Für 30 Minuten auf Hiiumaa

Trip Start Aug 12, 2010
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Trip End Aug 20, 2010


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Flag of Estonia  , Hiiumaa,
Wednesday, August 18, 2010

Eigentlich ist die Idee sehr abgefahren und niemand würde das machen. Doch da ich das Fliegen so sehr gerne habe bot sich die Gelegenheit einen kurzen Hüpfer von Tallinn nach Kardla und zurück zu machen. Die Flugzeit beträgt pro Strecke nur 30 Minuten und der Aufenthalt ist ebenfalls 30 Minuten. Also buchte ich den Roundtrip, vor allem um einmal in einem kleinen Flugzeug Linie zu fliegen.

Als ich mich am Airport einfand erhielt ich gegen mein "E-Pilet" eine ominöse Boardingkarte, mit welcher ich dann problemlos durch die Security zum Gate 3 ging. Die Wartezeit verbrachte ich wieder einmal - wie eigentlich immer in Estland - im Internet, denn dieses ist überall verfügbar und gratis. Das Boarding geschah dann völlig unkompliziert mittels Bus und über die im Flugzeug selbst eingebaute Treppe. Nett wurden die 19 Passagiere von der Flight Attandant empfangen. Sitzen kann man hier wo man wil und das Boarding geht sehr schnell, da die Grösse und das Gewicht des Handgepäcks begrenzt sind. Wenn es immer so wäre...

Leider war das Wetter sehr bewölkt und regnerisch, sodass die Aussicht nicht sonderlich spannend war. Mit Abstand am eindrücklichsten fand ich den Start und die Landung, war ja klar.

In Kardla unterhielt ich mich noch mit den beiden Piloten und war der letzte Passagier, der im Terminal erschien. Ich fiel aus allen Wolken, als ein Drogenspürhund und drei Securitymitarbeiter mein Handgepäck und mich filzten und beschnüffelten...

Beim Checkin für den Rückflug gefiel der Dame am Scangerät irgendetwas in meinem Rucksack nicht. Ich reise jetzt schon eine Woche mit demselben Rucksack (und -inhalt!!) herum und war schon an den verschiedensten Flughäfen (man erinnere sich: ZRH, AMS, TXL, RIX, TLL) und noch nie hatte ich Probleme. Und ausgerechnet hier, inmitten vom nirgendwo an einem Airport mit zwei Flügen pro Tag werde ich erst auf Drogen untersucht und muss meinen gesamten Ramsch auspacken, was für eine Verspätung von 5 Minuten sorgte. Ich wurde auch von den Mitreisenden etwas komisch angeschaut. Zum Glück hatte ich die F/A vorgewarnt, dass ich dann grad wieder da sei, somit hielt sich ihr Schock in Grenzen.

Der Rückflug war noch langweiliger als der Hinflug, ab und zu schüttelte es etwas, auf jeden Fall fühlte ich mich ganz wohl in der ersten Reihe. Die Landung war etwas hart, machte mir aber nichts aus. Nach insgesamt zwei Stunden seitdem ich hier erschien war der ganze Spuck dann auch vorbei und ich suchte mein Hostel für die Nacht in Tallinn auf.
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