Nationalitaet bezahlt man zwischen 20 (China) und 42 (Canada) USD. Oesterreicher bezahlen 35 USD, Deutsche nur 30 USD. Kommt man am Wochenende zum Grenzuebergang, so muss man zusaetzlich ein paar USD Wochenendgebuehr bezahlen. Wichtig: es ist ueberaus ratsam, USD dabei zu haben. Man kann zwar auch (wie ueberall in Laos) mit thailaendischen Baht bezahlen, das kostet dann aber gleich viel mehr.
Wenn man all diese Formalitaeten mal hinter sich hat, dann geht es weiter auf ein Slowboat. So schippert man dann ganz gemuetlich (in Laos Zeit - dh kein Stress) dahin. Uebernachtet wird in Pakbeng, einem kleinen Ort am Weg. Hier darf man sich von den ueblichen Schauergeschichten nicht abschrecken lassen. Das haben wir schon so oft erlebt, dass den Touristen vorab Angst gemacht wird, dass man in der Frueh bei der Grenze schon ein Zimmer reservieren muss, da sonst dort alles ausgebucht ist usw. Das wird einem echt ueberall in Asien erzaehlt. Im Endeffekt bekommt man Zimmer weit unter dem Preis, den Agenturen vorab anbieten. Logisch, ich weiss, aber dennoch lassen sich viele Leute abschrecken und somit auch ueber den Tisch ziehen.
Es faehrt auch ein Speedboat am Mekong River. Es wird aber so ziemlich in jedem Reisefuehrer und im Internet davon abgeraten, da das so gefaehrlich ist. Als wir diese Boote gesehen haben, war uns auch klar warum. Die Leute muessen einen Helm tragen, weil es sonst ueberhaupt keinen Schutz gibt. Im Mekong River gibt es dermassen viele Felsen und Steine, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann, wie die Speedboote da ausweichen sollen.
Die zweitaegige Bootsfahrt auf dem Mekongriver hat uns trotz der Laenge sehr gut gefallen. Man sieht die wunderschoene laotische Landschaft und kleine Doerfer.
In Luang Prabang angekommen, haben wir uns die erste Nacht mit 3 weiteren Personen vom Boot ein Zimmer geteilt. Am naechsten Tag haben wir uns dann in Ruhe ein nettes Guesthouse gesucht. Von den Preisen in Luang Prabang sind wir aber ueberrascht. Wir hatten gehoert, dass Laos zu den eher preisguenstigen Laendern in Asien gehoeren soll. Vielleicht wird es auf der Weiterfahrt in die laendlicheren Gegenden anders, aber Luang Prabang ist im Vergleich zu anderen Laendern wie Thailand, Indonesien und den Philippinen eher teuer.
Leider haben wir uns das erste Mal auf der Reise auch ein bisschen den Magen verdorben und mussten einige Tage im Zimmer verbringen. Wir sind aber eigentlich ueberrascht, dass wir nicht schon viel frueher mal was nicht vertragen haben ;)
Die ganze Stadt zaehlt zum Weltkulturerbe. Es gibt ziemlich viele Moenche.
Am Abend gibt es einen riesen Nightmarket in der Hauptstrasse. Tagsueber gibt es den Lebensmittelmarkt, eine Gasse parallel dazu. Was da so alles angeboten wird, das haben wir fuer euch fotografisch festgehalten.
Auch glauben wir, dass sich viele Menschen alle moeglichen Laender als wildromantisch und perfekt vorstellen. So ist es aber ganz und gar nicht. Wir haben schon oefters ueber die Zustaende berichtet, in welchen die Menschen leben. Keine Schuhe, keine Zaehne im Mund und Haeuser aus Wellblech sind hier keine Seltenheit. Auch von den Tieren haben wir bei Pai berichtet. Vielen der Strassenhunde geht es gut, sie werden gefuettert und haben manchmal sogar Halsbaender. Aber viele Hunde sind verletzt oder humpeln, weil sie angefahren wurden. Die Voegel werden in viel zu kleinen Kaefigen gehalten, Fische bei Halbbewusstsein zerlegt. Die Haehne sind oft schon ganz zerrupft, weil sie bei Hahnenkaempfen eingesetzt werden. Kuecken und Froesche gibt es am Spiess zu kaufen. Auch Schnecken haben wir gesehen, sie werden in kleinen Sackerln mit einem Holzspiess verkauft. So kann man sie lebendig aufspiessen und aus dem Gehaeuse holen, um sie in Sauce einzutauchen und zu essen.
Auch wir haben hier natuerlich von dem "Pferdefleischskandal" mitbekommen. Aber ich (N) finde es viel wichtiger, wie die Tiere zu Lebzeiten behandelt wurden und dass sie nicht leiden mussten. Da gehoeren die Gesetze geaendert, wenn es um die Tierhaltung geht. (Dieser Artikel trifft so ziemlich meine (N) Meinung: http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/13.02.2013-19.05/b/aufreger-pferdefleisch.html )
Wenn man hier dann auch noch die Lagerung von Fleisch sieht, dann wird man wirklich zum Vegetarier.
Wenn man all diese Formalitaeten mal hinter sich hat, dann geht es weiter auf ein Slowboat. So schippert man dann ganz gemuetlich (in Laos Zeit - dh kein Stress) dahin. Uebernachtet wird in Pakbeng, einem kleinen Ort am Weg. Hier darf man sich von den ueblichen Schauergeschichten nicht abschrecken lassen. Das haben wir schon so oft erlebt, dass den Touristen vorab Angst gemacht wird, dass man in der Frueh bei der Grenze schon ein Zimmer reservieren muss, da sonst dort alles ausgebucht ist usw. Das wird einem echt ueberall in Asien erzaehlt. Im Endeffekt bekommt man Zimmer weit unter dem Preis, den Agenturen vorab anbieten. Logisch, ich weiss, aber dennoch lassen sich viele Leute abschrecken und somit auch ueber den Tisch ziehen.
Es faehrt auch ein Speedboat am Mekong River. Es wird aber so ziemlich in jedem Reisefuehrer und im Internet davon abgeraten, da das so gefaehrlich ist. Als wir diese Boote gesehen haben, war uns auch klar warum. Die Leute muessen einen Helm tragen, weil es sonst ueberhaupt keinen Schutz gibt. Im Mekong River gibt es dermassen viele Felsen und Steine, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann, wie die Speedboote da ausweichen sollen.
Die zweitaegige Bootsfahrt auf dem Mekongriver hat uns trotz der Laenge sehr gut gefallen. Man sieht die wunderschoene laotische Landschaft und kleine Doerfer.
In Luang Prabang angekommen, haben wir uns die erste Nacht mit 3 weiteren Personen vom Boot ein Zimmer geteilt. Am naechsten Tag haben wir uns dann in Ruhe ein nettes Guesthouse gesucht. Von den Preisen in Luang Prabang sind wir aber ueberrascht. Wir hatten gehoert, dass Laos zu den eher preisguenstigen Laendern in Asien gehoeren soll. Vielleicht wird es auf der Weiterfahrt in die laendlicheren Gegenden anders, aber Luang Prabang ist im Vergleich zu anderen Laendern wie Thailand, Indonesien und den Philippinen eher teuer.
Leider haben wir uns das erste Mal auf der Reise auch ein bisschen den Magen verdorben und mussten einige Tage im Zimmer verbringen. Wir sind aber eigentlich ueberrascht, dass wir nicht schon viel frueher mal was nicht vertragen haben ;)
Die ganze Stadt zaehlt zum Weltkulturerbe. Es gibt ziemlich viele Moenche.
Am Abend gibt es einen riesen Nightmarket in der Hauptstrasse. Tagsueber gibt es den Lebensmittelmarkt, eine Gasse parallel dazu. Was da so alles angeboten wird, das haben wir fuer euch fotografisch festgehalten.
Auch glauben wir, dass sich viele Menschen alle moeglichen Laender als wildromantisch und perfekt vorstellen. So ist es aber ganz und gar nicht. Wir haben schon oefters ueber die Zustaende berichtet, in welchen die Menschen leben. Keine Schuhe, keine Zaehne im Mund und Haeuser aus Wellblech sind hier keine Seltenheit. Auch von den Tieren haben wir bei Pai berichtet. Vielen der Strassenhunde geht es gut, sie werden gefuettert und haben manchmal sogar Halsbaender. Aber viele Hunde sind verletzt oder humpeln, weil sie angefahren wurden. Die Voegel werden in viel zu kleinen Kaefigen gehalten, Fische bei Halbbewusstsein zerlegt. Die Haehne sind oft schon ganz zerrupft, weil sie bei Hahnenkaempfen eingesetzt werden. Kuecken und Froesche gibt es am Spiess zu kaufen. Auch Schnecken haben wir gesehen, sie werden in kleinen Sackerln mit einem Holzspiess verkauft. So kann man sie lebendig aufspiessen und aus dem Gehaeuse holen, um sie in Sauce einzutauchen und zu essen.
Auch wir haben hier natuerlich von dem "Pferdefleischskandal" mitbekommen. Aber ich (N) finde es viel wichtiger, wie die Tiere zu Lebzeiten behandelt wurden und dass sie nicht leiden mussten. Da gehoeren die Gesetze geaendert, wenn es um die Tierhaltung geht. (Dieser Artikel trifft so ziemlich meine (N) Meinung: http://www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/13.02.2013-19.05/b/aufreger-pferdefleisch.html )
Wenn man hier dann auch noch die Lagerung von Fleisch sieht, dann wird man wirklich zum Vegetarier.


