Fiji...wo echte Maenner Roecke tragen

Trip Start Apr 23, 2012
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Trip End Apr 18, 2013


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Flag of Fiji  , Western,
Saturday, July 14, 2012

Fiji ist eine Inselgruppe im Suedpazifik, noerdlich von Neuseeland und oestlich von Australien.
Schon im Flugzeug stellt sich Urlaubsstimmung ein, da alle Angestellten Hawaiihemden und eine Blume im Haar tragen.
Geflogen sind wir ueber die Datumsgrenze, das heisst, wir sind am 12.7 am Abend in LA losgeflogen und sind nach kanpp 11 Stunden Flugzeit am 14.7. in der Frueh in Fiji (Nadi) angekommen.
Die Nationaltracht in Fiji sind gebluemte Hemden und Blusen und Roecke - auch fuer Maenner!

Unsere Internetrecherche zu Fiji war leider nicht sehr erfolgreich. Wir haben lediglich herausgefunden, dass Nadi nicht so toll sein soll und man eher hinauf zu den Yasawa oder Mamanuca Inseln soll. Mehr wussten wir nicht und haben auch nichts im Vorhinein reserviert.

Gleich am Flughafen wird man von Reisebueroangestellten angesprochen, ob man ein Package fuer "Island Hopping" kaufen moechte. Nein, moechten wir nicht.
Erstens dachten wir uns, dass alles was am Flughafen angeboten wird, wahrscheinlich teurer ist, als es direkt und selbst zu buchen.
So haben wir uns mit den oeffentlichen Bussen auf den Weg nach Denarau, dem Hafen, begeben. Wir dachten, dort buchen wir eine oeffentliche Faehre, fahren auf eine der Inseln und suchen uns dann dort gemuetlich eine Unterkunft, die uns zusagt. So reist man zum Beispiel in Thailand ohne das geringste Problem. Nicht jedoch auf Fiji.
Am Hafen in Denerau angekommen, mussten wir feststellen, dass es nur einen Anbieter gibt zu den Inseln:

www.awesomefiji.com

Die gleiche Firma uebrigens, die uns am Flughafen angesprochen hatte....
Das Schiff faehrt taeglich von Denarau um 8.30 Uhr ab und das Ganze ist ein Hop-on Hop-off System. Falls man Island Hopping machen moechte, zahlt sich ein Bulapass schon aus. Wir haben uns aber gegen Island Hopping entschieden, da wir Urlaub machen wollen auf Fiji, nicht "Sightseeing". Denn nichts anderes ist Island Hopping: man schaut sich viele der Inseln an, bleibt aber niergends laenger als 1-2 Naechte. Meistens sind beim Pass auch Aktivitaeten dabei, somit kommt man einfach nicht dazu, einfach nur in der Sonne zu liegen.
Wie dem auch sei. Was muss man noch wissen, wenn man nach Fiji kommt? Fiji ist ziemlich exklusiv: Auf den Inseln gibt es oft nur ein einziges Resort mit begrenzter Bettenanzahl. Strassen und Autos gibt es auf keiner der Yasawa oder Mamanuca Inseln.
Alle Unterkuenfte muessen spaetestens am Boot gebucht werden. Alle Unterkuenfte sind mit Vollpension. Das heisst Fruehstueck, Mittag- und Abendessen inklusive. Warum das? Weil die Inseln so klein sind, dass es dort auch weder Supermaerkte noch Restaurants gibt.
Das hat natuerlich auch seine Vorteile: da die Resorts oft nur sehr klein sind, sind manchmal nur sehr wenige Leute auf den Inseln - man hat den Strand dann oft fuer sich alleine und man ist somit tatsaechlich exklusiv unterwegs.

Wenn man sich mit diesem System angefreundet hat, dann kann die Reise los gehen. Juli\August ist Winter im Suedpazifik. Das bedeutet, es kann auch mal bewoelkt sein oder regnen, richtig kalt wird es aber niemals.

So sind wir schliesslich auf der Insel Nacula im "Safe Landing Resort" gelandet. Auf der Insel Nacula wurden Teile des Films "Die blaue Lagune" gedreht. Es gibt auch ein Resort, welches "Blue Lagoon" heisst, leider war das aber fuer den ganzen Monat restlos ausgebucht...

Das war die naechste Erfahrung, die wir machen mussten: Juli und August ist Hochsaison in Fiji, da im nicht allzuweit entfernten Neuseeland und Australien Winter ist (also kalt). Die besten und schoensten Resorts (Blue Lagoon, Octopus Resort, Oarsmans Resort usw.) waren somit alle komplett ausgebucht. Es zahlt sich also auf jeden Fall aus, vorher etwas zu reservieren. Blue Lagoon soll wirklich besonders schoen sein, das hat uns jeder bestaetigt, der dort war (und wir haben viele Leute getroffen). Falls wir wieder mal auf die Fijis fliegen, buchen wir bestimmt etwas in der Blue Lagoon.

