Von wegen blöden Kühen - Korrektur

Trip Start Apr 15, 2011
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Trip End Jul 15, 2011


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Where I stayed
Quinkan Hotel

Flag of Australia  , Queensland,
Thursday, July 7, 2011


Bevor wir uns auf den Weg machen müssen wir noch auftanken. Da sieht Franziska doch in den Cooktown Local News (=Käsblatt) dass am Freitag, den 1. Juli beim Bloomfield River Crossing ein Auto bei Flut durch die starke Strömung von der Furt in den Fluss gespült wurde und die 2 Insassinnen beinahe ertrunken wären. Also das von der blöden Kuh muss ich wohl etwas zurücknehmen und auch der Empfangsdame des Hotels einen Rüffel erteilen. So harmlos wie sie das dargestellt hat ist die Querung wohl auch wieder nicht.
Heute fuhren wir über die Battle Camp Road in den Lakefield National Park. Beim Frühstück hat uns der Führer/Chauffeur einer Touristenreise zum Cape York tröstlich gesagt, unser Automodell könne ja schwimmen, als wir ihn nach dem Strassenzustand unserer Route fragen.
So fahren wir wieder einmal mit einem mulmigen Gefühl los. Können wir wirklich alle Flüsse queren, oder müssen wir plötzlich umkehren und einen riesigen Umweg in Kauf nehmen?
Immerhin, einen Aufsteller haben wir schon nach einigen 10 km, mitten auf Weiden sehen wir zuerst einen Jabiru (eine Art australischer Storch), dann 2 Brolgas (so etwas wie Kraniche), Vögel die wir vorher vergeblich gesucht hatten. Wie wird das dann wohl im Nationalpark?
Die Schlüsselstelle ist dann der Normanby River, nachdem wir den Endeavour River vorher 2 x auf Brücken gequert hatten. Vorsichtshalber hat ihn Franziska durchwatet, es war nirgends tiefer als bis Mitte Waden, also kein Problem.
Nach Besichtigung einer alten, aufgegebenen Farm fahren wir an einen Fluss, wo ein "schöner" Weg dem Fluss und einigen Wasserlöchern entlang führt und wo es viele Tiere zu sehen geben soll. Der geneigte Leser merkt etwas: Also vom Fluss hat man kaum etwas gesehen, meist war dichtes Gestrüpp zwischen dem Weg und dem Fluss, und auch an den Wasserlöchern war tote Hose. Vielleicht hat ja eine Krähe, die uns anfangs begleitete mit ihrem Gekreische alle Tiere alarmiert.
Unser nächstes Ziel waren die White Lily Lagoon und die Red Lily Lagoon. Auch wenn wir keine Brolgas oder Jabirus mehr gesehen haben, es hat sich trotzdem gelohnt. Bei der White Lily Lagoon haben die Seerosen wirklich geblüht, und es hatte hunderte von "Magpie Geese", also schwarz-weisse Gänse. Die red lilies entpuppten sich als Lotus, waren aber leider schon verblüht.
Dann galt es noch die rund 100 km Staubstrasse nach Laura (hallo) zurück zu legen, wobei wir noch eine schöne Schlange auf der Strasse antrafen. Zum Glück bin ich ihr nicht noch über den Schwanz gefahren, es war sehr knapp und es wäre wirklich schade gewesen.
Nun übernachten wir im Hotel Quinkan in Laura. Das Hotel hat 2 Zimmer, das Kaff etwa 10 Häuser, wovon 1 Hotel, 1 Post/General Store, 1 Schulhaus und das Gemeindehaus. Aber mit den umliegenden Farmen habe es doch etwa 250 Einwohner, wie die Kellnerin weiss.
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