Kurzbesuch auf Raiatea und Hauhine

Trip Start Apr 27, 2009
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Trip End Jul 28, 2009


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Flag of French Polynesia  , Society Islands,
Tuesday, July 7, 2009

Raiatea ist nur einen sehr kurzen Flug von Maupiti entfernt, aber die beiden Inseln sind sehr verschieden. Auch Raiatea hat ein vorgelagertes Riff und ein paar kleine Motu, ist aber viel groesser als Maupiti und wesentlich „einheimischer". Hier lebt man nur zum Teil vom Tourismus, aber auch von Ackerbau, Viehzucht und Perlenzucht. Wir haben nur einen kleinen Stopp auf dieser Insel in den Reiseplan quetschen koennen, denn nicht alle Strecken werden jeden Tag geflogen, so dass der Zehn-Insel-Airpass eine gute Puzzelaufgabe war. Wir mieten uns ein kleines Auto fuer den Tag und fahren einmal um die komplette Insel, sehen tiefe Buchten, einsame Motu, hohe schroffe Felsen und Berge und gruene Landschaften. Ausserdem besuchen wir den ehemals bedeutendsten Tempel in ganz Polynesien (bevor die Europaer das Christentum „brachten“), mit dem leicht zu merkenden Namen „Marae Taputapuatea“.

Am Horizont koennen wir schon gut die Insel Huahine erkennen, wo uns am naechsten Tag der Flieger hinbringt. Hier gibt es mal ausnahmsweise eine richtige „Backpacker“-Unterkunft samt offenem Schlafsaal, aber auch mit einfachen Doppelzimmern, wo man prima andere Reisende treffen kann. Ein deutsch-amerikanisches Paerchen zum Beispiel ist schon seit 3 Jahren auf Reisen, und kein Ende in Sicht (hoert hoert!). Wir wohnen direkt am winzigen Hafen der Insel, und direkt vor unserer Haustuer startet kurz nach unserer Ankunft gerade eine traditionelle Kanuregatta. Die Bevoelkerung des kleinen Hauptortes der Insel scheint fast geschlossen angetreten zu sein, um entweder selbst zu paddeln oder anzufeuern. Die Regatta dauert ueber 20 Minuten, was schon eine beachtliche Dauerpaddelleistung ist.

Auch in Huahine haben wir ein Auto, um die Insel gut sehen zu koennen, denn oeffentlichen Transport gibt es hier, wie auf den meisten Inseln ausser Tahiti selbst, gar nicht. Wir besuchen eine Perlenfarm, denn aus Franzoesisch Polynesien kommen die richtig schoenen, wenn auch etwas falsch benannten schwarzen Perlen. Sie werden in Austern gezuechtet, wobei die Trefferquote extrem gering und die Wartezeit mindestens 1 1/2 Jahre betraegt. Die besten Perlen (Groesse, Rundheit und Glanz entscheiden) werden dann lose oder als Ringe, Ketten oder Ohrringe verkauft. Sie schillern in allen erdenklichen Farben von gruen ueber rosa bis hin zu blau oder grau, und sehen je nach Licht etwas anders aus. Besonders die Ketten mit vielen guten Perlen sind natuerlich im Preis nahezu unerschwinglich, aber selbst einzelne Perlen kosten sc hon mal leicht einige hundert Euro! Die Perlenzucht hat sich so zu einem der wichtigsten Industrien der Inseln entwickelt.

Im Inneren der Insel sehen wir an einem kleinen Fluss eine andere Kuriositaet. Hier leben grosse Aale, die vor allem von den lokalen Jugendlichen regelmaessig gefuettert werden und so schon fast zahm geworden sind. Der Fluss ist sehr flach, so dass wir die Aale prima vom Ufer aus beobachten koennen.

Auf der suedlichen Insel (eigentlich besteht Huahine naemlich aus einer kleinen und einer grossen Insel, die durch eine Bruecke fest verbunden sind) koennen wir die Ausblicke auf tolle vorgelagerte Riffe und Inseln geniessen und am Strand unglaublich schoene Schnorchelgruende erkunden.
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