Tauchen im Garuae Pass von Fakarava

Trip Start Apr 27, 2009
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Trip End Jul 28, 2009


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Flag of French Polynesia  , Tuamotu,
Wednesday, July 22, 2009

Auch Fakarava ist vor allem ein Reiseziel fuer Taucher, so dass auch wir uns hier noch einmal ganz der Unterwasserwelt widmen. Zuerst aber bauen wir mal wieder unser Zelt in einer schoenen kleinen Familienpension auf. Hier ist einiges los, so dass wir viele andere Reisende treffen koennen, die entweder wie wir gerade am Ende, oder am Anfang ihrer Reise stehen. Auch Emmanuelle und Michael sind hier. Michael hat sich aus der Ferne fuer einen Job in Frankreich beworben und wartet am Abend auf ein Bewerbungsgespraech per Telefon, als sich die schon so entfernt liegende Insel zu kompletter Isolation entschliesst – Telefon, Internet, Handynetz, alles bricht auf einmal zusammen und laesst fast einen ganzen Tag auf seine Rueckkehr warten. Michael muss ganz schoen rudern, um die Situation bei seinem neuen Wunscharbeitgeber zu erklaeren, aber letztlich findet das Telefonat statt und seine Chancen stehen gut. Wir druecken die Daumen!

Die Tauchbasis in Rangiroa hat uns fuer Fakarava ein schweizer Ehepaar empfohlen, die hier eine ganz exklusive Tauchstation eroeffnet haben. Ihre Tauchgaenge kosten genauso viel wie in allen anderen Tauchbasen auch, aber sie nehmen nur maximal 5 Leute pro Tag mit und sind super ausgeruestet und extrem nett. So werden wir fuer 3 Tage Stammgaeste bei ihnen und koennen auf den Tauchgaengen richtig schoene Korallengaerten, Haie, Mantas, Barrakudas und vieles mehr geniessen. Die Haie und Mantas werden oft begleitet von recht grossen Putzerfischen, den sogenannten „shark suckers". Auf einem Tauchgang sucht sich einer von ihnen Sandra als seinen neuen Lieblingshai aus, was wir erst total suess finden. Bis er ihr dann ohne Vorwarnung in den Finger beisst. Er hat zum Glueck nur ganz kleine Zaehne, aber fuer einen ordentlichen Schreck reicht es und ein paar kleine Kratzspuren auf der Haut hinterlaesst er auch. Er laesst sich aber auch mit viel Muehe nicht ueberzeugen von seinem neuen Wirt zu lassen und begleitet uns weiter bis zum Ende des Tauchgangs.

Zum kroenenden Abschluss tauchen wir dann waehrend unseres letzten Tauchgangs einmal mitten durch den Pass hindurch. Sobald man im Stroemungskanal angekommen ist, geht so richtig die Post ab. Wir fliegen foermlich ueber die Korallenlandschaft und koennen nur in einem kleinen Sandgraben etwas Stroemungsschatten finden. Dort halten wir an, um eine fast nicht zu glaubende Dichte an Fischen zu bewundern. Natuerlich warten auch hier die Haie auf Beute, machen aber meist einen ordentlichen Bogen um uns herum. Manchmal kommen sie naeher und schauen, ob wir Futter dabei haben denn sie scheinen zu wissen, dass das Fuettern der Haie leider auch hier von einigen Tauchfuehrern als Spektakel zelebriert wird. Da wir nur zu dritt sind auf diesem Tauchgang macht es besonders viel Spass, denn die Geschwindigkeit der Stroemung ist schon recht hoch und da will man lieber nicht eine zu grosse Gruppe zusammenhalten muessen.

Dann ist es soweit, wir nehmen Abschied von den Atollen. Eine letzte Nacht auf Tahiti verbringen wir etwas unverhofft im Luxushotel Le Meridien. Eigentlich ist es ueberhaupt nicht unsere Preisklasse, aber unsere Wunschunterkunft, die selbst voll belegt ist, hat einen besonderen Deal mit dem 4-Sternehotel nebenan. Das Hotel hat sogar einen Pool mit Sandstrand und Sandboden. Wenn es der leichte Chlorgeruch nicht veraten wuerde, koennte man denken, im Meer zu baden.

Ja liebe Travelblog-Leser, so geht unsere Weltreise zu Ende und wir machen uns auf den recht langen Rueckweg ueber Los Angeles und London zurueck nach Berlin. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch allen und hoffen, wir konnten Euch mit diesem Travelblog ein wenig an der Reise teilhaben lassen.

Liebe Gruesse.

Sandra und Sascha
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