Bekanntes und Neues

Trip Start Apr 15, 2011
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Trip End Jul 15, 2011


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Where I stayed

Flag of Australia  , New South Wales,
Tuesday, July 12, 2011

11. Juli
Heute tasten wir uns wieder an Sydey heran. Zunächst müssen wir herausfinden wie wir uns am günstigsten in Sydney bewegen. Dann gehen wir aber trotzdem zu Fuss auf Erkundung. The Rocks, Argyle Street, dann besteigen wir einen der Pylonen der Harbour Bridge und erfahren viel über den Bau und die Konstruktion der Brücke. Das nächste Ziel ist das Opera House, wo wir an einer Führung teilnehmen, gefolgt von dem Botanischen Garten. Von hier geniessen wir den wundervollen Blick auf zwei von Sydney's Wahrzeichen, eben das Opera House und die Harbour Bridge und steuern dann der City zu.
Im Botanischen Garten sehen wir aber auch einige der Tiere, die wir unterwegs gesucht und nicht gefunden haben oder fotografieren wollten, aber nicht konnten weil sie zu scheu waren. Zunächst sind es die weissen Kakadus, die hier im Rasen herumspazieren oder Spaziergännger anbetteln. Dann sehen wir einen bunten Papagei, und schliesslich hängen die Bäume voller Fledermäuse, nach denen wir vergeblich Ausschau gehalten hatten.
Dann nähern wir uns dem Centerpoint Tower bzw. Dem Sydney Tower, wie er heute heisst. Für den habe ich vor 40 Jahren doch statische Berechnungen durchgeführt, und wir möchten oben den Sonnenuntergang geniessen. Also erkundigen wir uns wie man da hoch kommt und ob etwa
noch Plätze frei seien für ein Nachtessen in einem der Drehrestaurants.
Das Restaurant öffnet um 5 Uhr, und so früh ist es überhaupt kein Problem Plätze zu kriegen. Also nichts wie los. Oben sehen wir dann gerade noch das Abendrot, die Sonne ist wenige Minuten vorher abgetaucht. Die Aussicht ist ist aber trotzdem rundum fantastisch. Der Sydney Tower ist nach wie vor das höchste Gebäude in Sydney, und so ist die Rundsicht ungestört: Über den Hafen, die östlichen Vororte mit dem Pazifik dahinter, Botany Bay, die Blue Mountains, und wieder zurück zum Start. Bei einer ausgezeichneten Flasche Wein geniessen wir das Essen, welches echt international und damit ein Abbild der modernen australischen Gesellschaft ist: Australisch, Englisch, Thailändisch, Vietnamesisch, Chinesisch, Japanisch, Griechisch, Italienisch, Libanesisch, und ich habe sicher noch einige Nationen vergessen. Nur Röschti und Zürigschnetzlets, eine feine Bratwurst oder Fondue finden wir nicht. Wir sind aber nicht traurig deswegen und schlafen trotzdem gut.

12. Juli
Unser ziel ist unsere ehemaligen Wirkungsstätten zu besuchen. Zunächst fahren wir mit dem Bus in einer Stunde zum Prince Henry Hospital. Das sieht gar nicht mehr nach Spital aus: Am Hauptgebäude sind die Scheiben eingeschlagen und es scheint leer zu sehen und aus den Bettenhäusern wurden Alterswohnungen gemacht oder es finden Yoga-Kurse darin statt. Also das Spital gibt es nicht mehr.
Dann fahren wir nach Coogee, wo wir ein Jahr lang wohnten. Wir steigen am Strand aus, der sieht noch praktisch gleich aus. Uns ist es aber zu kalt zum Baden: Luft 18°, Wasser 18° und es weht ein zügiger Wind. Dann suchen wir unsern Wohnblock, wir müssen zweimal fragen bis wir ihn finden. Er schaut aber noch genau gleich aus wie vor 40 Jahren. Leider ist die Haustüre gschlossen, so dass wir nicht mit Sicherheit feststellen können, welches unsere Wohnung war, können es aber von Aussen mit einiger Wahrscheinlichkeit rekonstruieren. Es scheint, dass die Aussicht aufs Meer nicht verbaut wurde. Dann fahren wir mit dem Bus auf meinem Arbeitsweg in die City zurück und gleich noch zum Fährhafen. Die Firma, in welcher ich gearbeitet habe, gibt es gemäss Telefonbuch auch nicht mehr, dort müssen wir gar nicht mehr hin.
Dann nehmen wir die Fähre nach Manly und können von der Fähre aus das Opera House noch aus einem andern Blickwinkel bestaunen. Am Strand von Manly beobachten wir eine Weile die Surfer, bevor wir mit der Fähre wieder zurück fahren. Wir sind auf den Geschmack gekommen, und nehmen gleich noch eine andere Fähre, welche nach Balmain fährt, einem Vorort weiter landeinwärts und dann mit der gleichen Fähre wieder zurück, wobei wir den Sonnenuntergang einmal auf dem Wasser erleben. Mit den bildern will ich euch aber verschonen.
In einem irischen Pub lassen wir uns von einer irischen Serviertochter (auf einem "working holiday") das Nachtessen servieren.
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Comments

ftrenkler
ftrenkler on

Hallo Franziska, hallo Hassan,
seit 3 Monaten verfolge ich mit Spannung, und manchmal mit etwas Ähnlichem wie Heimweh, Eure spannende und abenteuerliche Reise durch den roten Kontinent. Auf meiner alten, fast 1m2 grossen, Australienkarte habe ich Eure Stationen laufend nachgetragen und konnte mir, glaube ich, dank Euren Beschreibungen und Fotos und meinen eigenen früheren Erlebnissen, eine gute Vorstellung von Euren Abenteuern machen.
Ich wünsche Euch einen guten Heimflug und freue mich bald einmal mit Euch zusammen über down under zu schwärmen !
See you, Swift.

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