Was ne Aussicht :)

Trip Start Sep 20, 2011
1
13
18
Trip End Mar 12, 2012


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Thailand  ,
Tuesday, October 18, 2011

Da unsere Hütte im Viking Resort eigentlich über unserem Budget lag, sind wir am nächsten Tag aufgebrochen auf der Suche nach einer günstigeren Unterkunft. Zunächst gingen wir nach Long Beach, was ja unser eigentliches Ziel am Vortag war. Der Long Beach verdient seinen Namen. Lang und vollgepackt mit lauter Bungalows, die allerdings kein bisschen billiger aussahen als das Viking Resort. Und auch hier gab es keinen Supermarkt, sondern man war auch hier abhängig von den Resort-Restaurants. Da das einer der Hauptpunkte war, die uns auch am Viking störte (wer will schon jeden Tag drei Mahlzeiten im Restaurant essen oder Einkäufe zwei Kilometer weit schleppen), fragten wir gar nicht nach genauen Preisen, sondern gingen zurück in Richtung Stadt. Wie viel schöner und angenehmer der Weg ohne das Gepäck war! :D Beziehungsweise mit leichterem Gepäck, beladen waren wir mit einem Haufen Schmutzwäsche, die wir in der Stadt bei einem Laundry-Service abgaben. (Ich glaube so ziemlich jede Familie, die eine Waschmaschine besitzt, betreibt auch einen Laundry-Service)
Danach gingen wir auf Futtersuche und fanden einen Pad Thai Shop, bei dem wir so unglaublich große Portionen bekamen, dass sogar Marco seine nicht ganz schaffte. Ein historischer Tag^^
Während wir durch die Stadt gingen, stellten wir fest, dass es hier von günstigeren Hostels nur so wimmelte. Dafür war es natürlich auch nicht so schön wie im abgelegenen Resort. Bei allen Hostels, bei denen wir nach einem Zimmer für die nächste Nacht fragten, wurde uns jedoch gesagt, dass wir am nächsten Tag wiederkommen sollten, da erst morgens feststeht, wer wirklich ausgecheckt hat und welche Zimmer dadurch freigeworden waren. Phi Phi ist bei vielen beliebt für Kurzausflüge von ein paar Nächten und darauf sind die Hostels hier scheinbar auch ausgelegt. Alles spontan ;) Wir gaben also unsere Suche auf, beschlossen, diese tatsächlich auf gut Glück am nächsten Tag fortzusetzen und machten uns auf den Weg zum View Point. Zum Glück hatten wir vorher noch genug Wasser gekauft, denn die unzähligen Meter mittels unzähliger Stufen und geschwungener Wege in der Tageshitze zu erklimmen war unglaublich schweißtreibend. Wir mussten einige Pausen machen, bevor wir endlich beim ersten Viewpoint ankamen. Insgesamt gab es drei Viewpoints und von jedem wurde man mit einer grandiosen Aussicht über den Isthmus von Phi Phi für den anstrengenden Aufstieg belohnt.
Wieder zurück im Hostel gönnten wir uns am Strand erstmal eine Kokosnuss. Wir hatten beide noch nie frische Kokosnuss getrunken und zum Glück teilten wir uns eine, denn die Menge an Kokoswasser hätten wir auch zu zweit fast nicht geschafft. Lecker war auch das frische Fleisch, dass wir von der Innenwand abkratzen konnten, auch wenn es ganz anders war als das, was wir in Deutschland jemals als Kokosnuss gegessen hatten. Das frische Fleisch war irgendwie ganz schleimig.
Die Zeit bis zum Sonnenuntergang verbrachten wir mit einem Bad im Meer am Long Beach. Diesmal hatten wir zum Glück Schuhe an, was die ganze Sache deutlich angenehmer machte.
Abends verdrückten wir dann zuerst das restliche Pad Thai, das wir mittags mitgenommen hatten und gingen anschließend wieder ins Restaurant, wo wir Gesellschaft von zwei Katzen bekamen, die den ganzen Abend lang gekrault werden wollten. An diesem Abend funktioniert auch das Internet wieder, das zuvor irgendeine Störung hatte. Erstaunlich, dass man in einem Holzhüttendorf irgendwo an einem abgelegenen Strand überhaupt Internet hat^^
Auf jeden Fall nutzten wir diese Möglichkeit, um doch schon im Voraus ein Zimmer für die nächste Nacht zu buchen und uns die Suche am nächsten Tag zu ersparen. Bei Hostelworld fand ich tatsächlich eine kleine Bungalowanlage in der Stadt von Phi Phi für 500 Baht die Nacht und schlug zu. Mit einem Bungalow in der Stadt hatte ich vorher gar nicht gerechnet.
Während wir dort im Restaurant also im Internet unterwegs waren, fiel plötzlich der gesamte Strom aus. Das war ein merkwürdiges Gefühl, plötzlich völlig im Dunkeln zu sitzen, umgeben von den Urwaldgeräuschen. Aber noch ehe die Mitarbeiter Kerzen an alle Tische bringen konnten, war der Spuk auch schon wieder vorbei.
Vorm Schlafengehen gingen wir noch einmal auf Safari in den Dschungel, ich kehrte jedoch schnell zurück, weil ich im Wald immer so unglaublich schnell von Moskitos befallen werde und Lesen dem vorzog. Als ich dann wieder in der Hängematte lag, kam die Safari aber zu mir und ich konnte eine Echse beobachten, die an unserer Hütte runter- und an einem Baum wieder raufkletterte. Marco kam leider erfolglos aus dem Wald zurück.

(flummy)
Slideshow Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: