Tikehau - Mantas in der Lagune und Haie am Strand
Trip Start
Apr 27, 2009
1
23
25
Trip End
Jul 28, 2009
Unser erster Stopp auf den Tuamotus heisst Tikehau, ein wunderschoenes Atoll im Norden dieser Inselgruppe. Hier haben wir 3 Naechte eingeplant. Inmitten des Chaos bei Ankunft am kleinen Flughafen des Atolls finden wir mit Hilfe eines franzoesischen Paerchens die richtigen Gastgeber, bei denen wir zelten wollen. Die beiden Franzosen heissen Emmanuelle und Michael, und auch sie wollen am gleichen Ort zelten. Dort ist alles sehr uebersichtlich. Mit dem Fahrrad ist man von unserer Pension aus in ein paar Minuten im Ort, in dem es genau einen „Allerlei"-Laden und eine Post gibt. Ansonsten gibt es hier nur Kokosnusspalmen, ein paar kleinere Unterkuenfte, die riesige Lagune des Atolls, Korallen direkt am Strand und, ah, unsere alten Bekannten, die kleines Schwarzspitzenhaie. Wir zelten direkt am Strand, und als wir zum ersten Mal an der Wasserkante stehen, glauben wir in einen Hollywood-Film zu schauen. Kleine Haiflossen ragen aus dem Wasser und rauschen direkt am Ufer an uns vorbei. Wenig spaeter wird uns klar, warum sie da sind. Unsere Gastgeber verteilen hier offensichtlich regelmaessig die Reste der Fische, die sie fuer sich und ihre Gaeste zubereiten.
Fuer den naechsten Morgen haben wir zwei Tauchgaenge gebucht. Als wir an der Tauchbasis ankommen, sehen wir, dass wir nicht ganz die einzigen Gaeste sind. Ein Tauchguide und ein Bootsfahrer duesen mit insgesamt 12 Tauchern und Schnorchlern hinaus in die Lagune. Das ist ein etwas ungewoehnlich hohes Verhaeltnis, und dementsprechend geht es etwas chaotisch auf dem Tauchboot zu. Der Tauchguide gibt sich aber maximale Muehe und teilt die Gruppe in 2 Tauchgaenge auf, so dass es letztlich doch etwas uebersichtlicher wird, bevor wir die Wasseroberflaeche in Richtung Korallen verlassen. Der erste Tauchgang findet im relativ flachen Wasser bei nicht besonders guter Sicht statt, aber es gibt einen sehr guten Grund, dass dieser Ort trotzdem extrem beliebt ist. Hier befindet sich naemlich die Reinigungsstation fuer Mantarochen, und wir brauchen nicht lange zu warten, da sehen wir den ersten Rochen in der Ferne. Wir pirschen uns langsam immer naeher heran, so dass die Rochen am Ende fast genau ueber uns hinweg „schweben“. Sie sind so riesig und in ihrer Form einfach so anders als alle anderen Fische, die wir so kennen, dass wir fast das Atmen vergessen, waehrend wir sie bestaunen.
Der zweite Tauchgang soll am Pass stattfinden, das ist bei einem Atoll die Stelle, an der das Wasser bei Gezeitenwechsel in die Lagune hinein- und wieder hinausfliesst. Entsprechend gibt es hier natuerlich viel Stroemung, was aber eigentlich nicht schlimm ist, denn man taucht einfach an einer Stelle vom Boot aus ab und wird an einer anderen wieder vom Boot aufgegabelt. Heute sind allerdings die Wellen so gross (Surfern wuerden beim Anblick die Traenen in den Augen stehen, so gross und sauber rollen sie auf die Kueste zu), dass wir auf einen anderen Tauchplatz ausweichen. Dort angekommen, rufen ploetzlich die Delfine nach uns und laden uns zum Spielen ein. Es bricht etwas Hektik aus an Bord, denn alle wollen diesem Ruf natuerlich schnell folgen, und ein paar Minuten vor dem Abtauchen koennen wir noch in der Gesellschaft dieser verspielten Tiere verbringen, bevor wir in die Tiefe zum Riff hinabtauchen. Auch hier brechen sich grosse Wellen ueber uns, was zu einer interessanten Stroemung fuehrt, die uns und die Fische immer ueber dem Riff hin- und herspuelt. Nach einer rasanten Rueckfahrt durch das beachtlich aufgewuehlte Wasser der Lagune sind wir ein wenig erschoepft aber sehr gluecklich ueber diesen schoenen Tag.
Am naechsten und letzten Tag auf Tikehau steht Faulenzen ganz oben auf dem Programm. Wir nehmen uns ein Kajak der Unterkunft und paddeln durch glattes Wasser an vielen Korallen und Straenden vorbei, bis wir einen fast komplett einsamen Strand finden. Wir schnorcheln eine Ewigkeit durch die Korallengaerten und sehen auch hier neben unzaehligen bunten Fischen und schoenen Korallen einen Stachelrochen in ganz flachem Wasser und einen Hai beim Patrouillieren des Riffs.
Fuer den naechsten Morgen haben wir zwei Tauchgaenge gebucht. Als wir an der Tauchbasis ankommen, sehen wir, dass wir nicht ganz die einzigen Gaeste sind. Ein Tauchguide und ein Bootsfahrer duesen mit insgesamt 12 Tauchern und Schnorchlern hinaus in die Lagune. Das ist ein etwas ungewoehnlich hohes Verhaeltnis, und dementsprechend geht es etwas chaotisch auf dem Tauchboot zu. Der Tauchguide gibt sich aber maximale Muehe und teilt die Gruppe in 2 Tauchgaenge auf, so dass es letztlich doch etwas uebersichtlicher wird, bevor wir die Wasseroberflaeche in Richtung Korallen verlassen. Der erste Tauchgang findet im relativ flachen Wasser bei nicht besonders guter Sicht statt, aber es gibt einen sehr guten Grund, dass dieser Ort trotzdem extrem beliebt ist. Hier befindet sich naemlich die Reinigungsstation fuer Mantarochen, und wir brauchen nicht lange zu warten, da sehen wir den ersten Rochen in der Ferne. Wir pirschen uns langsam immer naeher heran, so dass die Rochen am Ende fast genau ueber uns hinweg „schweben“. Sie sind so riesig und in ihrer Form einfach so anders als alle anderen Fische, die wir so kennen, dass wir fast das Atmen vergessen, waehrend wir sie bestaunen.
Der zweite Tauchgang soll am Pass stattfinden, das ist bei einem Atoll die Stelle, an der das Wasser bei Gezeitenwechsel in die Lagune hinein- und wieder hinausfliesst. Entsprechend gibt es hier natuerlich viel Stroemung, was aber eigentlich nicht schlimm ist, denn man taucht einfach an einer Stelle vom Boot aus ab und wird an einer anderen wieder vom Boot aufgegabelt. Heute sind allerdings die Wellen so gross (Surfern wuerden beim Anblick die Traenen in den Augen stehen, so gross und sauber rollen sie auf die Kueste zu), dass wir auf einen anderen Tauchplatz ausweichen. Dort angekommen, rufen ploetzlich die Delfine nach uns und laden uns zum Spielen ein. Es bricht etwas Hektik aus an Bord, denn alle wollen diesem Ruf natuerlich schnell folgen, und ein paar Minuten vor dem Abtauchen koennen wir noch in der Gesellschaft dieser verspielten Tiere verbringen, bevor wir in die Tiefe zum Riff hinabtauchen. Auch hier brechen sich grosse Wellen ueber uns, was zu einer interessanten Stroemung fuehrt, die uns und die Fische immer ueber dem Riff hin- und herspuelt. Nach einer rasanten Rueckfahrt durch das beachtlich aufgewuehlte Wasser der Lagune sind wir ein wenig erschoepft aber sehr gluecklich ueber diesen schoenen Tag.
Am naechsten und letzten Tag auf Tikehau steht Faulenzen ganz oben auf dem Programm. Wir nehmen uns ein Kajak der Unterkunft und paddeln durch glattes Wasser an vielen Korallen und Straenden vorbei, bis wir einen fast komplett einsamen Strand finden. Wir schnorcheln eine Ewigkeit durch die Korallengaerten und sehen auch hier neben unzaehligen bunten Fischen und schoenen Korallen einen Stachelrochen in ganz flachem Wasser und einen Hai beim Patrouillieren des Riffs.