Nacula hat uns aber auch sehr gut gefallen. Bei der Ankunft im Resort warten die Angestellten immer schon und singen. Das ist so nett auf Fiji, auch beim Abschied wird gesungen. Die Menschen sind so herzlich und freundlich. Homosexualitaet scheint in Fiji kein Tabu zu sein, was uns positiv aufgefallen ist. 
Im Safe Landing Resort waren wir die ersten zwei Naechte. Leider war es dermassen windig, dass es nicht moeglich war, in der Sonne zu liegen. Hinzu kam, dass der Strand dort in der Schattenseite liegt und es leider ueberhaupt sehr bewoelkt war. So haben wir uns fuer einen Inselspaziergang entschieden. Im Sonnenschein praesentiert sich das Meer in seinen schoensten Farben
Weiters haben wir einen Ausflug zu den Sawa-i-Lau Caves gemacht, das ist die Bucht in der Brooke Shields in dem Film "Die blaue Lagune" aus 1980 geschwommen ist.

Fuer die Weiterreise haben wir uns fuer die Insel Naviti entschieden. Von vielen Leuten am Boot und im Safe Landing Resort haben wir gehoert, dass das Korovou Eco Resort toll sein soll und vorallem windstill. Ausserdem waren die nicht vollstaendig ausgebucht, so haben wir gleich 4 Naechte reserviert. In Korovou angekommen, waren wir so begeistert von dem Resort, dass wir beschlossen haben, den Rest unseres Urlaubs dort zu verbringen. Da wir knapp 2 Wochen gebucht haben (vergesst nicht, der Durchschnittsbesucher bleibt nicht laenger als 2 Naechte), bekamen wir einen Upgrade vom normalen Doppelzimmer auf eine Delux-Villa direkt am Strand. Nun kann der Urlaub beginnen! Und glaubt uns, den brauchten wir auch nach den letzten 3 Monaten Reisen.
Wir haben einfach die Seele baumeln lassen und es uns gut gehen lassen. Die Batterien wieder aufgeladen. Es war einfach traumhaft.
Direkt vor unserer Tuere war eine Haengematte, der Strand und das Meer. Zu sehen gab es viel: Krabben, Einsiedlerkrebse, Voegel, Fische, Korallen, Palmen, Muscheln und vieles mehr.

Georg war 2 Mal fischen und war sehr erfolgreich damit. Der Koch hat uns die Fische sogar zum Mittagessen zubereitet (Snapper Fische).
Ein weiteres Highlight war das Tauchen mit den Mantarochen. Diese sind im Gegensatz zu den Stachelrochen ungefaehrlich. Es war eine wirklich tolle Erfahrung diese riesigen Meerestiere "fliegen" zu sehen.
An einem anderen Tag haben wir einen Ausflug in das Dorf unternommen. Die Menschen leben teilweise sehr einfach, auch in Wellblechhuetten. Aber seht euch nur die Fotos von den Kindern an - diese Menschen sind gluecklich!! Man braucht nicht viele materielle Dinge um zufrieden und gluecklich zu sein. Da kann sich die europaeische Welt wirklich etwas abschauen...

Am Abend nach dem Essen haben die Angestellten vom Resort immer gesungen und getanzt. Meistens gab es danach auch Spiele, da haben wir aber eigentlich nie mitgemacht, das war uns dann doch zu "Ballermannmaessig".


Fiji wird uns fuer immer in schoener Erinnerung bleiben, nicht nur wegen der absolut traumhaften Landschaft, sondern auch, weil wir uns hier verlobt haben :)



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Comments

Michi on

Gratuliere zur Verlobung!

Ich vermisse die Fotos von Georg im Rock.... ;-)

Sandra H.-R. on

Hallo ihr Beiden!
Ich lese schon seit einiger zeit ganz begeistert in eurem Blog und bewundere die tollen Fotos! Gratuliere ganz herzlich zur Verlobung! Die Fijis sind ja wirklich ein traumhafter Ort dafür! Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß und wunderbare Momente!
Liebe Grüße
Sandra

georg_nathalie
georg_nathalie on

Hallo Sandra und Michi!
Vielen herzlichen Dank für die Glückwünsche. Fiji war wirklich der perfekte Ort dafür.
Liebe Grüße nach Hoboken und Wien!

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