Nationalpark Manuel Antonio

Trip Start Apr 27, 2009
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Trip End Jul 28, 2009


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Flag of Costa Rica  , Province of Puntarenas,
Wednesday, June 24, 2009

Der Nationalpark Manuel Antonio ist eines der beliebtesten Ziele der meisten Reisenden hier, denn man kann dort auf sehr gut ausgebauten, kurzen Wegen viele Tiere auf engem Raum sehen. Wir haben gerade noch einen ganzen Tag Zeit, um den Park in unsere Reiseroute zu quetschen, und werden nicht enttaeuscht.

Es wird empfohlen, hier einen kundigen Naturfuehrer anzuheuern, der die Tiere viel besser finden kann. Einen zu finden ist kein Problem, da man gleich beim Aussteigen aus dem Bus angesprochen wird. Unser Guide schnappt sich ein Fernrohr und ein Stativ, und es kann losgehen. Gleich am Eingang steht neben uns ploetzlich eine Art Reh, das sich offensichtlich gar nicht an uns stoert. Es soll im Park viele Faultiere geben, sowohl die Zwei- als auch mit Drei-Fingern-Varianten. Was es hier aber laut unserem Guide besonders viel gibt, sind die Fuenf-Finger-Faultiere – also Touristen, die lautstark redend in grossen Gruppen ueber die Parkwege rollen und oft gar nicht so recht an den Tieren interessiert sind. Der Park umfasst unter anderem auch eine ganze Reihe an wirklich schoenen Straenden, und die scheinen fuer viele Besucher das einzige Ziel zu sein.

Unser Guide beginnt gleich mal damit, uns zu beeindrucken, indem er unmoeglich zu entdeckende Tiere aufspuert und jedes Mal schnell sein Fernrohr fuer uns aufbaut. Einige seiner Entdeckungen sind dabei so winzig oder so weit weg und gut getarnt, dass er sich eigentlich nur mit ihnen vorher abgesprochen haben kann ;-). Es dauert nicht lange, da sehen wir auch schon die ersten (echten) Faultiere, von denen einige sogar gerade aktiv sind. Auch kleinere Tukane, Froesche und viele Kapuzineraffen koennen wir hier nochmal schoen beobachten. Das absolute Highlight kommt dann zum Ende der Tour, wo wir einen Kaiman sehen koennen, wie er gerade eine Schlange frisst (!).

Zum Nachmittag hin verlagert sich der groesste Teil der Touristenmasse an den Strand, so dass wir noch einen der Wege des Parks in etwas mehr Ruhe ablaufen koennen. Ohne Naturfuehrer finden wir natuerlich weniger kleine Tiere, aber die Ruhe scheint jetzt noch mehr Affen und Faultiere aus ihrem Versteck gelockt zu haben. Es gefaellt uns so gut hier, dass wir die verfuegbare Zeit voll auskosten und etwas widerwillig erst im letzten Moment zur Schliesszeit aus dem Park herauskommen. Das war ein wirklich grossartiger Abschied von Costa Rica.

Eigentlich wollten wir ja auch noch etwas nach Nicaragua und Panama fahren, denn was soll man schon sechs Wochen lang in so einem kleinen Land wie Costa Rica anfangen? Wie wir jetzt wissen, koennte man hier noch viel mehr Zeit verbringen, ohne dass es einem langweilig wird.

Und damit geht es weiter in Richtung unserer letzten Etappe dieser Reise: Franzoesisch Polynesien im Suedpazifik. Dort wollen wir schnorcheln, tauchen und viel faulenzen, bevor wir die Rueckreise in die Realitaet antreten. In Franzoesisch Polynesien surfen die Leute wohl noch lieber die Wellen als das Internet, so dass wir Euch die naechsten Berichte vielleicht erst mit einiger Verspaetung liefern koennen. Dafuer habt ihr unsere Reiseroute aber schon im Voraus online.

Bis dahin, Hasta Pronto!
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