Bariloche

Trip Start Oct 31, 2011
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Trip End Jan 27, 2012


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Flag of Argentina  , Patagonia,
Monday, December 5, 2011

Puhhh, 28 Stunden Busfahrt !!! hinter uns und endlich angekommen in Bariloche! Da stehen wir so im Hostel und bemerken eine Rauchsäule in einiger Entfernung und uns wird erst einmal erklärt, dass das der Vulkan ist, der Anfang Juni ausgebrochen ist und immer noch Asche in die Luft bläst.

Je nachdem wie der Wind steht wird die Aschewolke auch des Öfteren mal nach Bariloche rüber geblasen, wie wir selber in den nächsten Tagen feststellen sollten…

Bariloche an sich hat uns super gut gefallen! Im Ort stehen teilweise noch „alte" Häuser, die im Alpenstil gebaut sind. Hierher sind wohl viele Schweizer und Deutsche ausgewandert. Da wundert es einen auch nicht, dass eine Spezialität im Restaurant Käsefondue ist und Bariloche für seine Schokolade berühmt ist. Wir haben auch einige Leute getroffen, die fließend Deutsch sprechen!

Man hat hier wirklich die Qual der Wahl wenn man zwischen Freizeitaktivitäten wählen will. Wir haben uns für eine Fahrradtour am 1. Tag entschieden über den „Circuito Chico“. Man kann dorthin mit dem Bus fahren und sich dann ein Fahrrad ausleihen. Der Circuito ist über 35 km lang und es geht ordentlich bergauf und bergab. Ein paar Mal musste ich absteigen und das Fahrrad den Berg hoch schieben – und das trotz meiner Mega Gangschaltung von 3x 8 Gängen. Leider hatte es sich tagsüber dann doch ziemlich zugezogen und wegen der Aschewolke hatten wir nicht die tollen Ausblicke auf den See und die Berge, wie man sie sonst von diesem Rundweg aus hat. Aber wir hatten tolles Wetter und unsere Badesachen eingepackt und haben zwischendurch am See eine kleine Pause eingelegt.

Am nächsten Tag sind wir Angeln gewesen. Zum Glück waren wir auch Erfolgreich und haben eine Forelle gefangen! Sonst wäre es laut Moritz nur ein Bootsausflug gewesen… ;)

Wir sind mit Tomás von Bariloche aus mit dem Bötchen gefahren. Erst einmal auf den See hinaus in Richtung Isla Victoria und konnten die wirklich schöne Landschaft vom See aus genießen. Heute hatten wir auch Glück mit dem Wind, der die Asche von uns weggeweht hat. Tomás spricht auch Deutsch, was ganz witzig war, weil er 7 Jahre lang in Österreich gelebt hat und einen kleinen österreichischen Akzent hat.

Dann hatten wir die Wahl: seine Kumpels (mit denen er in der Nacht zuvor auf der Isla Victoria gecampt hatte), waren noch dort und wir konnten sagen, ob wir zuerst etwas essen wollten oder lieber fischen gehen. Da wir noch keinen Hunger hatten haben wir das Essen bei den Kumpels abgeliefert und sind wieder auf den See hinaus. Tomás gab uns beiden eine Angel und wir sind mit dem Bötchen so dahin geschippert – bis auf einmal bei mir etwas angebissen hat! Ich habe mich total erschrocken, aber Moritz hat dann sofort übernommen und die Forelle aus dem Wasser geholt! ;)

Danach sind wir zurück in die Bucht gefahren, wo die beiden Kumpels bereits das Fleisch auf dem Grill liegen hatten und haben in der Bucht zu Mittag gegessen. Das war super!

Auf dem Rückweg hab ich mir einen kleinen Sonnenbrand auf den Beinen geholt, so doll hat die Sonne geschienen! Leider haben wir auf dem Rückweg nichts mehr gefangen… aber die eine Forelle hat für uns beide zum Abendessen vollkommen gereicht! Super lecker, einfach mit Zitrone und Butter in Alufolie auf den Grill gelegt und gegessen!! ;))
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