Atlantikkueste und Nationalpark Tortugero

Trip Start Apr 27, 2009
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Trip End Jul 28, 2009


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Flag of Costa Rica  , Province of Limon,
Friday, June 12, 2009

Nach unserem tollen Tag an der Faultier-Station fahren wir weiter nach Puerto Viejo ("der alte Hafen") im Sueden der costaricanischen Atlantikkueste. Hier haben wir 2 Naechte im Hotel Banana Azul gebucht, direkt zwischen Strand und Dschungel. Es ist ein richtig entspannender Ort, wo wir einfach mal ganz in Ruhe den Strand und die Wellen geniessen koennen. Wir treffen im Ort auch Steven und Vicky wieder, zwei Deutsche die wir schon in La Fortuna bei Gringo Pete und in Santa Elena getroffen hatten. Wir verbringen die Abende gemeinsam und fahren dann zusammen in Richtung Norden in den Nationalpark Tortuguero. Mit 4 Bussen und 1 Motorboot kommen nach langer Fahrt am Nachmittag im Park an.

Hier kann man mit viel Glueck in der Nacht Meeresschildkroeten bei der Eiablage beobachten. Hochsaison ist eigentlich im Juli und August, aber einige sollen auch jetzt schon hier auftauchen. Wir laufen also mit einer gefuehrten Gruppe im Mondlicht ueber den Strand. Taschenlampen sind nicht erlaubt, genauso wenig wie Fotoapparate oder Camcorder. Manchmal sieht man die Umrisse einer Schildkroete am Ufer, und auf Anweisung geht die ganze Gruppe etwas in Deckung, um die Schildkroete nicht zu verunsichern. Diese stellt sich dann allerdings immer als ein Stueck angespuelter Baumstamm heraus. Wir versuchen es an zwei Abenden, aber leider ohne Erfolg. Eine Nachtwanderung hier am dunklen Strand ist allerdings auch so ein sehr spannendes Erlebnis.

Tagsueber mieten wir uns ein grosses Kanu, in das wir zu viert bequem hineinpassen, und paddeln durch die Kanaele und Fluesse bei Tortuguero. In den Baeumen sehen wir Leguane, Voegel und einige Affen sitzen. Ohne Naturfuehrer wird aber auch hier das Auffinden der Tiere eher zum Gluecksspiel. Am naechten Morgen unternehmen wir deshalb eine gefuehrte Kanu-Tour, zusammen mit einem anderen deutschen Paerchen, Sarah und Julian. Es geht zwar knackig-frueh los (5:30 Uhr), aber dafuer lassen wir uns gemuetlich durch die Kanaele des Nationalparks paddeln. Diesmal sehen wir unfassbar viele Tiere, darunter einige Kaimane (auf der Suche nach einem leckeren Touristen?), Echsen, Affen und viele Voegel. Wir sehen manchmal die Echsen durch ihre super Tarnung nicht einmal, wenn wir direkt davor sind, und unser Bootsfahrer entdeckt sie schon, da sind wir noch auf der anderen Seite des Flusses.

Einige gemeinsame Koch- und Pokerabende spaeter muessen wir uns dann von Stephen und Vicky verabschieden, da wir in unterschiedliche Richtungen weiterfahren. Wir schliessen uns Sarah und Julian an, fahren mit dem Motorboot einige Stunden in Richtung Sueden (wo wir dank dem Adlerauge unseres Kapitaens auch nochmal einige Tiere sehen koennen), bevor sie uns im Mietwagen mit zurueck nach Alajuela nehmen. Von dort aus wollen wir zur letzten Etappe unserer Costa Rica Reise aufbrechen, zur suedlichen Pazifikkueste, wo die beruehmten Nationalparks Corcovado und Manuel Antonio auf uns warten.
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